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Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Trends:

Facebook-Hype trifft oft nicht auf die Bedürfnisse der Kunden

Social Media um jeden Preis, dieses Motto scheint in vielen Marketing- und Kommunikationsabteilungen derzeit vorzuherrschen. Das Problem hierbei ist, dass die meisten Unternehmen bei dem mit hohem Aufwand betriebenen Auf- und Ausbau ihrer Social-Media-Aktivitäten nicht ausreichend nach den Anforderungen der Kunden differenzieren. Eine Sonderrolle nimmt hierbei Facebook ein: Das größte soziale Netzwerk wird für Kundenbedürfnisse wie Beratung und Service vor allem im Vergleich zu Foren und Blogs weit überschätzt. Das ist ein Ergebnis der repräsentativen Studie „Potenzialanalyse Customer Centricity Management“ von Steria Mummert Consulting.

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Aufbau und Implementierung eines ganzheitlichen Personalmanagementkonzepts

Autor: Dr. Lothar Barth

Autor: Lothar Barth, Beigeordneter für Personal, Organisation udn Zivilschutz der Stadt Aachen. Seit 14 jahren Lehrbeauftrater der HVF Ludwigsburg

Die Stadt Aachen befindet sich so wie ähnliche Personalverwaltungen auch in einer als unbefriedigend empfundenen Situation: Mit dem Standardinstrumentarium aus Wiederbesetzungssperren, kleinteiligen Aufgabenkritiken, Verzögerungen von Beförderungen usw. versucht man der allgemeinen Finanzproblematik Herr zu werden. Gleichzeitig bemerkt man selbst für hochwertige Stellen einen doch deutlichen Qualitäts- und Quantitätsrückgang bei Bewerbungen. Dieses kurzfristige Agieren wird in der Zwischenzeit spöttelnd als „Management bei Handballtorwart“ bezeichnet: Dies bedeutet, dass auf die täglichen Aufgaben und Anwürfe nur noch reagiert wird; eine Strategie kann nicht mehr aktiv verfolgt werden. Dies öffnet gleichzeitig Flanken für teilweise sogar berechtigte Kritik der Personalräte, der Mitarbeiterschaft, der Gewerkschaften sowie der Verwaltungsleitung. Auch schafft diese kurzfristige Arbeitsweise hinsichtlich der politischen Entscheidungsgremien eine gewisse Legitimationslücke. Um diese Entwicklung umzudrehen und wieder gestaltend tätig zu werden, hat sich die Stadtverwaltung Aachen entschlossen, ein ganzheitliches Personalmanagementkonzept (GPM) auf Grundlage des siebenteiligen Personalmanagementmodells der KGSt zu entwickeln. Ziel eines solchen GPMist der Erhalt bzw. die Wiederherstellung der Handlungs- und Gestaltungsfähigkeit im Personalwesen. Unter allen Umständen soll vermieden werden, dass die Entwicklung ähnlich wie Anfang der neunziger Jahre zu einer Modernisierungslücke[1] führt. Weiterlesen »

Raphaelle Grisel über die Möglichkeiten einer grenzüberschreitende Verwaltungskultur

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist am Oberrhein sehr präsent, auch im öffentlichen Sektor. Fraglich ist allerdings, ob durch das Aufeinandertreffen der kulturellen Merkmale deutscher und französischer Verwaltungen in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit eine eigene grenzüberschreitende Verwaltungskultur entsteht. Das Thema „Verwaltungskultur“ ist in der Literatur nur selten zu finden. Diese Arbeit untersucht dieses Thema mittels einer qualitativen Befragung am Beispiel der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen deutschen und französischen Polizeiverwaltungen aus Kehl und Straßburg. Dabei werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Verwaltungskulturen anhand von Kulturstandards untersucht. Die Ergebnisse dieser Studie können für die Polizeibeamten Frankreichs und Deutschlands, die in Zukunft zusammenarbeiten werden, sehr hilfreich sein. Weiterlesen »

Professionelle Personalbeschaffung in der öffentlichen Verwaltung?

Immer mehr, gerade junge Menschen nutzen das Internet nicht nur für private Zwecke, sondern auch, um sich beruflich zu orientieren und zu informieren. Ein Blick ins Internet zeigt die vielfältigen Informationen und Informationsbeschaffungsmöglichkeiten. Wo früher die aktuelle Tagespresse nach vakanten Stellen durchforstet wurde, genügt heute der Blick in Onlinestellenbörsen, um national und sogar international nach Jobangeboten zu recherchieren. Das hat die Wirtschaft schon lange erkannt. Twitter, Xing, Facebook, Stepstone und andere Plattformen helfen bei der Fachkräfterekrutierung und verbessern das Personalmarketing. Weiterlesen »

Open Data in der kommunalen Verwaltungen – Maßnahme für mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung

Politik und Verwaltung sträuben sich gegen die Veröffentlichung ihrer Daten, sodass die Umsetzung des Open Data-Konzepts in Deutschland nur langsam vorankommt. Dabei würden nicht nur die Bürgerinnen und Bürger von öffentlichen und frei zugänglichen Daten profitieren, sondern gerade auch die kommunalen Verwaltungen.

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Wohnst du schon oder suchst du noch

Ob Heidelberg, Karlsruhe, Stuttgart, Tübingen, Freiburg oder Mannheim – Erstsemester der namhaften Studentenstädte Baden-Württembergs kennen das Problem: ihr Studium beginnt und eine Unterkunft ist noch nicht in Sicht. Zwar hat Kehl nicht gerade den Ruf als typische Studentenstadt inne, aber auch hier wollen die rund 1.100 Studenten der Hochschule für öffentliche Verwaltung nicht auf der Straße sitzen. Deshalb stehen neben zahlreichen Privatunterkünften drei voll möblierte Studentenwohnheime zur Verfügung, die Platz für 367 Studenten bieten.

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Nachwuchssorgen in der Kommunalpolitik – Ein Angebot der Friedrich-Ebert-Stiftung erprobt einen neuen Weg

Bürgermeister respektive Bürgermeisterin in Baden-Württemberg zu sein gilt gemeinhin als Traumberuf. Kaum ein anderes Amt billigt dem Inhaber so viel Gestaltungs- und Entscheidungsspielraum zu. Zudem besitzen Bürgermeister hierzulande durch die Direktwahl ein hohes Maß an Legitimation und Ansehen. Vielleicht liegt es daran, dass es in Baden-Württemberg noch nicht so weit ist wie in manchen anderen Bundesländern, in denen bei Bürgermeisterwahlen in kleinen Gemeinden Kandidierende ganz fehlen oder gar per Zeitungsannonce gesucht werden. Aber – wie bundesweit – wird auch hier über den Rückgang der Bewerbungen geklagt. Kommunale Spitzenverbände, Gemeinderäte, aber auch amtierende Bürgermeister berichten immer wieder, dass seit Jahren der „Pool“ an geeigneten Bürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten kleiner wird. Weiterlesen »

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