Verwaltung.modern

Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Verwaltungsinformatik:

FHVR Berlin goes Verwaltungsinformatik

Die “innovative Verwaltung” informiert in der aktuellen Ausgabe (9/2007) darüber, dass die Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege Berlin (FHVR Berlin) in Kooperation mit dem IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) zum 01.10.2007 einen Bachelor-Studiengang “Verwaltungsinformatik” einrichtet.

Zu den Schwerpunkten sollen folgende Bereiche gehören:

  • IT-Infrastruktur
  • Betriebssysteme
  • Programmierung und Softwareentwicklung
  • Geschäftsprozessmanagement
  • Datenschutz und
  • Verwaltungswissenschaft

Das “Fachmedium für erfolgreiches Verwaltungsmanagement” gibt an, dass es sich um den “bisher einzigen” Bachelor-Studiengang handelt.

Diese Aussage ist sehr absolut. Ich bin der Auffassung, Weiterlesen »

Das neue Netz

Die Forschungsstelle für “Neue Kommunikationsmedien” (FoNK) veranstaltet vom 20. – 22. September 2007 einen Workshop zum Thema “Das neue Netz”.

Das Programm macht deutlich, dass Forschung in Theorie und Empirie sowie Erfahrungsaustausch und Trenddiskussionen im Vordergrund stehen.

Besonders interessant sind meines Erachtens diese beiden Workshop-Teile:

  • Florian L. Mayer & Steffen Blaschke (Bamberg): Kollaboration 2.0 – Wikis als neue Genres in Internet und Organisationen
  • Ricarda Drüeke (Frankfurt/Oder): Politische Kommunikationsräume im Internet und die Ausgestaltung von Öffentlichkeiten.

via Jan Schmidt, der maßgeblich an dem Workshop beteiligt ist.

Elektronische Vergabe in der öffentlichen Verwaltung

Von Anna Wins und Martina Kuderer

Im Rahmen einer Projektarbeit während unserer Praktikumszeit im Landratsamt Ortenaukreis in der Zentralen Organisation haben wir uns mit dem Thema der elektronischen Vergabe beschäftigt.

Seit 2001 lässt der Gesetzgeber die elektronischen Verfahrensprozesse für die Auftragsvergabe im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften zu. Unter e-Einkauf versteht man die komplette elektronische Abwicklung aller Geschäftsprozesse unter Verwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien. Durch konsequenten Einsatz der Technologie lassen sich im Beschaffungsprozess etliche Schritte einsparen, oder sie werden zumindest wesentlich erleichtert. Weiterlesen »

Entwicklung und Umsetzung von Informatikstrategien

Mit diesem Beitrag möchte ich kurz das Thema meiner Diplomarbeit, welche ich im Frühjahr 2007 geschrieben habe, vorstellen.

In vielen Kommunen ist bisher noch nicht oder nur unzureichend festgelegt, welchen Stellenwert die IT mit ihren Aufgaben und Funktionen innehat.

Zur IT zählen dabei nicht nur die rein technischen Dienste auf Soft- bzw. Hardwarebasis. Auch die Beziehung zum Kunden, d.h. dem einzelnen Sachbearbeiter als Anwender, oder das Einfügen der IT in ein bereits entwickeltes kommunales Leitbild spielen dabei eine Rolle.

Damit auf zukünftige Veränderungen und Entwicklungen langfristig reagiert werden kann, empfiehlt es sich, eine Informatikstrategie zu entwickeln.

Weiterlesen »

Wege aus der Verdrossenheit durch den Bürgermeister im Web 2.0

BlogkarnevalMein Beitrag zum politischen Blogkarneval von Soeren Onez behandelt vordergründig die Verwaltungsperspektive, den Umgang der Verwaltung und der Kommunalpolitik mit den “politikverdrossenen” Bürgern (= Bürgerinnen und Bürger).

Professor Paul Witt von der Fachhochschule Kehl beschreibt auf verwaltungmodern.de die künftigen Aufgaben eines Bürgermeisters, der eine Mittlerrolle zwischen Kommunalpolitik, Verwaltung und Bürgern einnimmt:

“So wird er [der Bürgermeister] beispielsweise ein Moderator von Bürgerbeteiligungsprozessen sein. Er wird versuchen, möglichst viele Bürger aktiv in das Geschehen der Gemeinde einzubeziehen. Der Bürgermeister der Zukunft sollte ein „Motivator” sein. Er muss es verstehen, die Bevölkerung genauso einzubinden wie den Gemeinderat und sonstige Gremien, wie Kuratorien von Kindergärten, Elternbeiräte etc.”

An diesen Aufgaben ist bereits erkennbar, dass in dem Organ “Bürgermeister” die entscheidende Weiche festzumachen ist, ob sich die Gesellschaft der Bürger (Gemeinde) für das Gemeinwesen engagiert oder verdrossen auf die eigene Lethargie blickt. Es sind insbesondere zwei Szenarien Weiterlesen »

eGOV-Rechner Version 0.9beta

Pünktlich zum Launch auf dem 8. Kongress mit Fachmesse “Neue Verwaltung” von dbb akademie und Fraunhofer eGovernment Zentrum am 13.-14. Juni 2007 im Leipzig soll auch hier auf das Thema eGOV-Rechner – Wirtschaftlichkeitsanalyse im eGovernment aufmerksam gemacht werden.

Dass die Themen Effizienz, Effektivität und Wirtschaftlichkeit angesichts der Lage der öffentlichen Haushalte und der Höhe der Abgabenquote nach wie vor ganz oben auf der eGovernment-Agenda stehen, zeigt unter anderem ein Ergebnis der Studie “Verwaltung im Umbruch – Strategien zur Verwaltungsmodernisierung”. Eine nationale Befragung der Entscheidungsträger Weiterlesen »

IT-Ausgaben – Staat investiert wie nie zuvor

IT-AusgabenStaat investiert wie nie zuvor [27.4.2007]: Fast 17 Milliarden Euro hat die öffentliche Hand 2006 für IT ausgegeben. In diesem Jahr sollen die Investitionen für Informations- und Kommunikationstechnik nochmals um drei Prozent steigen.

Bund, Länder und Kommunen haben im vergangenen Jahr so viel wie nie zuvor in IT investiert. Insgesamt 16,6 Milliarden Euro gaben Bund, Länder und Kommunen für Produkte und Services der Informations- und Kommunikationstechnik (ITK) aus. Dies meldet der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) unter Berufung auf Zahlen des Marktforschungsinstituts TechConsult. Das sei ein Plus von vier Prozent im Vergleich zu 2005. Für das laufende Jahr wird ein Anstieg um drei Prozent auf 17,1 Milliarden Euro erwartet, wie der Branchenverband heute in Berlin mitteilte. Am stärksten fragen öffentliche Verwaltungen derzeit IT-Services nach. Dazu zählen unter anderem IT-Beratungsleistungen, aber auch das Outsourcing von IT-Systemen. Auf diesen Bereich entfielen allein 2006 etwa 6,2 Milliarden Euro. Für 2007 ist hier mit einem Zuwachs von weiteren sechs Prozent auf dann 6,5 Milliarden Euro zu rechnen. Die Ausgaben für Software lagen bei 3,7 Milliarden Euro, für Hardware bei 2,4 Milliarden Euro. Jörg Menno Harms, Vizepräsident des BITKOM, kommentierte diese Zahlen so: „Informations- und Kommunikationssysteme gewinnen in der öffentlichen Verwaltung immer mehr an Bedeutung. Das ist gut so. Denn ITK bildet das Rückrad eines modernen, leistungsstarken und effizienten Staates.” (al)

Info:
www.bitkom.de

Quelle: www.kommune21.de

Pages: Prev 1 2 3 4 5 Next