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Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Von Stuttgart 21 zu Pegida – Sind wütende Bürgerinnen und Bürger eine Gefahr oder eine Bereicherung für die Demokratie?

Referent: Felix Steinbrenner, Fachreferent Extremismusprävention, Landeszentrale für politische Bildung

Studium Generale 08.06.2016, 15:55 Uhr, Raum 6.007, Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg

Ob in Stuttgart bei Protesten gegen Stuttgart 21 oder in Dresden bei Pegida. Proteste wütender Bürgerinnen und Bürger sind Medienereignisse und fordern die Politik zu Reaktionen heraus.
Doch wie sind die Proteste demokratietheoretisch zu werten? In einer Deutung berufen sie sich auf den „gesunden Menschenverstand“, wenden sich gegen vermeintlich korrupte Eliten, moralisieren und polarisieren. Das stellt ein politisches System und eine politische Kultur, die auf Dissens, Auseinandersetzung und schließlich Konsensfindung ausgelegt sind, vor große Herausforderungen. In einer anderen Deutung schließen die Proteste die „Repräsentationslücke“ und integrieren Positionen in das politische System, die durch die Parteien und Medien nicht abgedeckt sind.


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