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Peter Maass’ „Öl“ (Rezension)

Nach der angeblich erfolgreichen Schließung des Deepwater-Horizon-Öllecks im Golf von Mexiko kann man doch in Sachen Öl zur Tagesordnung übergehen - oder etwa nicht? Kann man schon. Sollte man aber vielleicht nicht unbedingt. Denn es „führt eine Spur vom Golf zu jedem Erdölverbraucher in der westlichen Welt“, kommentierte Bundesumweltminister Röttgen die Deepwater-Horizon-Ölkatastrophe. Es ist nicht die einzige Schmutzspur. Der „schicksalsentscheidene[n] Macht“ des Erdöls geht der US-Journalist Peter Maass  in seinem Buch Öl nach, Untertitel Das blutige Geschäft. Nicht zu Unrecht ist das Buch-Cover wie bei einem Thriller gestaltet. Allerdings wird für gewöhnlich in einem Thriller der Schurke nicht im Titel genannt. Denn, um es vorweg zu nehmen: Am Ende des Buches ist man ziemlich überzeugt davon, dass der Umgang mit diesem Rohstoff ihn zu einer bedeutsamen Kraft des Bösen in der Welt macht, der schwache Charaktere verfallen wie dem Ring im Herrn der Ringe. Immerhin aber sind die Bösewichte modischer angezogenen als im Herrn der Ringe. „Das Böse erscheint nicht in Gestalt von Burschen mit Bärten, die so aussehen, als führten sie Übles im Schilde“, zitiert Maass einen Ex-US-Botschafter in Äquatorialguinea: „Böses wird von Menschen in Anzügen getan, die in Konferenzräumen sitzen und schreckliche Entscheidungen treffen. Und sie tun es, weil es sich lohnt“ für den Erdölverbraucher in der westlichen Welt, die Bilanzen des eigenen Konzerns, für die Aktionäre, und nicht zuletzt für die Spitzenmanager: „Lee Raymond verdiente in seinen dreizehn Jahren als Vorstandsvorsitzender von ExxonMobil 686 Millionen Dollar“, vermeldet eine Bildunterschrift im Maass-Buch lakonisch.

„Öldollars können reicher machen, aber nicht ehrlicher, effizienter oder klüger. Gewöhnlich ist das Gegenteil der Fall“, meint Maass über den „Ressourcenfluch“, den das Öl über ganze Nationen bringt: Demnach „sind Länder, die von Rohstoffen abhängen [...] anfälliger für geringeres Wachstum, höhere Korruption, weniger Freiheit und vermehrte Kriege.“ Für sein Buch begab Maass sich an die Tatorte in Saudi-Arabien, Äquatorial-Guinea, Nigeria, Ecuador, Irak, Venezuela oder die GUS-Staaten: ein bisschen Aserbaidschan, vor allem aber Russland. „In Russland wie auch andernorts ist es möglich, dass das Öl den Staat beherrscht, wenn der Staat nicht das Öl kontrolliert“, so dass man dem Buch sicherlich keine Kapitalismus-Kritik vorwerfen kann: Es macht laut Maass i.d.R. keinen Unterschied, ob ein Staats- oder ein Privatunternehmen sich am Öl die Hände schmutzig mache.
„So wie jede unglückliche Familie in ihrer eigenen Weise unglücklich ist, so ist jedes zerrüttete Ölland auf seine eigene Weise zerrüttet“, spielt Maass weit vorne in seinem Buch auf den Beginn von Tolstois Anna Karenina an (kein Größenwahn, denn Maass’ Buch wird stellenweise wirklich zu großer Literatur). Laut Maass konnten „nur die stabilsten Demokratien wie etwa Norwegen und die winzigsten Emirate wie Abu Dhabi […] die Nachteile einer Abhängigkeit von Rohstoffen abwenden. Dies sind die Sonderfälle. Dem Gros der rohstoffreichen Länder fehlt es an Institutionen, die nicht korrumpierbar sind, beziehungsweise an Ölmengen, die jeden so reich machen, dass sich keiner mehr beklagen muss.“ Nicht zu den Ländern, in denen die Ölmenge jeden so reich macht, dass sich keiner mehr beklagen muss, gehört übrigens das nach der Saud-Dynastie benannte Saudi-Arabien. „Ein  König oder Prinz, der Steuergelder stiehlt, bedient sich aus den Taschen seines Volkes, und die Bevölkerung wird dies merken. Öleinkünfte werden nicht, wie Steuern, aus Einzelpersonen herausgepresst, und die finanziellen Vertracktheiten von Ölverträgen und Ölverkäufen bieten hinreichend Gelegenheit zum Stehlen. Die Wissenschaftler Terry Lynn Karl und Ian Gary bemerkten in einer gemeinsamen Studie: ’Öldollars kappen genau das Band zwischen Volk und Regierung, das entscheidend für die Kontrolle des Volkes ist.’ Dies ist einer der Gründe für den moralischen Verfall des Hauses Saud.“ Nun könnten Sie als Abendländer meinen, die Dekadenz des saudischen Herrscherhauses und dessen Entfremdung vom Volk ginge Sie nichts an. Tut es aber doch. „Die Auflehnung der Entfremdeten begann 1979, als etliche hundert Bewaffnete unter Führung eines messianischen Fundamentalisten namens Juhayman al-Oteibi die Große Moschee von Mekka […] besetzten.“ Zwar wurde die Moschee-Besetzung blutig niedergeschlagen. Aber die Saud-Dynastie „fühlte sich zu schwach, um einer Welle von Aufständen entgegenzutreten, die ihr eigenes Fehlverhalten mit entfacht hatte. Stattdessen beschloss das Haus Saud, die Fundamentalisten zu beschwichtigen“ und weltweit finanziell zu fördern. Maass beschreibt die „Finanzierung des islamischen Extremismus [als] direkt mit dem Öl verknüpft“ und stellt fest: „Ironischerweise wurde die saudische Regierung eines der wichtigsten Ziele der Fundamentalisten, für deren Aufkommen jene Regierung mitverantwortlich war.“

Direkt ins Herz der Finsternis entführen den Leser die ’Schwarzafrika-Kapitel’ des Buches. Sie sind atmosphärisch am dichtesten gestrickt. Da wäre zum einen das Kapitel über Äquatorial-Guinea, einen „Landstrich geprägt von Plünderung“, regiert von einem jener Diktatoren, die „aus Gier oder Unmenschlichkeit den Wohlstand ihrer Nationen horten und alle Andersmeinenden töten oder einsperren lassen.“ Maass schildert bedrückend, wie Staatschef Obiang sein Land mit Hilfe amerikanischer Bankiers und Ölindustrieller ausplündert und sich der Reichtum auf eine winzige Elite konzentriert, „während Obiangs Landsleute an Malaria und durch Hunger bedingte Krankheiten“ sterben. „Schwerer Diebstahl – Diebstahl an einem ganzen Land – ist nicht durchführbar, ohne dass zahlreiche Institutionen, einschließlich ausländischer Regierungen, beteiligt sind“, stellt Maass fest. Wobei ein Ölschatz dafür sorgt, dass jene ausländische Regierungen vielleicht gar nicht anders können: „Der Stoff bietet sich nicht nur als Schatz an, der gestohlen werden kann, sondern kann auch zu einem politischen Amulett werden, das die Diebe davor schützt, alleingelassen oder bestraft zu werden.“
Schauplatz des zweiten ’Schwarzafrika-Kapitels’ ist „das gewaltverseuchte Nigerdelta“, in dem das Leben der einheimischen Nigerianer ein „Höllentrip“ sei, „der teils an Mad Max, teils an Waterworld erinnerte und in dem, ähnlich wie in Herr der Fliegen, meist halbwüchsige Krieger agierten“, so Maass. „Ausländische Firmen schürten den Konflikt, indem sie beide Seiten finanziell unterstützten: Das Militär wurde bezahlt, um die Ölquellen zu beschützen; die [Rebellen-]Milizen wurden bezahlt, um jene nicht anzugreifen“, beschreibt Maass die Verwicklung des Auslands in das Drama, das sich auch im Hinterland des Nigerdeltas abspielt: in ganz Nigeria. „Länder verrotten nicht so schnell wie Menschen oder Gebäude, doch auch sie verrotten. Dabei werden Gesetze, die einst als Ordnungsmittel dienten, zu Vorwänden für Bestechungen“, meint Maass: Nigeria sei ein Paradebeispiel dafür, „wie das Öl aus einem einst gesunden Land und dessen Einwohnern ein Beispiel an Verkommenheit gemacht“ habe und zeichne sich dadurch aus, „dass Generäle, Minister, Ölvertreter, Rebellen und Dorfhäuptlinge Rädchen in einem landesweiten Korruptionsapparat sind, in dem im Grunde jeder gegen jeden kämpft“, so Maass.

Keinen Bürgerkrieg, aber einen Krieg gegen die Natur verzeichnet Maass für „die ölverpesteten Urwälder im ecuadorianischen Oriente“, wo durch „ökologische Leichtfertigkeit“ die Amazonasregion kontaminiert werde, derweil die Einheimischen „ohne jeden Vorteil, aber mit umso größeren Nachteilen aus dem Öl“ gesegnet seien. Ohne jeden Vorteil? Nicht ganz, wenn man sich anschaut, wie die Ölindustrie ihren Einstand in jenem Ölfördergebiet feierte: „Im Oriente trafen die Vertreter von Texaco auf analphabetische Indios, die nicht einmal Spanisch, die offizielle Landessprache, beherrschten. Für die Erlaubnis der Indianer, nach Öl suchen zu dürfen, bot Texaco als Erstes eine Ladung Brot, Käse, Löffel und Teller. (Den Käse warfen die Indianer weg, weil er so seltsam roch.)“
Vergleichweise harmlos (aber was heißt das in diesem Buch-Umfeld schon?) kommt Venezuela bei Maass davon. Über den venezolanischen Staatschef Chávez „können Kritiker sagen, was sie wollen, doch er sorgt sich tatsächlich um Venezuela und foltert keine Oppositionsführer.“ Das ist ja schon was. Weil dort aber Ölgelder in in- und ausländische Projekte investiert würden, die keine Zukunft hätten, mutmaßt Maass, Venezuela galoppiere einer „Fata Morgana“ entgegen. „Das Problem lag […] darin, dass Venezuela an seine Fata Morgana glaubte, sich seine Freunde aber ebenso wenig leisten konnte wie die Sowjetunion ihre Satellitenstaaten in Osteuropa.“ Insgesamt gewinnt Maass über Venezuela und Chávez den Eindruck, „ein wohlmeinender Arzt verwende die falschen Instrumente und die falschen Maßnahmen, um einen Kranken zu operieren.“ Langfristig werde das nicht gut gehen, weil Venezuela an wenigstens einem Problem kranke, das die meisten Ölförderländer hätten: Ölgeld könne selbst dann, „wenn es nicht gestohlen oder verschleudert wird, negative wirtschaftliche Folgen zeitigen“. Die Ölindustrie schaffe nämlich zu wenig Arbeitskräfte, bringe dabei jedoch zuviel Geld ein und verklebe und lähme die Rest-Wirtschaft buchstäblich, sofern jene nicht auch ohne Öl stark genug sei. „Wenn der Ölsektor boomt, schrumpfen Landwirtschaft und Industrie, die Arbeitslosigkeit nimmt zu, die Inflation steigt aufgrund des Zustroms von Geldern aus dem Ölverkauf, und die Kluft zwischen Reich und Arm wird größer.“

Außer ins Ausland begibt Maass sich für sein Buch auch an die amerikanische Heimatfront, wo das Öl zwar nicht offen zu Gewalt und Verelendung beitrage, aber immer noch unangenehm genug wirke. „In Übersee müssen sich amerikanische Firmen gar nicht anstrengen, um ineffiziente und korrupte Regierungen übers Ohr zu hauen; sie spüren keinerlei Hemmungen durch kulturelle Bande mit den Kommunen, in denen sie operieren. Die praktischen und ethischen Barrieren für krumme Geschäfte sind im Ausland niedriger“, was aber nicht heißt, dass man zuhause vollkommen ehrlich agiere. Maass schildert den Einfluss der Ölbranche aufs Weiße Haus auch nach Ende der Bush-Administration und die heuchlerische Blindheit, die nicht nur in den USA über die Herkunft des Öls vorherrscht: „Die Amerikaner sind zwar entsetzt, wenn sie hören, dass die Modeartikel des TV-Gameshow-Stars Kathie Lee Gifford in Kinderarbeit gefertigt werden, doch sie wollen auf gar keinen Fall hören, dass das Benzin für ihre Geländerlimousinen nicht ohne Blutvergießen zu haben ist. Solche Wahrheiten sind im wahrsten Sinn des Wortes unaussprechlich.“ Auch bei uns empört sich manch ein Zeitgenosse, wenn sie ausgesprochen werden, und es ist ein Bundespräsident deswegen zurückgetreten: „So wie Autos nicht mit unraffiniertem Rohöl fahren können, so geraten auch politische System ins Stottern, wenn ungefiltert davon die Rede ist, dass ein Krieg um des Öls willen geführt wird.“

Ein Anmerkungs-Apparat ergänzt das Literaturverzeichnis, ein Bildnachweis gibt die Quellen der 26 Abbildungen an, die das Buch ebenso besitzt wie drei Tabellen. Nicht besitzen tut das Buch ein Register. Das ist bedauerlich, da die Kapitel-Überschriften zwar literarisch wertvoll, inhaltlich aber nichtssagend sind. Fast ebenso bedauerlich ist, dass Maass seine fesselnde, erschreckende Mischung aus Reportage und Dokumentation mit einem hoffnungsvollen Epilog schließt, der sich für alternative Energien anstelle des Erdöls einsetzt. Ich habe nichts gegen alternative Energien. Aber ist es damit getan? Maass außerhalb des Epilogs: „Die Tastatur, auf der ich schreibe, die Kleidung, die ich trage, die Heizwärme in meiner Wohnung, die Schuhe an meinen Füßen, die Töpfe in meiner Küche, die Autos und Flugzeuge, mit denen ich reise – sie sind alle ein Produkt des Öls. Als ich einmal ein Ölmuseum [...] besuchte, erfuhr ich, dass fast alles in der industriellen Welt Öl enthält – Plastik, Düngemittel, sogar Zahnpasta.“ Um die Öl-Pest zu heilen, müsste man Öl folglich nicht nur als Energieträger ersetzen, sondern auch in anderen Verwendungszwecken. Es ginge jedoch auch einfacher. Allerdings auf eine Art, die vielen nicht in den Kram passt: Das Hauptproblem, an dem Öl- und andere Rohstoff-Probleme hängen (einschließlich Trinkwasser-Krisen) ist die Überbevölkerung dieses Planeten. Gegen die Weltüberbevölkerung kann man nichts tun? Schön. Aber man muss nicht unbedingt noch mit Milliarden zur Mehrung der Deutschen beitragen. Oder, um beim Öl zu bleiben und beim Thema Subventionen: Agrardiesel, Dienstwagenprivilegien und andere ökologisch unsinnige Subventionen für den Verbrauch von fossilen Brennstoffen machen knapp 50 Milliarden Euro pro Jahr aus. Und ich weiß nicht, was ich mit dem Gefühl anfangen soll, dass manche dieser Vergünstigungen in Zeiten leerer Kassen sowie eines überbevölkerten und unter Umweltverschmutzung leidenden Planeten nicht mehr ganz zeitgemäß sein könnten…

ISBN 978-3-426-27529-0; EUR 19,95

1 Kommentar

  1. geschrieben am 16. Oktober 2020 um 14:50 Uhr | Permalink

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