Die Gestaltung unserer Gesellschaft wird in den nächsten Jahren maßgeblich durch Einflüsse des demographischen Wandels geprägt werden. Vor diesem Hintergrund setzt sich meine Bachelorarbeit mit der Fragestellung auseinander, welchen HerausÂforderungen die kommunale öffentliche Hand gegenübertreten muss und wie es gelingen kann, das Gemeinwesen einer Stadt in der Zukunft erfolgreich und nachhaltig zu gestalten. Dabei wurde der Bedeutung von Bürgerbeteiligung für eine nachhaltige Stadtentwicklung am Beispiel der Stadt Ludwigsburg  nachgegangen.
Die Arbeit hat gezeigt, dass die Stadtentwicklung vor allem durch den demographischen Wandel geprägt ist und die Städte und Gemeinden durch diese vor große Herausforderungen und Probleme gestellt werden. Um diesen Herausforderungen gegenüberzutreten, ist eine nachhaltige Stadtentwicklung unerlässlich. Eine nachhaltige Stadtentwicklung ist dadurch geprägt, dass sie ökologischen, ökonomischen sowie sozialen Anforderungen gleichermaßen Rechnung trägt und dabei inter- und intragenerationelle Gerechtigkeit gewährleistet. Eine ganzheitliche Betrachtung aller Einflussfaktoren und Aufgaben in einem integrierten Stadtentwicklungskonzept stellt dabei die Schlüsselstrategie dar.
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An der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl und der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg kann das Studium zum Bachelor of Arts – Public Management absolviert werden. Der Abschluss eröffnet den Zugang zum gehobenen Verwaltungsdienst in Baden-Württemberg. Im Zuge der curricularen Umgestaltung vom Diplom auf Bachelor wurde der Gender Ansatz in die Lehre integriert. Erstmals im Wintersemester 2010/2011 fand Gender Mainstreaming Eingang in die Lehrveranstaltungen im Rahmen eines Querschnittmoduls Ethik, Gender und Management. Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass Gender Mainstreaming auf der Ebene der Europäischen Union, der Bundes- und Landesverwaltungen sowie der Kommunen zunehmend an Bedeutung gewinnt, wie es in Art 3 EUV als Aufgabe der Europäischen Union verankert ist.
In den öffentlichen Verwaltungen gibt es eine Vielzahl von genderrelevanten Handlungsfeldern: Männer und Frauen sind von Bereichen wie Kultur, Bildung und Sport, Gesundheit, Wirtschaft, Bauen und Wohnen, Verkehr, Natur- und Landschaftspflege, Kinder und Familie, Wirtschaft unterschiedlich betroffen, sie haben andere Bedürfnisse und verfolgen unterschiedliche Interessen. Aufgabe von Verwaltungen ist es, knappe Mittel und Ressourcen wirkungsorientiert, effektiv und effizient einzusetzen. Dies kann nur gelingen, wenn die Entscheidungsträger/innen mittels einer Zielgruppenanalyse eine Vorstellung von den Lebenssituationen und Bedürfnissen der betroffenen Frauen und Männer, Mädchen und Jungen haben und ihnen die unterschiedlichen Wirkungen ihrer Entscheidungen bewusst sind. Sie müssen in der Lage sein, diese Unterschiede mittels verlässlicher Erhebungen und Daten sichtbar zu machen. Deshalb sind die Studierenden mit gendersensiblen Erhebungsinstrumenten vertraut zu machen. … Weiterlesen »
Die Bürgergesellschaft mit all ihren Aspekten, u.a. der aktive und in Gemeinschaft und Entscheidungsprozesse eingebundene Bürger, sind seit langem Gegenstand politischer Diskussionen und soziologischer Untersuchungen.
Vor allem für die bürgernah agierenden Kommunen ist das Verhältnis zu den Bürgern und deren Mitwirkung von großer Relevanz. Nach einer detaillierten Einführung in die Thematik der Bürgergesellschaft mit den damit in Zusammenhang stehenden Begrifflichkeiten wird mit der Arbeit untersucht, inwiefern das bürgerschaftliche Engagement für die Kommune von Bedeutung ist, aber auch von Nutzen sein kann. Die Arbeit zeigt sowohl den Umfang bürgerschaftlichen Engagements auf lokaler Ebene auf, dient aber auch den kommunalen Entscheidungsträgern in politischen Gremien und Verwaltung als Leitfaden, der aufzeigt wo sich die Potenziale bürgerschaftlichen Engagements befinden und wie man den Bürger aktivieren kann. … Weiterlesen »
Am heutigen Mittwoch ist Willi Stächele (CDU) von seinem Amt als Landtagspräsident von Baden-Württemberg zurückgetreten. Erst seit Mai 2011 war Stächele oberster Vertreter des Stuttgarter Landtag und nahm heute ein letztes Mal im Präsidentenstuhl Platz um vor dem Landtag seinen Rücktritt zu erklären.
Der Ex-Finanzminister reagierte, wenn auch etwas verspätet, auf das Urteil des Staatsgerichtshof vom Donnerstag vergangener Woche. Die Richter des Staatsgerichtshof haben dem ehemaligen Finanzminister Verfassungsbruch bescheinigt, da der strittige EnBW-Deal mit einem Umfang von 4,7 Milliarden Euro im Dezember 2010 nicht vorbei am Landtag hätte abgewickelt werden dürfen. Stächele hatte ein Notbewilligungsrecht wahrgenommen, um das Milliardengeschäft ohne vorrige Zustimmung des Landtags abschließen zu können. Laut dem Staatsgerichtshof habe er so das Haushaltsrecht des Landtags umgangen, welches jedoch ein Kernelement der Gewaltenteilung sei.
Die CDU-Fraktion hat inzwischen bereits den Tuttlinger Landrat und CDU-Abgeordneten Guido Wolf als Nachfolger von Willi Stächele nominiert.
Am 12.10.2011 um 18:00 Uhr referiert Herr Tom Pätz, Geschäftsführer für Internationale Zusammenarbeit GIZ (Eschborn), über Entwicklungszusammenarbeit und der in diesem Zusammenhang stehenden neuen Rolle der Wirtschaft. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Veranstaltung in der Aula der Hochschule Kehl zu besuchen.
Entwicklungszusammenarbeit beschäftigt sich mit dem gemeinschaftlichen Engagement zur Unterstützung von Industrie- und Entwicklungsländern und der Reduktion von sozioökonmischen Unterschieden. Dabei steht im Mittelpunkt, die Lebensverhältnisse der Menschen in diesen Ländern nachhaltig zu verbessern. Erfahrungen auf diesem Gebiet hat Herr Pätz beispielsweise durch seine Arbeit in der Weiterentwicklung des Förderalismus in Äthiopien gesammelt. Für die damaligen Leistungen erhielt Herr Pätz eine Auszeichnung der äthiopischen Regierung.
Wenn Sie nähere Informationen über Herrn Thomas Pätz erhalten möchten, besuchen Sie die Internetseite des GIZ. Nicht nur seine Aktivitäten in Äthiopien, sondern auch in anderen Projekten untermalen sein Fachwissen auf dem Gebiet der Entwicklungshilfe.
Ein spannender Vortrag erwartet Sie!
Recyling ist ja so was von in. ProfessorInnen recyceln die Lehrmaterialien anderer Lehrender. Musiker recyceln ihre Musik unter immer neuen Überschriften, und das nicht erst seit heute (Stravinsky dazu: „Vivaldi wird sehr überschätzt. Er war ein langweiliger Mensch, der ein und dasselbe Konzert eben 400mal geschrieben hat“). Und Autoren recyceln ihre Texte. Michael Groß, nach eigenen Angaben „Hofnarr der Gesellschaft Deutscher Chemiker“, hat mit dem hier besprochenen Buch Neun Millionen Fahrräder am Rande des Universums einen Recyclinghof eröffnet für „überwiegend heitere, aber manchmal auch durchaus ernst gemeinte Kommentare“, so Groß im Vorwort. Worum es in den Kommentaren geht? Einfach um „alles, was sich irgendwie mit Wissenschaft (oder bevorzugt: mit Chemie) in Verbindung bringen lässt.“ … Weiterlesen »
1. Amtshaftung
Verletzt jemand in Ausübung eines ihm anvertrauten öffentlichen Amtes rechtswidrig und schuldhaft eine ihm einem Dritten gegenüber obliegende Pflicht, so hat der Staat oder die Körperschaft, in deren Dienst er steht, dem Dritten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen. Diese Amtshaftung beruht auf § 839 Abs. 1 Satz 1 BGB, der zunächst die persönliche Haftung des Beamten normiert, und auf Art. 34 GG, durch den die persönliche Beamtenhaftung auf den Staat übergeht, so dass der Beamte nicht selbst gegenüber dem Geschädigten haften muss. Beide Vorschriften ergeben zusammen eine mittelbare Staatshaftung.
Lesen Sie hier die komplette Ausführung von Herrn Prof. Dr. Peters, Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl.