Verwaltung.modern

Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Verwaltungsinformatik:

e-Services – von Ende zu Ende gedacht!

Birgit Schenk

Usability und Nutzungszufriedenheit sind im Public Service Design das zentrale Qualitätskriterium. Sind diese gegeben werden von den Einwohnern / Bürgern e-Services angenommen und gern genutzt. Ob diese genutzt werden, können Nutzungskennzahlen verraten. Sind diese nicht verfügbar, bleibt noch die Möglichkeit des  Nutzer*innen-Tests, um zu erfahren, wie anwenderfreundlich die e-Services gestaltet sind. So haben sich Studierende im Modul e-Government/Informationsmanagement der Vertiefung an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg unter Anleitung von Rüdiger Czieschla, Stadt Freiburg,  mit der Frage „Wie zufrieden sind Nutzer*innen mit den kommunalen Service-Prozessen auf service-bw?“ während der Lehrveranstaltung Digital Public Service Design am 15. und 16. November 2018 auseinandergesetzt. Das Ergebnis finden Sie im dem Blog „Agile Verwaltung“ veröffentlicht – klicken Sie  hier 

E-Government-Gesetz Baden-Württemberg

Die Landesregierung hat am 29. Juli 2015 den Entwurf für ein E-Government-Gesetz Baden-Württemberg zur Anhörung freigegeben. Bis zum 30. September 2015 können sich betroffene Behörden und Verbände dazu äußern. Zudem kann sich auch jede Bürgerin und jeder Bürger miteinbringen. Das E-Government-Gesetz ist hierzu während der Anhörungszeit über das Bürgerbeteiligungsportal Baden-Württemberg zu erreichen. Die eingehenden Anregungen werden geprüft und bewertet und der Gesetzentwurf ggfs. nochmals angepasst. Das E-Government-Gesetz soll zum 1. Januar 2016 in Kraft treten.

Mehr Informationen zum Gesetzesentwurf sind der Pressemitteilung des Innenministeriums vom 29.07.2015 zu entnehmen.

One Stop Europe 2015: Große und offene Geodaten

In bewährter Tradition fand auch in diesem Jahr am 23. und 24 April die One Stop Europe mit dem Themenschwerpunkt „Große und offene Geodaten“ in Kooperation der Partner der Alcatel Lucent-Stiftung, der Zeppelin Universität, dem Innenministerium, dem Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung und der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg statt. Über die unterschiedlichen Themenblöcke ausgehend von der nationalen Geoinformationsstrategie, Open und Big Data, interessanten Anwendungsmöglichkeiten wie StoryMaps, Smart City Clouds und Baden-Württemberg 4-dimension sowie Best Practices aus Bund Ländern und Kommunen zeigte sich, dass ein großes Spannungsfeld zwischen kommerziellen und offenen Anwendungen besteht. Als Herausforderungen für Politik und Gesellschaft wurden die Nachhaltigkeit der Bereitstellung von Geoinformationen und –infrastruktur, sowie die Aktualität, Verfügbarkeit und Performanz der Geodaten gesehen.

Von Seiten der HVF wurde dieses Jahr die Konferenz von Frau Prof. Dr. Birgit Schenk begleitet, die gern auch als Ansprechpartnerin für Rückfragen zur Verfügung steht.

Weitere Informationen wie das Programm oder die Tagungsdokumentation mit Beiträgen finden Sie unter  http://www.stiftungaktuell.de/?page_id=579

Datenwolken für die Öffentliche Verwaltung

Cloud Computing zählt zu den Megatrends in der IT. Die Technologie verspricht großes Potenzial bei der Konsolidierung und Optimierung von IT-Ressourcen, der Modernisierung von Rechenzentren und letztlich bei Kostenersparnis. Doch wie steht es um Datenschutz und Sicherheit? Ist Cloud Computing überhaupt ein Thema für die Öffentliche Verwaltung?

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Viel, mehr, Datenmeer…

Möglichkeiten und Herausforderungen von Big Data beim 71. Treffpunkt WissensWerte

Am Anfang war… der C64 von Commodore, auch Brotkasten genannt. Er war einer der ersten Heimcomputer mit einem Arbeitsspeicher von 64 Kilobyte – 64.000 Byte. Seitdem hat sich das Datenvolumen, das Computer, Smartphones oder Tablets verarbeiten, in unvorstellbarem Maße vervielfacht. Auf Tera folgte Petabyte (eine 1 mit 15 Nullen), die Fachleute sprechen von Exa-, Zetta- und Yottabytes. Das Datenvolumen verdoppelt sich etwa alle zwei Jahre. Denn immer mehr Prozesse in allen Bereichen generieren digitale Daten. Big Data heißt der moderne Begriff für riesige Datenmengen unterschiedlichster Herkunft.

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Beschaffung von Open Source Software für Behörden und öffentliche Einrichtungen

Wie können IT-Beschaffer in der öffentlichen Verwaltung beim Vergabeprozess in Sachen Open Source rechtssicher vorgehen? Antworten auf diese und viele anderen Frage(n) will praktisch und konkret der vor rund einer Woche veröffentlichte Praxisratgeber „Handreichungen zur Nutzung der EVB-IT beim Einsatz von Open Source Software“ geben, Untertitel „Beschaffung von Open Source Software für Behörden und öffentliche Einrichtungen“. Unter anderem bietet der Autor Till Jäger in diesem Praxisratgeber praktikable Lösungen durch konkrete Formulierungsvorschläge an. Für alle, die sich noch auf der CeBIT herumtreiben: Der Praxisratgeber ist dort auf dem Stand der OSB Alliance im Open Source Park in Halle 6, Stand E16 (221), erhältlich. Für alle, die lieber das schöne Wetter genießen: Es gibt den Praxisratgeber auch zum Download.

Verwaltungsmitarbeiter für IT-Sicherheit sensibilisieren

Die KommunalAgenturNRW hat zum Jahreswechsel mit dem Update auf die Version 3.2 das kostenfreie Open-Source-Werkzeug „BITS“ aktualisiert. Alle Lektionen einschließlich Social Media und zum richtigen Verhalten am Arbeitsplatz wurden überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht.

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