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Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Soziales:

Kinderschutz und Datenschutz

Datenschutz

Foto:aboutpixel.de - SD

In der Öffentlichkeit, aber auch in Fachdiskussionen, wird immer wieder der Eindruck erweckt, der Datenschutz behindere den Kinderschutz. Gefordert werden dann neue Regelungen des Datenschutzes. Datenschutzregelungen gibt es aber schon mehr als genug; werden sie richtig angewendet, be- oder verhindern sie den Kinderschutz an keiner Stelle. Dies sollen die folgenden Ausführungen erläutern.
Sie finden die Erläuterungen als pdf-Dokument mit einem Prüfschema unter folgendem Link zum Download:

Kinderschutz und Datenschutz und Pruefschema (pdf, 5 Seiten, 32 KB)

Warum Beamte zuviel verdienen – Eine wissenschaftlich-ironische Betrachtung

Auch bei der Dienstrechtsreform nimmt Baden-Württemberg, wie vormals beim Neuen Kommunalen Haushaltsrecht, eine Vorreiterrolle ein und Günther Oettinger, Dienstvorgesetzter und „Historiker der Herzen”, lies verlautbaren, dass „[e]in wesentliches Ziel [...] dabei sein [wird], die Attraktivität von Land und Kommunen als Arbeitgeber im Wettbewerb um die besten Köpfe zu erhöhen”.

Aktuell wird eine Diskussion geführt, ob eine bessere Bezahlung helfen könnte, endlich wieder qualifiziertes Personal für den Abstellbahnhof öffentlicher Dienst zu gewinnen. Für Unternehmen, die Rekordgewinne einfahren und diese nicht über höhere Löhne und Gehälter an ihre Mitarbeiter weitergeben, wird der Fachterminus „Heuschrecken” gebraucht. Öffentliche Arbeitgeber verbuchen zurzeit Rekord-Steuereinnahmen und geben diese ebenfalls nicht über höhere Bezüge an ihre Beamten weiter. Sollte etwa der Staat selbst, die letzte moralische Instanz unserer Gesellschaft, ebenfalls eine „Heuschrecke” sein? Weiterlesen »

Bürokratiebelastung in Deutschland

Die Bertelsmann-Stiftung hat in einer Studie1 drei typische Einzelfälle hinsichtlich der entstehenden Bürokratiekosten untersucht. Eine Mutter, die ein schwerstbehindertes Kind versorgt, den Vorsitzenden eines kleinstädtischen Fußballvereins und die Angehörigen einer pflegebedürftigen Person. Detailliert wurde ermittelt, welche Verwaltungsarbeiten zu ledigen sind, wie lange sie dauern und was sie kosten. Die Messung des Aufwands erfolgte mit dem Standardkostenmodell, mit dem auf Bundesebene die Belastung von Unternehmen mit Bürokratiekosten Weiterlesen »

  1. http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-0A000F14-849CC846/bst/hs.xsl/nachrichten_84991.htm

Projekt Kids und Job

Eine Verknüpfung von Telematik, Wirtschaftsförderung und Familienfreundlichkeit plant die Stadt Bad Mergentheim (Main-Tauber-Kreis). Wie die meisten Städte, hat sich auch Bad Mergentheim zum Ziel gesetzt, eine familienfreundliche Kommune zu werden.

Die bisherigen Ansätze, um dieses Ziel zu erreichen, waren in Bad Mergentheim bisher eher konventioneller Natur: Das neu ausgewiesene Baugebiet Auenland gilt im Rahmen des Modellvorhabens Weiterlesen »

Subsidiarität – leere Worthülse oder gelebte Realität?

“Einzelne und kleinere Einheiten können oftmals besser als staatliche Einrichtungen zur Lösung von Problemen in der Lage sein, vor allem dort wo der Sozialstaat an seine Grenzen stößt. Dies anzuerkennen und die Handlungspotentiale der Menschen zum Tragen kommen zu lassen macht die Bürgergesellschaft aus.” So der Standpunkt des Referenten Dr. Hans Braun anlässlich der 10. „Paritätischen Impulse” des Paritätischen Kreisverbands Ortenau an der Hochschule für öffentliche Verwaltung. Weiterlesen »

Bundesbehörde 2.0

BMAS_neuAls erste Bundesbehörde geht das Ministerium für Arbeit und Soziales neue Wege in Richtung Web 2.0.
Diesen Samstag, den 25. August wurde die neue Internetpräsenz der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Webseite wurde komplett umgestaltet. Durch die themen- und zielgruppenbezogene Navigation wurde, eine Web2.0-artige Webseite geschaffen, die nicht so statisch wirkt, wie die üblichen Seiten der Bundesbehörden.
Dazu gibt es das eMag, ein interaktives Videomagazin, und eWalk, eine mobile und interaktive Multimediainstallation, die heute beim BMAS in Berlin zu sehen ist. All dies soll für eine verständliche Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern auf gleicher Augenhöhe beitragen.

Staatssekretär Kajo Wasserhövel betreibt Weiterlesen »

Kinder- und Jugendbeteiligung in Theorie und Praxis

Nach dem Lexikon bedeutet Bürgerbeteiligung „die Beteiligung (“Partizipation”) der Bürgerschaft an politischen Entscheidungen”. Dies ist eine sehr weite Definition. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass Kinder und Jugendliche keine Bürger im engeren Sinn sind. Auch sie sind eine wichtige, gleichberechtigte und selbstständige Bevölkerungsgruppe unserer Gesellschaft und sollten an politischen Entscheidungen beteiligt werden. Auf Grund ihres Alters und ihrer Interessen sollten die jungen Erwachsenen auf besondere Weise beteiligt werden. Ob die Partizipation von Kinder und Jugendlichen sinnvoll und durchführbar und wenn ja wie durchführbar ist, soll in diesem Beitrag untersucht werden.

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