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Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Soziales:

Ausschreibung “Inklusionsbegleiter”

Bereits seit 2006 ist sie ein Menschenrecht: die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung (Inklusion). Einen Beitrag zur Umsetzung der entsprechenden UN-Konvention könnte die Ausschreibung „Inklusionsbegleiter“ der Baden-Württemberg-Stiftung sein. Bis zu drei Jahre lang sollen im Rahmen dieser Stiftungs-Initiative neue, voraussichtlich im Januar 2014 startende Modellprojekte bezuschusst werden, die von gemeinnützige Organisationen oder Kommunen initiiert sind und in deren Rahmen engagierte Menschen als Inklusionsbegleiter gewonnen, qualifiziert und begleitet werden sollen. Breit aufgefächert sind dabei die möglichen Handlungsfelder, zu denen Bildung und (Inter-)Kulturalität ebenso gehören können wie z.B. die Themenbereiche Freizeit, Jugendarbeit, Sport, Gesundheit, Arbeit, Assistenzleistungen und Beratung für Menschen mit Behinderungen sowie ehrenamtliches und politisches Engagement.

Weitere Infos zur Ausschreibung: http://www.bwstiftung.de/gesellschaft-kultur/ausschreibungen-gesellschaft-kultur/inklusionsbegleiter.html

Zweiter Jugendzivilcouragepreis des Landes Baden-Württemberg

Er steht unter der Schirmherrschaft des baden-württembergischen Landtagspräsidenten Guido Wolf sowie Ingo Lenßen: der Zweite Jugendzivilcouragepreis des Landes Baden-Württemberg, der auf Mut und Courage junger Menschen aufmerksam machen und diese Charaktereigenschaften mit einem Preisgeld von insgesamt 5000 Euro würdigen soll. „Titelthema“ des Jugendzivilcouragepreises diesmal: „Mut haben, Meinung äußern, gerade stehen.“ Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahren oder aber Schulen sowie weitere Einrichtungen der Jugendarbeit können sich noch bis zum 20. Juni formlos bewerben, mit Angaben zur Sache, den beteiligten Personen und den Umständen, Konzepten, (Zeitungs-)berichten, Fotos, und so weiter. Rückfragen zum Wettbewerb sind bei der Projektleitung im Stuttgarter Jugendhaus „dasCANN“ möglich (Kegelenstr. 21, 70372 Stuttgart, Tel.: 0711-553417400, E-Mail: cannstatt@jugendhaus.net), das auch über eine Facebook-Seite verfügt.

Außerdem bleibt zu hoffen, dass die zur Preisvergabe gehörige Seite www.jugendzivilcouragepreis.de bald (wieder?) funktioniert…

Wettbewerb für “inklusive Schulen”

Vorgestern startete die Bewerbungsfrist: Der “Jakob Muth-Preis für inklusive Schule” wird auch in diesem Jahr ausgeschrieben. Unter dem Motto “Gemeinsam lernen – mit und ohne Behinderung” zeichnet er mit insgesamt 14.000 Euro Preissumme Schulen aus, in denen Kinder mit und ohne Förderbedarf vorbildlich gemeinsam lernen. Bewerben können sich alle Schulformen: Grundschulen, Hauptschulen, Werkrealschulen, Realschulen, Gymnasien, Gemeinschaftsschulen, Gesamtschulen, Förderschulen und Schulverbünde. Die Bewerbungsfrist endet am 14. Juni 2013. Bewerbungsunterlagen und Hintergrundinformationen sind abrufbar unter www.jakobmuthpreis.de

Kongress zur Qualität kultureller Bildung für Kinder und Jugendliche

Seit 2011 erhalten Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene neben ihrem monatlichen Regelbedarf im „Bildungspaket“ Leistungen für Bildung und Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft. Doch wie sehen gute Projekte und geeignete Strukturen zur kulturellen Bildung von Kindern und Ju­gendlichen aus? Ist die Qualität von kultureller Bildung messbar? Diese und andere Fragen nach den Eigenschaften kultureller Bildungsangebote stellt der 6. Kongress Kinder zum Olymp! der Kulturstiftung der Länder mit dem Thema Perfekt? Zur Qualität kultureller Bildung für Kinder und Jugendliche. Der Kongress findet am 13. und 14.06.2013 in Hannover statt. Geboten werden soll ein Forum für Präsentation und Diskussion zwischen den Akteuren der kulturellen Bildung aus Schule, Kita und Elternhaus, Kunst und Kultur, Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Die Teilnahmegebühr beträgt 60 € (ermäßigt: 40 €), eine Anmeldung  muss bis zum 7. Juni 2013 über die Website: www.kinderzumolymp.de erfolgen.

Kinderbetreuungsplätze in Deutschland – top oder flop?

Blickt man in dieses oder jenes kommunale Amtsblatt, fällt auf, dass dort immer wieder Erzieherinnen gesucht werden. Und in diversen Städten und Gemeinden wird auch kräftig gebaut, um den ab 1. August geltenden Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für alle Kinder vom vollendeten ersten Lebensjahr an zu erfüllen. Alles halb so wild, meinte vor vier Tagen allerdings der Deutsche Landkreistag: Die Landkreise seien gut gerüstet – von 356.000 erforderlichen Krippenplätzen fehlten lediglich 11.700.  

So ganz dieser Meinung scheint ein anderer Spitzenverband nicht zu sein. „Aus den Rückmeldungen unserer Mitgliedstädte wissen wir, dass auch in vielen kreisangehörigen Städten in Baden-Württemberg von einer höheren Nachfrage ausgegangen wird“, hieß es jüngst in einer Pressemitteilung des Städtetags Baden-Württemberg, der dabei u.a. an ein Statement von Dr. Stephan Articus anknüpft, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages. „Aufgrund der großen Bandbreite des Betreuungsangebots in den Landkreisen (Stichtag 01.03.2012: 14,6% im Hohenlohekreis – 31,9 im Landkreis Tübingen) bleibt abzuwarten, inwieweit der Rechtsanspruch in den Landkreisen tatsächlich erfüllt werden kann“, so der Städtetag Baden-Württemberg weiter in seiner Pressemitteilung. 

Wie erleben die Städte und Gemeinden und ihre Bürger die Situation vor Ort? Verwaltungmodern.de gibt an dieser Stelle eine Möglichkeit zur Diskussion…

KOMMUNALES KRISENMANAGEMENT

Das Kommunale Krisenmanagement wird immer wichtiger für eine Verwaltung, denn Katastrophen treten immer verstärkter ein. Nicht nur Umweltkatastrophen, die durch den Klimawandel verstärkt werden, treffen die Kommunen äußerst hart. Es sind auch Anschläge, Amokläufe oder Sicherheitslücken bei Großveranstaltungen, die das Krisenmanagement einer Verwaltung herausfordern. Das Drama der Loveparade in Duisburg oder auch der Tsunami mit dem daraus entstandenen Reaktorunglück in Fukushima/Japan sind die wohl schwersten Katastrophen in den letzten Jahren. Weiterlesen »

„Glaube und Ethik der Scientology“ – ein neues Forschungsprojekt an der Hochschule Ludwigsburg

Religionsgemeinschaft? Sekte? Wirtschaftsunternehmen? Oder gar eine politische Vereinigung, die die Demokratie abschaffen will? Über keine Gemeinschaft aus dem weiten Bereich neureligiöser Bewegungen wird so kontrovers diskutiert, wie über die sog. Scientology-Organisation. Und wohl keine andere hat so viele gerichtliche Auseinandersetzungen bedingt und zu so gegensätzlichen Einschätzungen in der Rechtsprechung und Rechtswissenschaft geführt wie diese Gruppierung.

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