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Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Die stille Revolution in der öffentlichen Verwaltung

Neue Modelle in der öffentlichen Verwaltung durch Open Source

49 Prozent aller Ämter in Europa arbeiten mit Open-Source-Software. Überraschend daran: Etwa ein Drittel der Anwender weiß gar nichts davon. Dies belegt eine Studie der Universität Maastricht aus dem Jahr 2005.

Das Thema Open Source gewinnt für Kommunen in Zeiten knapper Haushaltskassen und notwendiger IT-Umstrukturierungen immer mehr an Aktualität und Bedeutung. Ein Paradebeispiel hierfür ist die Stadt München, die gerade ihren gesamten Verwaltungsapparat auf Linux/Open-Source-Software umstellt. Die eingesparten Lizenzgebühren, die sonst an die großen Softwarehersteller fließen, dienen nicht nur der Entlastung des öffentlichen Haushaltes, sondern stärken auch die regionale Wirtschaftskraft: Rund 83 Prozent der Aufträge der öffentlichen Verwaltung werden an kleinere und mittlere, regionale Dienstleister vergeben, berichtet die Kommune21 (06/2007).

Was für eine Rolle spielt die Linux Kommunale in und für diese Umstellungsprozesse?

Logo Linux Kommunale Die 2004 gegründete Initiative verfolgt das Ziel, Alternativen zu proprietären IT-Strukturen in der Verwaltung anzubieten. Mit 50 Partnerunternehmen, darunter meist kleinere Unternehmen und Mittelständler, bietet Linux Kommunale der öffentlichen Verwaltung ein durchgängig Linux-basierendes Lösungsportfolio für die Kommunalverwaltung.

Die Palette der Fachverfahren, die die Linux Kommunale-Partner anbieten, reicht vom Standesamtswesen über das Melde- und Haushaltswesen bis hin zu Wissensmanagement-, E-Government- und E-Learning-Lösungen. Darüber hinaus bietet die Initiative Finanzierungs-, Service- und Support-Dienstleistungen sowie Beratung für Kommunen an.

Mitarbeiter einer modern aufgestellten öffentlichen Verwaltung, Studierende der Verwaltungswissenschaften und interessierte Bürger kennen quelloffene Anwendungen oft bereits aus dem Praxisalltag, dem Studium oder in E-Government-Lösungen. Nur ist vielen meist nicht bewusst, dass die entwickelten und verwendeten Fachverfahren auf Linux basieren, damit der Kommune nützen und so wiederum direkt dem Bürger.

Wie Thorsten Koch von verwaltungmodern.de in seinem Interview mit Podcampus.de bestärkte, kann „die Verwaltung lernen, dass Transparenz wichtig ist”. Wir wünschen uns diese Transparenz auch in der IT-Struktur der öffentlichen Verwaltung und informieren über Open Source-Projekte, die genau dafür sorgen.

Besuchen Sie uns auf unserer Website www.linux-kommunale.de. Wir freuen uns über Fragen, Kritik und angeregte Diskussionen.


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