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Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Verwaltungsinformatik:

E-Government-Gesetz Baden-Württemberg

Die Landesregierung hat am 29. Juli 2015 den Entwurf für ein E-Government-Gesetz Baden-Württemberg zur Anhörung freigegeben. Bis zum 30. September 2015 können sich betroffene Behörden und Verbände dazu äußern. Zudem kann sich auch jede Bürgerin und jeder Bürger miteinbringen. Das E-Government-Gesetz ist hierzu während der Anhörungszeit über das Bürgerbeteiligungsportal Baden-Württemberg zu erreichen. Die eingehenden Anregungen werden geprüft und bewertet und der Gesetzentwurf ggfs. nochmals angepasst. Das E-Government-Gesetz soll zum 1. Januar 2016 in Kraft treten.

Mehr Informationen zum Gesetzesentwurf sind der Pressemitteilung des Innenministeriums vom 29.07.2015 zu entnehmen.

One Stop Europe 2015: Große und offene Geodaten

In bewährter Tradition fand auch in diesem Jahr am 23. und 24 April die One Stop Europe mit dem Themenschwerpunkt „Große und offene Geodaten“ in Kooperation der Partner der Alcatel Lucent-Stiftung, der Zeppelin Universität, dem Innenministerium, dem Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung und der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg statt. Über die unterschiedlichen Themenblöcke ausgehend von der nationalen Geoinformationsstrategie, Open und Big Data, interessanten Anwendungsmöglichkeiten wie StoryMaps, Smart City Clouds und Baden-Württemberg 4-dimension sowie Best Practices aus Bund Ländern und Kommunen zeigte sich, dass ein großes Spannungsfeld zwischen kommerziellen und offenen Anwendungen besteht. Als Herausforderungen für Politik und Gesellschaft wurden die Nachhaltigkeit der Bereitstellung von Geoinformationen und –infrastruktur, sowie die Aktualität, Verfügbarkeit und Performanz der Geodaten gesehen.

Von Seiten der HVF wurde dieses Jahr die Konferenz von Frau Prof. Dr. Birgit Schenk begleitet, die gern auch als Ansprechpartnerin für Rückfragen zur Verfügung steht.

Weitere Informationen wie das Programm oder die Tagungsdokumentation mit Beiträgen finden Sie unter  http://www.stiftungaktuell.de/?page_id=579

Datenwolken für die Öffentliche Verwaltung

Cloud Computing zählt zu den Megatrends in der IT. Die Technologie verspricht großes Potenzial bei der Konsolidierung und Optimierung von IT-Ressourcen, der Modernisierung von Rechenzentren und letztlich bei Kostenersparnis. Doch wie steht es um Datenschutz und Sicherheit? Ist Cloud Computing überhaupt ein Thema für die Öffentliche Verwaltung?

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Viel, mehr, Datenmeer…

Möglichkeiten und Herausforderungen von Big Data beim 71. Treffpunkt WissensWerte

Am Anfang war… der C64 von Commodore, auch Brotkasten genannt. Er war einer der ersten Heimcomputer mit einem Arbeitsspeicher von 64 Kilobyte – 64.000 Byte. Seitdem hat sich das Datenvolumen, das Computer, Smartphones oder Tablets verarbeiten, in unvorstellbarem Maße vervielfacht. Auf Tera folgte Petabyte (eine 1 mit 15 Nullen), die Fachleute sprechen von Exa-, Zetta- und Yottabytes. Das Datenvolumen verdoppelt sich etwa alle zwei Jahre. Denn immer mehr Prozesse in allen Bereichen generieren digitale Daten. Big Data heißt der moderne Begriff für riesige Datenmengen unterschiedlichster Herkunft.

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Beschaffung von Open Source Software für Behörden und öffentliche Einrichtungen

Wie können IT-Beschaffer in der öffentlichen Verwaltung beim Vergabeprozess in Sachen Open Source rechtssicher vorgehen? Antworten auf diese und viele anderen Frage(n) will praktisch und konkret der vor rund einer Woche veröffentlichte Praxisratgeber „Handreichungen zur Nutzung der EVB-IT beim Einsatz von Open Source Software“ geben, Untertitel „Beschaffung von Open Source Software für Behörden und öffentliche Einrichtungen“. Unter anderem bietet der Autor Till Jäger in diesem Praxisratgeber praktikable Lösungen durch konkrete Formulierungsvorschläge an. Für alle, die sich noch auf der CeBIT herumtreiben: Der Praxisratgeber ist dort auf dem Stand der OSB Alliance im Open Source Park in Halle 6, Stand E16 (221), erhältlich. Für alle, die lieber das schöne Wetter genießen: Es gibt den Praxisratgeber auch zum Download.

Verwaltungsmitarbeiter für IT-Sicherheit sensibilisieren

Die KommunalAgenturNRW hat zum Jahreswechsel mit dem Update auf die Version 3.2 das kostenfreie Open-Source-Werkzeug „BITS“ aktualisiert. Alle Lektionen einschließlich Social Media und zum richtigen Verhalten am Arbeitsplatz wurden überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht.

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Mannheim will Neubürger besser beraten

Die Stadt Mannheim will Neubürger und potenzielle Neubürger zukünftig besser beraten. Dazu haben Erster Bürgermeister und Bürgerdienst-Dezernent Christian Specht, die Hochschule Ludwigsburg und die Universität Zürich, einen Vertrag über ein in Baden-Württemberg einzigartiges Pilotprojekt unterzeichnet. Die Schirmherrschaft über das Projekt hat Dr. Herbert Zinell, Ministerialdirektor im Innenministerium Baden-Württemberg, übernommen.

„Wir wollen von Anfang an gute Beziehungen zu neuen Einwohnern aufbauen und sie möglichst langfristig an Mannheim binden“, betonte Specht. „Schließlich trägt jeder Neubürger mit seinen individuellen Talenten einen Teil zur Vielfalt und zum Erfolg unserer Stadt bei.“ Das Projekt ‚Neubürgerberatung‘ zielt dem entsprechend darauf ab, Neubürger möglichst effizient bei ihrem Umzug nach Mannheim zu unterstützen und von der Servicequalität der Stadtverwaltung zu überzeugen.

In dem Projekt wird zunächst der Informationsbedarf nach der jeweiligen Bedarfslage von Neubürger/innen erhoben. Darauf aufbauend wird ein Beratungskonzept entwickelt, das in einer neuen IT, entwickelt durch die Universität Zürich Prof. Dr. Gerhard Schwabe, abgebildet wird. In mehreren Test- und Evaluationsstufen soll die Software weiterentwickelt und um zusätzliche Module erweitert werden. Am Ende des auf zwei Jahre angelegten Projekts sollen die Erfahrungen aus der Neubürgerberatung auf weitere Bereiche der Stadt Mannheim und ihrer Eigenbetriebe übertragen werden. Es handelt sich um ein Forschungs- und Innovationsprojekt, dessen Leitung und Koordination Frau Prof. Dr. Birgit Schenk, Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg, übernimmt.

Rektorin Dr. Stöckle betont die Notwendigkeit dieses Projektes vor dem Hintergrund des demografischen Wandels praxisnahe Forschung zu betreiben. Hier hat eine Verwaltungshochschule eine besondere Verantwortung. In diesem Rahmen können Strategien entwickelt werden, um die mit dem demografischen Wander für die Verwaltung verbundenen Herausforderungen bewältigen zu können.

„Mit dem Projekt ‚Neubürgerberatung‘ betritt die Stadt Mannheim hoch interessantes Neuland“, lobte Dr. Zinell. „Die in Mannheim entwickelte Software kann wegweisend für ähnliche Anwendungen in anderen Städten und Gemeinden sein – eine Innovation, wie sie zum ‚Erfinderland‘ Baden-Württemberg passt.“

Bei der Vertragsunterzeichnung: (von links nach rechts sitzend:) Rektorin Dr. Stöckle, Erster Bürgermeister Specht, (hinten stehend:) Hr. Schnellbach, MD Dr. Zinell, Prof. Dr. Schwabe. Bildquelle: Mannheimer Morgen, S. 20, Dienstag 2.10.2012

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