Eine Bachelorarbeit der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg.
35 Jahre nach der Gemeindegebietsreform werden in den Kommunen des Landes immer wieder Stimmen laut, die für die Aufhebung der Ortschaftsverfassung plädieren. Dies würde auch das Ende der hauptamtlichen Ortsvorsteher in Baden-Württemberg bedeuten. Diese Bachelor-Arbeit stellt auf der Grundlage einer empirischen Erhebung die örtlichen Gegebenheiten, die sozialen Hintergründe und die tägliche Verwaltungspraxis der hauptamtlichen Ortsvorsteher dar und zeigt unter Beachtung der verschiedensten Einflussfaktoren die zukünftige Entwicklung des Amtes auf.
Und was ist nun das Resultat aus den empirischen Untersuchungen? Eine generelle und für alle Ortschaften allgemein gültige Aussage hinsichtlich der Zukunftsfähigkeit der Ortschaftsverfassung und des hauptamtlichen Ortsvorstehers kann nicht getroffen werden. Zu vielschichtig und kompliziert sind die einzelnen Faktoren, die auf die Zukunftsfähigkeit Einfluss nehmen. Ob die Ortschaftsverfassung und vor allem, ob ein hauptamtlicher Ortsvorsteher für eine Gemeinde und eine Ortschaft ein sinnvolles Mittel darstellt, muss jede Gemeinde für sich selbst entscheiden. Ferner kann wohl festgehalten werden, dass vor allem in großen und vom Kernort weit entfernten Ortschaften die Ortschaftsverfassung mit hauptamtlichem Ortsvorsteher eine Chance sein kann, wovon nicht nur die Bürgerschaft der Ortschaft, sondern vielmehr auch die Gesamtgemeinde profitieren kann.

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3 Kommentare
Guten Tag Frau Kraus,
können Sie mir bitte ein PDF-Exemplar Ihrer Arbeit per Email zukommen lassen?
Vielen herzlichen Dank
Bastian Geske
Stadt Konstanz | Organisationsabteilung
Hier noch meine Adresse:
geskeb@stadt.konstanz.de
Guten Tag Frau Kraus,
auch ich hätte Interesse an einem digitalen Exemplar, da ich Student des Master-Studiengangs Public Management und Hauptamtsleiter in einer Kommune mit Ortschaftsverfasssung bin.
Die Mailadresse: georg.link@stud.hs-kehl.de
Herzlichen Dank! Georg Link