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Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Verwaltungsinformatik:

Mannheim will Neubürger besser beraten

Die Stadt Mannheim will Neubürger und potenzielle Neubürger zukünftig besser beraten. Dazu haben Erster Bürgermeister und Bürgerdienst-Dezernent Christian Specht, die Hochschule Ludwigsburg und die Universität Zürich, einen Vertrag über ein in Baden-Württemberg einzigartiges Pilotprojekt unterzeichnet. Die Schirmherrschaft über das Projekt hat Dr. Herbert Zinell, Ministerialdirektor im Innenministerium Baden-Württemberg, übernommen.

„Wir wollen von Anfang an gute Beziehungen zu neuen Einwohnern aufbauen und sie möglichst langfristig an Mannheim binden“, betonte Specht. „Schließlich trägt jeder Neubürger mit seinen individuellen Talenten einen Teil zur Vielfalt und zum Erfolg unserer Stadt bei.“ Das Projekt ‚Neubürgerberatung‘ zielt dem entsprechend darauf ab, Neubürger möglichst effizient bei ihrem Umzug nach Mannheim zu unterstützen und von der Servicequalität der Stadtverwaltung zu überzeugen.

In dem Projekt wird zunächst der Informationsbedarf nach der jeweiligen Bedarfslage von Neubürger/innen erhoben. Darauf aufbauend wird ein Beratungskonzept entwickelt, das in einer neuen IT, entwickelt durch die Universität Zürich Prof. Dr. Gerhard Schwabe, abgebildet wird. In mehreren Test- und Evaluationsstufen soll die Software weiterentwickelt und um zusätzliche Module erweitert werden. Am Ende des auf zwei Jahre angelegten Projekts sollen die Erfahrungen aus der Neubürgerberatung auf weitere Bereiche der Stadt Mannheim und ihrer Eigenbetriebe übertragen werden. Es handelt sich um ein Forschungs- und Innovationsprojekt, dessen Leitung und Koordination Frau Prof. Dr. Birgit Schenk, Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg, übernimmt.

Rektorin Dr. Stöckle betont die Notwendigkeit dieses Projektes vor dem Hintergrund des demografischen Wandels praxisnahe Forschung zu betreiben. Hier hat eine Verwaltungshochschule eine besondere Verantwortung. In diesem Rahmen können Strategien entwickelt werden, um die mit dem demografischen Wander für die Verwaltung verbundenen Herausforderungen bewältigen zu können.

„Mit dem Projekt ‚Neubürgerberatung‘ betritt die Stadt Mannheim hoch interessantes Neuland“, lobte Dr. Zinell. „Die in Mannheim entwickelte Software kann wegweisend für ähnliche Anwendungen in anderen Städten und Gemeinden sein – eine Innovation, wie sie zum ‚Erfinderland‘ Baden-Württemberg passt.“

Bei der Vertragsunterzeichnung: (von links nach rechts sitzend:) Rektorin Dr. Stöckle, Erster Bürgermeister Specht, (hinten stehend:) Hr. Schnellbach, MD Dr. Zinell, Prof. Dr. Schwabe. Bildquelle: Mannheimer Morgen, S. 20, Dienstag 2.10.2012

Was ist eigentlich De-Mail und welches Ziel wird mit der Einführung von De-Mail verfolgt?

1. Was ist De-Mail?

Bei De-Mail handelt es sich um einen elektronischen Nachrichtendienst, mit welchem die sichere und rechtsverbindliche Übermittlung von Nachrichten und Dokumenten über das Internet möglich wird. Zwar können mit einer E-Mail auch elektronische Nachrichten verschickt werden, jedoch bietet De-Mail wichtige Sicherheitsmerkmale die einer “gewöhnlichen” E-Mail fehlen.

Mit der De-Mail soll der Schutz der elektronischen Kommunkation zwischen Bürger, Unternehmen und Behörden verbessert werden. Weiterlesen »

Die Kommune als Vorreiter in Sachen IT – Bürgerservice einmal anders gedacht

Dieser Beitrag entstand aus einem Dialog zwischen Matthias Schwenk und Thorsten Koch basierend auf dem Beitrag “Anfängerkurs für computermüde Führungskräfte” von Julien Christof.

Im Zuge des raschen Wandels in der Informationstechnologie müssen nicht nur Gemeindeverwaltungen aufpassen, dass sie den Anschluss nicht verlieren, sondern auch weite Teile der Bürgerschaft und Einrichtungen in den Gemeinden. In diesem Kontext hat Julien Christof vorgeschlagen, dass jede Stadtverwaltung und jeder Kreis einen eigenen IT-Berater haben sollte, der sich fortwährend weiterbildet, neue Entwicklungen aufnimmt, die Mitarbeiter schult, eine IT-Strategie für die Verwaltung entwickelt und die Außendarstellung der Gemeinde mitprägt.

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Bürgerservice 2.0: Konferenz des Hochschulkollegs E-Government

Bürgerservice 2.0Welchen Stellenwert das Thema “Bürgerservice 2.0″ in Praxis und Forschung hat, wurde am 04. Februar 2010 bei der Konferenz des Hochschulkolleg E-Government-Kolleg der Alcatel-Lucent Stiftung in Stuttgart diskutiert. Die Konferenz wurde in Zusammenarbeit mit der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl und dem Gastgeber, der Landeshauptstadt Stuttgart, veranstaltet.

Der Auftaktvortrag von Herrn Professor Klaus Lenk unter der Überschrift „Bürgerservices: Wiederkehrende Probleme und neue Chancen“ zeichnete die Entwicklung beginnend mit den 70er Jahren im Bereich Bürgerservice nach. Er forderte , diesen durch die Bürgerbrille zu betrachten und entsprechend zu gestalten.

Unter der Überschrift  „Bürgerberatung 2.0“ wurde von Herrn Prof. Gerhard Schwabe und Frau Prof. Birgit Schenk ein aktuelles Forschungs- und Beratungsprojekt vorgestellt. Aus Bürgersicht wurde Beratung neu betrachtet und ein spezieller Ansatz für die Aufbereitung und Zusammenstellung von In Weiterlesen »

Obama hat noch nie “getwittert”

Bildquelle: aboutpixel.de / JimSMSa © Sven Schneider

Bildquelle: aboutpixel.de / JimSMSa © Sven Schneider

Wer hätte das gedacht…. oder hat überhaupt jemand an die Echtheit der Nachrichten geglaubt?

I have never used Twitter…“ Dies gab der US-Präsident Barack Obama jetzt bei einem Treffen mit chinesischen Studenten am 16.11.2009 in Shanghai zu. Social Network lebt von der Authentizität der Nachrichten, es ermöglicht die direkte Kommunikation mit anderen Usern weltweit. Obama war für viele ein Sinnbild dieser Technology. Er verteidigt und befürwortet die „neuen Medien“, was er auch unter anderem durch den zweiten Halbsatz but I’m an advocate of technology and not restricting internet accessin seiner Aussage darzustellen versuchte. Obama gab den Menschen im Wahlkampf durch Twitter, Facebook usw. ein Gefühl von Nähe. Hat er durch diesen Schritt nun seine Glaubwürdigkeit verloren, oder war daran zu Glauben doch eher ein Abbild kindlicher Naivität?

Diplomarbeit “Einsatzmöglichkeiten und Nutzen von Wikis in Kommunalverwaltungen”

CD_Cover

Themen der Diplomarbeit in einer Art Tagcloud

Das Internet und die damit verbundenen Technologien unterlagen in den vergangenen Jahren einem stetigen Wandel. Am Beispiel der Online-Enzyklopädie “Wikipedia” kann sehr schön erläutert werden, wie die gemeinsame Erstellung von Inhalten durch eine virtuelle Gemeinschaft von Statten geht. Wikis stellen die technologischen Grundlagen dafür bereit. Dabei handelt es sich um eine Art Content-Management-System (CMS), das den Benutzern erlaubt, die Inhalte selbstständig, jederzeit und auf einfache Art und Weise Weiterlesen »

HS-Wiki ist online

wikiJetzt ist es online: das HS-Wiki, das im Zuge der Fachprojekte konzipiert wurde, ist einsatzfähig. Weiterlesen »

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