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Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Wikis:

Verwaltungskooperation.at – Wissen über Kooperationsprojekte teilen und gemeinsam weiterentwickeln!

Die gemeinschaftliche Erbringung von öffentlichen Leistungen ist ein seit vielen Jahren etabliertes und erfolgreiches Organisationskonzept. Mit dem Ziel, Wissen zu teilen, die Wirtschaftlichkeit der Leistungsproduktion zu optimieren und auch qualitativ bessere Leistungen erbringen zu können, sind auf allen Ebenen eine große Zahl an sehr unterschiedlichen Kooperationen entstanden. Das KDZ hat einige dieser Kooperationsprojekte begleitet und Anfang 2008 die Plattform Verwaltungskooperation.at ins Leben gerufen, um den Austausch von Wissen über Kooperationsprojekte in der öffentlichen Verwaltung mit modernsten Mitteln zu fördern. Weiterlesen »

Gesetze zum Mitmachen

Die Neuseeländische Regierung ist dabei, ihr über 50 Jahre altes Polizeigesetz zu überarbeiten. Das klingt zunächst nicht weiter verfolgenswert, wäre da nicht die Tatsache, dass dies unter Beteiligung der Bürger geschieht und mit Hilfe eines Wikis, indem die Bürger Änderungsvorschläge verfassen können.

“Launching a wiki version of a statute is a novel move, but one we hope will yield a range of views from people interested in having a direct say on the shape of a new Policing Act”, so der zuständige Polizeibeamte Hamish McCardle, der das Projekt leitet. (Quelle)

Die neuseeländische Polizei erhofft sich davon, ein Gesetz zu bekommen, das den Anforderungen an den modernen Staat und seinen Bürgern gewachsen ist.

Diese Art der Wissens- und Meinungsaggregation bietet eine bisher nie dagewesene Möglichkeit, auf einen riesigen Pool von Meinungen zurückzugreifen. Die Selbstregulierungsmöglichkeiten eines Wikis sollten auch dazu führen, dass Verfälschungen schnellstmöglicht revidiert werden.

Interessant ist, dass das Vorhaben bereits seit dem Jahr 2006 läuft, aber bisher wohl noch keine Beachtung im Ausland gefunden hat. Im kommenden Jahr werden die Vorschläge vom Parlament nochmals geprüft, bevor das Gesetz in Kraft tritt. Man darf hoffen, dass diese Art der direkten Demokratie auch bei uns Einklang finden wird.

Weblinks:

(via: k11.de, metablocker).

Das neue Netz

Die Forschungsstelle für “Neue Kommunikationsmedien” (FoNK) veranstaltet vom 20. – 22. September 2007 einen Workshop zum Thema “Das neue Netz”.

Das Programm macht deutlich, dass Forschung in Theorie und Empirie sowie Erfahrungsaustausch und Trenddiskussionen im Vordergrund stehen.

Besonders interessant sind meines Erachtens diese beiden Workshop-Teile:

  • Florian L. Mayer & Steffen Blaschke (Bamberg): Kollaboration 2.0 – Wikis als neue Genres in Internet und Organisationen
  • Ricarda Drüeke (Frankfurt/Oder): Politische Kommunikationsräume im Internet und die Ausgestaltung von Öffentlichkeiten.

via Jan Schmidt, der maßgeblich an dem Workshop beteiligt ist.

Wikis – Diskurse, Theorien und Anwendungen

Vergangenen Monat erschien eine Sonderausgabe des Online-Journals kommunikation@gesellschaft der Uni Frankfurt mit dem Thema “Wikis – Diskurse, Theorien und Anwendungen”, auf die ich durch Jan Schmidts “Bamblog” aufmerksam wurde. In dieser Ausgabe sind ingesamt neun Aufsätze, die sich mit dem Thema “Wiki” beschäftigen, abgedruckt. Diese sind in zwei Kategorien aufgeteilt. Die erste Kategorie stellt die praktische Anwendung von Wikis in den Vordergrund, die zweite Kategorie geht über diese Praxisberichte hinaus und analysiert u.a. die Qualität der Wikipedia, “Machtstrukturen” innerhalb der Wikipedia oder die Nutzung von Wikis für die empirische Forschung. Die einzelnen Artikel der Onlinepublikation können im *.pdf-Format hier runtergeladen werden.

Das bekannteste aller Wikis ist wohl die Online-Enzyklopädie Wikipedia. Das enorme Wachstum nimmt kein Ende, täglich entstehen neue Artikel oder vorhandene Weiterlesen »

Blog oder nicht Blog, ist das wirklich die Frage?

Die Hauptseite der WikipediaDie öffentliche Verwaltung in Deutschland sieht sich häufig der Kritik ausgesetzt, sie würde stur die bestehende Rechtsordnung durchsetzen und keine Denkweise an den Tag legen, die “dem gesunden Menschenverstand” entspricht. Aber auch andere Institutionen beweisen, dass Regelungen immer noch von Menschen vollzogen werden.

Durch die Größe der Community, die an der “freien Enzyklopädie Wikipedia” schreibt, sind auch dort Regelungen notwendig, um die Bearbeitungen in geordnetem Rahmen zu halten. Eine dieser Regelungen – genannt Wikipedia:Weblinks, hier insbesondere der Teil “Grundsätzliche Richtlinien” – besagt:

Keine Links auf Seiten mit ständig wechselnden Inhalten. Bei solchen Webseiten, dazu gehören z. B. Webportale oder Weblogs, ist oft nicht zu kontrollieren, inwieweit sich die Inhaltsangebote verändern – es ist daher unvorhersehbar, was den Benutzer an Informationen erwartet. Hiervon ausgenommen sind natürlich Webauftritte, die Gegenstand des Artikels selbst sind, und die Angebote besonders renommierter und zuverlässiger Institutionen.

Diese Regelung enthält einige Begriffe, die auslegungsbedürftig sind: Weiterlesen »

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