Verwaltung.modern

Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Workshop:

Verständliche Verwaltung – Überflüssig oder Bürgerrecht?

Gemäß § 62 Abs. 1 Nr. 1 a des Gesetzes über Naturschutz und Landschaftspflege (Bundesnaturschutzgesetz [BNatSchG] vom 25. März 2002, veröffentlicht im Bundesgesetzblatt Nr. 22 v. 03.04.2002, S. 1193 ff.) erteilen wir Ihnen nachträglich die Befreiung, entgegen den Verboten des § 42 Abs. 1, Nr. 1 BnatSchG ein Nest von gemäß Anlage 1 der Bundesartenschutzverordnung vom 18. September 1989, zuletzt geändert durch Verordnung vom 14. Oktober 1999 (BGB I, S. 1955), besonders geschützten Hornissen abtöten zu lassen.

© http://www.stuttgart.de/lkw-fahrverbot

„Wie bitte?“

Anleiterbarkeit, Kostenzusageübernahmeerklärung, Brandüberschlagsweg, Schattenwurfemissionsprognose, Abstandsbaulasterklärung, Grunddienstbarkeitsbewilligungserklärung, Kindertagesstättenmindestgebühr, Luftverlastung, Beelterung, fußläufige Durchwegung.

„Hä?“

a.a.O. – i.H.v. – u.A.w.g. – i.d.F. – i.V.m. – i.S.d.G. – n.F. – i.d.R. – ff. -

„?“

Eine moderne, bürgerorientierte und klare Sprache der Verwaltung erleichtert die Kommunikation zwischen Amt und Bürgern.

Klartext sprechen und schreiben lässt Missverständnisse nicht entstehen und Vertrauen wachsen.

Der gesetzliche Rahmen ist klar: „ Die Amtssprache ist deutsch.“ So heißt es in § 23 des Verwaltungsverfahrensvergesetzes. Keine Rede von „Amtsdeutsch“ oder „Behördisch“.

„Große Macht übt das richtige Wort aus. Immer, wenn wir auf eines dieser eindringlichen, treffenden Worte stoßen, ist die Wirkung physisch und geistig – und blitzartig spontan.“ Sagt Mark Twain. Und hat Recht. Dafür sollten wir alle arbeiten.

Vortrag, Übung und Diskussion im Rahmen des Studium Generale am:

9. Mai 2012

15.00 – 16.00 Uhr

Marc Puder

Innenministerium, Abteilung 5, Referat Verwaltungsmodernisierung, Bürokratieabbau, Open Government


Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg

Bau 6 Raum 007


Zu diesem Thema finden sie auch auf verwaltungmodern.de weitere Angebote, denn auch die Stadt Wiesbaden hat  dem Beamtendeutsch bereits den Kampf angesagt. Im Sommer 2008 wurde daher das Projekt „Klartext“ gemeinsam mit der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS)  gestartet:

http://www.verwaltungmodern.de/index.php/projekt-klartext-der-stadt-wiesbaden/

Anbei finden Sie noch eine Präsentation zum Thema “Überflüssig oder Bürgerrecht”:

P-Verständlichkeit-HS LB-120509

“Lebendige Kommune – Auf dem Weg zur Zukunftsfähigkeit”

Zum Thema „Lebendige Kommune – Auf dem Weg zur Zukunftsfähigkeit“ sprach in der Aula der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl die Diplom-Sozialwirtin Frau Anette Kurth.

Der Vortrag bildete den Auftakt einer Veranstaltungsreihe der „Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg“ zu Themen wie Nachhaltigkeit, Artenschutz und Umweltmediation im Rahmen des Studium Generale/Forum Zeitfragen an der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl.

Die Akademie für Natur- und Umweltschutz wurde 1987 ins Leben gerufen und ist eine Einrichtung des Landes Baden-Württemberg. Sie ist Teil des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg und hat ihren Sitz in Stuttgart. Die Akademie veranstaltet Seminare, Workshops, Kolloquien und Kongresse rund um das Thema Umwelt und ist somit zum Motor für Umweltdialog und Nachhaltigkeitsbildung in Baden-Württemberg geworden.

Im Anschluss an die Vorstellung der Akademie und der Veranstaltungsreihe folgte der Vortrag von Frau Kurth zum Thema „Lebendige Kommune – Auf dem Weg zur Zukunftsfähigkeit – Bürgerbefragung als Instrument zur Informationsversorgung am Beispiel der Gemeinde Ispringen im Enzkreis“.

Der demographische Wandel in Deutschland stellt für kleinere Kommunen im ländlichen Raum eine enorme Herausforderung dar. Dabei gilt es Weiterlesen »

Bürgerservice 2.0: Konferenz des Hochschulkollegs E-Government

Bürgerservice 2.0Welchen Stellenwert das Thema “Bürgerservice 2.0″ in Praxis und Forschung hat, wurde am 04. Februar 2010 bei der Konferenz des Hochschulkolleg E-Government-Kolleg der Alcatel-Lucent Stiftung in Stuttgart diskutiert. Die Konferenz wurde in Zusammenarbeit mit der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl und dem Gastgeber, der Landeshauptstadt Stuttgart, veranstaltet.

Der Auftaktvortrag von Herrn Professor Klaus Lenk unter der Überschrift „Bürgerservices: Wiederkehrende Probleme und neue Chancen“ zeichnete die Entwicklung beginnend mit den 70er Jahren im Bereich Bürgerservice nach. Er forderte , diesen durch die Bürgerbrille zu betrachten und entsprechend zu gestalten.

Unter der Überschrift  „Bürgerberatung 2.0“ wurde von Herrn Prof. Gerhard Schwabe und Frau Prof. Birgit Schenk ein aktuelles Forschungs- und Beratungsprojekt vorgestellt. Aus Bürgersicht wurde Beratung neu betrachtet und ein spezieller Ansatz für die Aufbereitung und Zusammenstellung von In Weiterlesen »

Kehler Hochschultag ein voller Erfolg

bild1Der Kehler Hochschultag fand in diesem Jahr in ganz neuem Rahmen statt: statt den Lehrbeauftragten und Professoren, die in den vergangenen Jahren die Fortbildungsveranstaltung der Hochschule Kehl geleitet hatten, präsentierten die Studierenden in diesem Jahr die Ergebnisse ihrer Fachprojekte. Weiterlesen »

Studienreise nach Polen

img_7017Im Rahmen des diesjährigen Wahlpflichtfaches “Europa” fuhr am Montag, den 20.04.2009 eine Delegation der Hochschule Kehl zu ihren polnischen Partnerhochschulen in Olsztyn und Kielce. Der Studiengruppe, die  von Prof. Ewald Eisenberg geleitet und zunächst von der Auslandsamtverantwortlichen Pia Kipp begleitet wurde, gehörten 14 Studenten an. Bei dem zehntägigen deutsch-polnischen Seminar mit dem Titel “Polen und Deutschland im zusammenwachsenden Europa” wurden vor Allem die Fortschritte Polens seit dem EU-Beitritt im Rahmen der Osterweiterung im Jahre 2004 diskutiert.

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One-Stop-Europe

one-stop-europe_v03Wie schon berichtet, werden Frau Prof. Dr. Schenk und Florian Schmid am Donnerstag, 23. April 2009 bei der One Stop Europe Konferenz in Ludwigsburg teilnehmen. Im Panel “Digitale Welt – Trends und Herausforderungen für das Electronic Public Management” werden folgende Referentinnen und Referenten interessante Einblicke in aktuelle Themen und Trends geben:

  • Dr. Andrea Buchholz, MFG Baden-Württemberg Thema “Trends für die digitale Zukunft – Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt FAZIT (www.fazit-forschung.de)
  • Prof. Peter Schilling, Hochschule Ludwigsburg Experte für das Thema “Verwaltungsmodernisierung” aus Sicht der Praxis, der Wissenschaft und aus Beratersicht, www.moderne-verwaltung.de
  • Elmar Husmann, IBM Deutschland, Thema “Hightech-Infrastruktur für die öffentliche Verwaltung: Public-Private Service-Modelle – Smarte Infrastrukturen – Partizipative Government”
  • Johanna Schepers (MFG) in Vertretung für Frau Prof. Dr. Wimmer, Universität Koblenz-Landau Thema “E-Partizipation – Praxisbeispiel EU-Projekt VoicE, www.give-your-voice.eu
  • Prof. Dr. Birgit Schenk und Florian Schmid, Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl, Thema “Weblogs in der öffentlichen Verwaltung (Verwaltung 2.0) – Praxisbeispiel Verwaltung.modern@Kehl: http://www.verwaltungmodern.de

Anschließend wird es eine Diskussionsrunde mit Fragen aus dem Publikum geben. Das ausführliche Konferenzprogramm kann unter www.hs-ludwigsburg.de abgerufen werden.

Videotechnik an einer Hochschule für öffentliche Verwaltung?

Die Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl bietet ihren Studierenden eine Zusatzausbildung im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an. Neben Modulen wie „Journalistisches Schreiben” und „Radioproduktion” wird unter anderem auch das Modul „Videofilmtechnik” angeboten. Was genau es damit auf sich hat und wie es zu dem für eine Hochschule für öffentliche Verwaltung eher ungewöhnlichen Projekt kam, wird im folgenden Interview der zuständige Lehrbeauftragte Herbert Lutz genauer erklären.

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