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Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Umwelt:

Facetten der Bienenhaltung

- Bedeutung, Bedingungen, Perspektiven

Referent: Dr. Stefan Horrer, Landesbetrieb Vermögen und Bau, Amt Schwäbisch Gmünd

Studium Generale 15.06.2016, 15:55 Uhr, PH-Hörsaal 4.006, Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg

Honigbienen sind in unserer modernen Welt vielfältigen Gefahren ausgesetzt. Weltweit ist immer wieder rätselhaftes Bienensterben zu verzeichnen. Eine Welt ohne Bienen ist schwer denkbar. Massive Auswirkungen auf die biologische Artenvielfalt und die landwirtschaftliche Produktion wären sicher. Die Vitalität der Bienenvölker stellt ein Spiegelbild des Zustands unserer Umwelt dar. Herr Dr. Stefan Horrer gibt einen Überblick über die Grundlagen der Imkerei, den Verlauf des Bienenjahres, die aktuellen Gefährdungen für die Bienen sowie das Bienenrecht und Handlungsoptionen zu Gunsten der Bienen.

Die Imkerei kann ökonomisch vernünftig nachhaltig betrieben werden. Bienen können der belebten Natur nicht mehr Substanz in Form von Nektar, Pollen und Honigtau entziehen, als diese in planvoll-verschwenderischer Weise evolutionär sinnvoll zur Verfügung stellt. Die Bienenhalter wiederum entnehmen ihren Völkern nicht mehr, als diese entbehren können. Die übliche Fütterung der Bienen mit Zucker könnte den Kreislauf der nachhaltigen Bienenwirtschaft unterbrechen, wenn der Zucker nicht nachhaltig produziert wird. Dies steht aber dann nicht zu befürchten, wenn der zu fütternde Zucker seinerseits nachhaltig produziert wurde. Dies dürfte dann am ehesten gewährleistet sein, wenn die Zuckerrüben im Verfahren des ökologisch-kontrollierten Landbau erzeugt wurden.

Selbst wenn aber der Futterzucker aus konventionellen Quellen stammt, dürfte die Imkerei bei einer Gesamtbetrachtung gleichwohl nachhaltig sein, da die von ihr ausgehenden positiven Wirkungen auf Natur- und Kulturlandschaften ebenso wie auf Qualität und Quantität der landwirtschaftlichen und erwerbsgärtnerischen Urproduktion die Nachteile nicht nachhaltig produzierten Zuckers bei Weitem überwiegt.

Sind wir ohne Geodaten orientierungslos?

Referent: Luz Berendt, Präsident des Landesamtes für Geoinformation und Landentwicklung (LGL)

Studium Generale 23.3.2016, 15:55, PH-Hörsaal 2.101, Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg

Wie komme ich von der Büchsenstraße 54 in Stuttgart in die Reuteallee 36 in Ludwigsburg? Wo ist der beste Standort für eine Windkraftanlage? Wie wird morgen das Wetter?

Für Antworten auf all diese Fragen werden Geodaten benötigt. Deshalb sind sie aus allen gesellschaftlichen Bereichen nicht mehr wegzudenken. Für Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Freizeit und Sport sind Geodaten eine wichtige Entscheidungsgrundlage. Laut einer wissenschaftlichen Studie haben 57 % aller Informationen in Wikipedia einen Georaumbezug.

Wie entstehen Geodaten? Wie werden sie für jedermann verständlich? Wo verwendet beispielsweise Google sie? Diesen und weiteren Fragen widmet sich Luz Berendt, Präsident des Landesamtes für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL); denn dort werden die Geodaten vorgehalten, ständig aktualisiert und bereitgestellt. Da unser Leben von so vielen Geodaten durchdrungen ist, möchte er mit Ihnen am 23. März 2016 diskutieren: „Sind wir ohne Geodaten orientierungslos?“

Nachhaltigkeit bei Textilien – Fiktionen, Fakten und Chancen

Referent: Dipl.Ing. (FH) Kai Nebel, Fakultät Textil und Design, Hochschule Reutlingen

Studium Generale 2.3.2016, 15:55, Raum Nr. 6.007, Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg

Der Ressourcenverbrauch in unserer Industrie- und Konsumgesellschaft steigt rasant, wobei die zur Verfügung stehenden Rohstoffe gleichzeitig knapper werden. Statistisch gesehen „verbraucht“ jeder Bundesbürger nahezu 28 kg Textilien pro Jahr. In der Textil- und Modebranche ist der Begriff „Nachhaltigkeit“ schon zur Mode geworden. Nahezu alle Unternehmen und Akteure schreiben sich Nachhaltigkeit auf die Fahnen, ob in konkreten Aktionen oder als Marketingkampagne. Bei näherer Betrachtung entpuppen sich die meisten Kampagnen als sogenanntes „greenwashing“, wenn es um Recycling, Ressourcenschonung oder Ökologie geht. Kann eine echte nachhaltige Entwicklung, angesichts unseres Konsumverhaltens überhaupt eine Chance haben? Welche Rolle spielen dabei globale und regionale bzw. kommunale Aspekte? Und was können wir als „Verbraucher“ von Textilprodukten zur Nachhaltigkeit beitragen? Eine kritische Betrachtung der Zusammenhänge.

Vorbilder für Energieeffizienz in öffentlichen Einrichtungen gesucht

Energieeffizienzmaßnahmen senken Kosten und eröffnen Wege aus der schwierigen Finanzsituation vieler öffentlicher Haushalte. Für den Wettbewerb „Energieeffizienz in öffentlichen Einrichtungen – Gute Beispiele 2014“ sucht die Deutsche Energie-Agentur (dena) auch in diesem Jahr wieder vorbildliche Projekte, die zu Endenergieeinsparungen beitragen. Teilnahmeschluss ist der 14. Juli 2014.

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Achter Contracting-Kongress (14. Mai 2014, Stuttgart)

Die Energiewende meistern – das bedeutet vor allem, Energie einzusparen und effizient mit ihr umzugehen. Vor diesem Hintergrund spielt die Gebäudesanierung eine zentrale Rolle. Vor allem Kommunen, Unternehmen, Sozialeinrichtungen und Wohnungsbaugesellschaften sollten beispielhaft vorangehen und andere motivieren, es ihnen gleichzutun.

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Wettbewerb für Städte und Gemeinden 2014

Zum nunmehr 17. Mal lobt der ADAC gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund, dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag einen Wettbewerb für Städte und Gemeinden aus. Der aktuelle Wettbewerb steht unter dem Motto „Maßnahmen und Konzepte für eine nachhaltige Mobilität in Städten und Gemeinden“.

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Landesnaturschutzpreis 2014

“Vielfalt in Streuobstwiesen – Wir machen mit!” Unter diesem Motto schreibt die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg den 17. Landesnaturschutzpreis aus. Es werden  Initiativen ausgezeichnet, die Projekte zur Revitalisierung von Streuobstwiesen umsetzen und dazu beitragen, die biologische Vielfalt dieses wertvollen Lebensraumes zu erhalten und zu verbessern.

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