in unserer globalisierten Welt gewinnen Fremdsprachen stets an Bedeutung. Wo früher noch Dichter gefragt waren, wird heute nach dem Manager, der nicht nur die Muttersprache, sondern auch 2 Fremdsprachen beherrscht, gesucht. Die heutige Vernetzung rund um den Globus bringt neben den vielen bekannten Vorteilen auch die Herausforderung der Kommunikation mit anderen Nationen mit sich.
Aus diesem Grund lehren die Schulen bereits in der Grundschule eine Fremdsprache. Durch spielerisches Lernen sollen den Kindern grundlegende Vokabeln und ein „Gehör“ für die Sprache vermittelt werden, um ihnen den tieferen Einstieg in die Fremdsprache in der weiterführenden Schule zu erleichtern.
Nicht nur die Schulen haben erkannt, wie wichtig Fremdsprachen für die Erwachsenen von morgen sind. Auch die EU möchte das frühe Erlernen von Fremdsprachen unterstützen.
Das Projekt TriProCom wird von der EU gefördert, die Projektleitung befindet sich unter dem Dach des Regierungspräsidium Freiburgs. Projektpartner sind außer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, das Elsass und die Schweiz. Das Besondere an diesem Projekt ist die Verzahnung von Fremdsprache und Berufsorientierung. Durch Schülerbegegnungen, Firmenbesichtigungen, Kurzzeitpraktika für Schüler und Fortbildungen für Lehrer soll das Interesse der Kinder und Jugendliche für die Kultur und die Sprache im Nachbarland im Rahmen der beruflichen Orientierung geweckt werden. Die Erfahrung soll ihnen die Berufswahl sowie den Einstieg in den Beruf erleichtern und ihnen berufliche Spezialausdrücke in der Sprache des Nachbarlandes lehren.
Unterstützt wird das Projekt TriProCom auch von der IHK Südlicher Oberrhein, der Handwerkskammer Freiburg und der Mittelstandsvereinigung Kreisverband Freiburg.
Praktika sind in der heutigen Zeit unabdingbar, fast jeder Berufseinsteiger kann ein oder 2 Praktika nachweisen, doch ein Praktikum im Ausland sticht aus der Masse heraus. Zudem hat ein Angestellter, der nur eine Sprache spricht, gegenüber seinem mehrsprachigen Kollegen ein doppelt so hohes Risiko, seine Arbeit zu verlieren.
Doch es bietet nicht nur Vorteile für den Schüler, sondern es ist ein Gewinn für beide Seiten. Unternehmen, die Praktika für Schüler aus dem Nachbarland anbieten, können auch an ihrem Image arbeiten, sich als guter Arbeitgeber präsentieren und können potenzielle Auszubildende aus dem Ausland vorab kennen lernen.Â
Die Internetseite der TroProCom bietet ebenso Hilfestellung bei der Bewerbung. Die Unterschiede in Lebenslauf, Anschreiben und Bewerbungsgespräch der drei Länder sowie Musterbewerbungen der einzelnen Handwerksberufe können eingesehen werden.
Außerdem können auf der Web Site Unternehmen in der gewünschten Stadt im Ausland gefunden werden.
TriProCom bietet also nicht nur finanzielle Hilfe, sondern unterstützt die Jugendlichen auch bei der Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz.
 Für Kinder, Jugendliche und Lehrer lohnt es sich in jedem Fall, sich den Internetauftritt der TriProCom anzusehen und über ein Praktikum, eine Schülerbegegnung oder eine Firmenbesichtigung nachzudenken. Und auch für Unternehmen bietet dieses Projekt Chancen!

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