Nein! Man muss sich nicht auf sein Fahrrad schwingen um Baden-Württemberg erkunden zu können. Ein Internetzugang genügt. Der Grund dafür: Baden-Württemberg ist als erstes deutsches Bundesland in der 3D-Internet-Community „Second Life” vertreten.
„Second Life” ist ein Onlinedienst der Web 2.0 Bewegung und auf seine Art einzigartig. Im Gegensatz zu anderen Diensten wie z.B. StudiVZ ist Second Life eine virtuelle 3D-Welt mit inzwischen ca. 9 Mio. angemeldeten „Bewohnerinnen und Bewohnern”.
Die Repräsentanz der Landesregierung im so genannten zweiten Leben ist ein Gemeinschaftsprojekt der MFG Baden-Württemberg und des Staatsministeriums. Das Bundesland wird in der virtuellen Welt als Insel namens „Baden-Württemberg 2” erlebt. Im „Innovation Park” der Insel sind sogar bereits einige baden-württembergische Hochschulen vertreten, zuletzt ist die Uni Ulm beigetreten.
Nun kann man sich vortrefflich über Sinn und Unsinn der Repräsentanz Baden-Württembergs in Second Life streiten. Mehr Besucher wird dies in der realen Welt wohl nicht anlocken. Fakt bleibt aber, dass die Landesregierung hier eine Vorreiterrolle übernommen hat und den Ruf Baden-Württembergs als Innovationsstandort und Technologieregion unterstreicht.
Nun bleibt nur zu wünschen, dass die FH-Kehl demnächst auch Einzug in den „Innovation Park” auf der Baden-Württemberg-Insel hält.

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1 Kommentar
Hey, coole Idee. Die FH Kehl in Second Life… Wär startet das? Benjamin, wie ist es mit dir? Vielleicht finden sich auch 1er, die das durchziehen würden?
Sonst jemand, der das managen würde?