Verwaltung.modern

Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Soziales:

Auslandsstudium mit Handicap

Ein Auslandssemester in der Fremde, oder gleich das ganze Studium im Ausland absolvieren? Viele Studierende erfüllen sich den Wunsch vom Leben und Studieren in einem anderen Land. Die meisten Universitäten und Hochschulen motivieren die Studierenden dazu, über den Tellerrand hinaus zu schauen und auch die Arbeitgeber begrüßen das. Denn die jungen Menschen verbessern nicht nur ihre Sprachkenntnisse, sondern werden oft selbständig und offen gegenüber anderen Kulturen.

Doch ist ein Auslandsaufenthalt auch für behinderte Menschen möglich? Ihrem Traum stehen oft größere Probleme entgegen.

Vier Studierende erzählen, wie sie ihren Traum in die Tat umsetzten.

Equal Education kämpft für bessere Bildung in Süd Afrika

Selbst nach fast 17 Jahren nach Ende der Apartheid ist die Schulbildung ein Indiz der langen Rassentrennung in Süd Afrika. Die Schulbildung der Schüler in den Townships ist mit der der städtischen Schülern, und schon gar nicht mit der der Privatschülern zu vergleichen.

Lehrer in den ärmeren Gegenden haben keine entsprechende Ausbildung, es sitzen über 60 Schüler in einer Klasse, mehr als 50% fallen jedes Jahr durch dir Prüfungen. 90% derer, die die Prüfung meistern, bestehen sie nur sehr knapp. Damit können sie noch lange nicht eine Universität besuchen.

In Eastern Cape gibt es immer noch viele „mud schools“ (Schulen aus Lehm, ohne Stühle, Tische und geeignete Tafel). Bilder von diesen Schulen erinnern eher an ein zentralafrikanisches Land, nicht an Süd Afrika. Unter solchen Umständen Bildung zu vermitteln gestaltet sich sehr schwierig.

Dagegen anzukämpfen und jedem einzelnen Schüler eine gute Schulbildung und damit eine Chance auf ein “besseres” Leben zu ermöglichen, ist das Ziel von Equal Education (EE). Weiterlesen »

Von eisigen Temperaturen bis zum Frühstück am Strand

Studienreise und Proseminar USA 2011


Am 8. Februar 2011 ging unsere diesjährige Studienreise in die USA mit Studierenden des Bachelorjahrgangs BA10 am Flughafen Frankfurt los. Organisiert war die Reise von Prof. Uwe Busbach-Richard und inhaltlich betreut durch Prof. Dr. Birgit Schenk im Rahmen des gekoppelten Proseminars.

Unser erster Stopp war Ann Arbor, Michigan, wo extreme Kälte mit minus 19 Grad Celsius uns überraschte. Unser erster Besuch, der von Brigitte Maassen vom International Center der University of Michigan wie in den Jahren zuvor perfekt vorbereitet worden war, galt dem Auslandsamt der Michigan University. Hier erhielten wir Einblick in die Möglichkeiten, die Ann Arbor Studierenden bietet, die sich für ein Praktikum interessieren. Diese Vorstellung war Weiterlesen »

Hartz-IV-Synopsen erschienen!

Seit heute (25. 3. 2011) ist “Die Hartz-IV-Synopse. Mit allen Änderungen durch die Bundesratsbeschlüsse vom 25. Februar 2011″, zusammengestellt von mir, erhältlich.

Die Reform zu Hartz IV ist verabschiedet. Transparenz war durch das Bundesverfassungsgericht eingefordert, entstanden ist nach langem Ringen ein Gesetzespaket, das über die im Kern betroffenen Regelungen des SGB II und XII hinaus in insgesamt 20 Gesetzen und Verordnungen zu Änderungen geführt hat. Das Ergebnis langwieriger politischer Diskussionen sind äußerst unübersichtliche Regelungen.
Der Synopsenband zu Hartz IV führt sicher durch die Neuregelungen. Durch eine absatzgenaue Gegenüberstellung der Neu- mit den Altregelungen erfassen Sie die Änderungen auf einen Blick. Sie können sofort mit der Fallbearbeitung, auf dem Hintergrundwissen der alten Regelungen, beginnen. Die vorgeschaltete Gegenüberstellung Alt-Neu erlaubt zudem das schnelle Auffinden der neuen Vorschriften.
Ganz besonders wichtig: Der Band berücksichtigt vollständig alle gesetzlichen Änderungen bis hin zum Bundesratsbeschluss vom 25. Februar 2011. Damit erfassen Sie wirklich sämtliche Auswirkungen auf die Sozialrechtsberatung.

Das Werk mit der ISBN 978-3-8329-6611-9 aus dem Nomos-Verlag kostet 19 Euro (bzw. für Mitglieder des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge 16 Euro) und kann zum Beispiel auf der Seite des Nomos-Verlages bestellt werden.

Der Referenten- und Regierungsentwurf eines Bundeskinderschutzgesetzes – noch kein großer Wurf! (Stand: 16.03.2011)

“Am 22.12.2010 wurde der Referentenentwurf für ein „ Gesetz zur Stärkung eines aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen (Bundeskinderschutzgesetz BKiSchG)“ auf den Gabentisch gelegt, der einige Überraschungen enthielt. Als Art. 1 werden ein“ Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz“, als Art. 2 die „Änderung des Achten Buches Sozialgesetzbuch“, als Art. 3 „Änderungen anderer Gesetze“, als Art. 4 die „Neufassung des Achten Buches Sozialgesetzbuch“vorgestellt;  in Art. 5 wurde das Inkrafttreten zum 1.1.2012 bzw.(für Zuständigkeit und Kostenerstattung) 1.1.2013 bestimmt. Am 16.3.2011 wurde der Regierungsentwurf vorgestellt, der insgesamt am 1.1.2012 in Kraft treten soll.  Im Folgenden werden die bislang geltende Fassung des SGB VIII und die vorgesehenen Änderungen in Art.2 des Referentenentwurfs (Ref-E) und des Regierungsentwurfs (Reg-E) gegenübergestellt und miteinander verglichen. Der Reg-E wird im LPK – SGB VIII, 4. Aufl. 2011 bereits behandelt.” (Auszug)

Der vollständige Beitrag kann hier heruntergeladen werden: Der Referenten- und Regierungsentwurf eines Bundeskinderschutzgesetzes (aktualisiert)

Der Schutzauftrag der Jugendhilfe nach § 8a SGB VIII (aktualisierte Version mit Stand vom 01.11.2010)

1.    Das schon bisher in Art. 6 Abs. 2 S. 2 GG geregelte Wächteramt des Staates wird durch § 8a SGB VIII insoweit konkretisiert, als die Pflichten des Jugendamts als staatlicher Wächter näher beschrieben werden. Andere staatliche Wächter sind an­dere Behörden wie Sozialamt, Agentur für Arbeit, Schule ebenso wie das Fa­miliengericht; nicht aber freie Träger. Da das Jugendamt aus Verwaltung und Ausschuss besteht (§ 70 SGB VIII), sind auch die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses staatliche Wächter.

2.    Auslöser für die Einfügung des § 8a SGB VIII waren die Strafverfahren wegen Begehung einer Straftat durch Unterlassen und die Zivilverfahren wegen Ver­let­zung von Amtspflichten.

Die komplette und zum 01.11.2010 aktualisierte Version des Schutzauftrage stelle ich hier zum Download bereit:

Schutzauftrag Teil 1                  Schutzauftrag Teil 2                    Schutzauftrag Teil 3

Diplomarbeit: “Ehrenamt in der Kulturarbeit”

“Bei uns ist ja eh nichts los” -  wie oft hört man vorallem jüngere Menschen sich darüber beschweren, dass es in ihrer Heimatstadt zu wenig kulturelle Freizeitangebote gibt? Aber warum nicht einfach selber etwas auf die Beine stellen? Mit meiner Diplomarbeit möchte ich jedermann dazu motivieren, sich ehrenamtlich zu engagieren

In meiner Praxiszeit bei der Stadt Bad Rappenau war ich an der Organisation und Durchführung der Austellung “Hundertwasser – Das Jugendwerk” anlässlich des 80. Geburtstag von Friedensreich Hundertwasser beteiligt. Da eine solche Ausstellung ohnehin schon mit sehr hohen Kosten verbunden ist, konnten wir mit dem Einsatz Ehrenamtlicher wenigstens die Personalkosten gering halten. Weiterlesen »

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