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Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Soziales:

Konferenz zum Ersten Armuts- und Reichtumsbericht Baden-Württemberg, 9.12.13, Stuttgart

„Das schöne Gefühl, Geld zu haben, ist nicht so intensiv wie das Scheißgefühl, kein Geld zu haben“, soll recht rüde der deutsche Schriftsteller und Filmemacher Herbert Achternbusch einmal gesagt haben. Leider ist das Zitat dermaßen rüde, dass es vermutlich eher nicht in den Beiträgen zu finden sein wird, die es am 9. Dezember 2013 bei der Konferenz zum Ersten Armuts- und Reichtumsbericht zu hören gibt. Die Konferenz, die den Titel „Wege aus der Kinderarmut“ trägt, wird veranstaltet vom Sozialministerium Baden-Württemberg. Bis zum 18.11.2013 kann man sich anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Eltern-Infos auf www.lesestart.de nun auch auf Englisch, Türkisch, Russisch und Polnisch

Im Jahr 2011 lebten rund 1,15 Mio. Kinder unter fünf Jahren mit Migrationshintergrund in Deutschland. Damit hatte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes jedes dritte Kind in dieser Altersgruppe einen Migrationshintergrund (Anteil rund 35 Prozent). Mehrsprachig aufwachsende Kinder verfügen über ein großes Potential, das frühzeitig gefördert werden muss, damit es sich voll entfalten kann.

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Barrierefrei mitbestimmen: Beteiligungsmöglichkeiten für Gehörlose

Demokratie lebt vom Miteinander und Mitbestimmen. Teilhabe setzt aber Wissen voraus, den Zugang zu Informationen, zu öffentlichen Plätzen und Einrichtungen. Barrierefreiheit heißt das. Aber eben daran mangelt es in Deutschland, so dass behinderte Menschen oft “draußen” bleiben.

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Web 2.0 für freie Träger

Nicht zuletzt im Kinder- und Jugendhilfebereich sind sie als Partner oder Auftragnehmer des öffentlichen Trägers „unterwegs“: Freie Träger. Insbesondere für sie  - aber nicht nur für sie – könnte ein Artikel der BLPB nützlich sein: Web 2.0 für freie Träger. Maria-Christina Nimmerfroh gibt in dem Artikel Tipps für den praktischen Umgang mit sozialen Medien wie Facebook & Co., die gerade für Vereine mit einem schmalen Budget ein wirksames Instrument der Öffentlichkeitsarbeit sein können. Allerdings seien sie kein Selbstläufer und müssten aktiv beworben werden.

Hyperlink: Artikel Web 2.0 für freie Träger

Landesgleichstellungsatlas erschienen

Gelegentlich ist an den Hochschulen für öffentliche Verwaltung des Landes die Klage zu hören, dass sich mehr AbsolventInnen für den Posten als BürgermeisterIn interessieren sollten. Hinter vorgehaltener Hand wird manchmal ergänzt, dass das verglichen mit früher gesunkene Interesse einem höheren Frauenanteil in der Studierendenschaft anzulasten wäre. Bei der Frage, wieso das so sei, tauchen verschiedene Hypothesen auf, beispielsweise: Familiengründung stünde bei Absolventinnen stärker im Vordergrund als bei Absolventen. Eine andere Hypothese kann man aus dem gestern von Ministerin Altpeter vorgestellten baden-württembergischen Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern herauslesen, den das Sozialministerium in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Landesamt für Baden-Württemberg erstellt hat. Laut dem Atlas saßen in den Gemeinderäten Baden-Württembergs 2012 durchschnittlich 78 Prozent Männer, wobei die Spannbreite von 85 Prozent (Neckar-Odenwald-Kreis) bis 58,3 Prozent reicht (Karlsruhe). Und vielleicht denkt eine potentielle Bürgermeisterin angesichts dieser Zahlen: „Ach nö, das muss ich mir nicht antun…“

Doch nicht nur solche Zahlen, die sich bis auf wenige Ausnahmen auf das Jahr 2011 beziehen, sind aus dem Landesgleichstellungsatlas herauszulesen: Anhand von 36 Indikatoren aus den Bereichen „Partizipation“, „Schulische Bildung“, „Arbeit und Sicherung des Lebensunterhalts“ und „Lebenswelt“ zeigt er weitere mehr oder minder starke Unterschiede in den 44 Stadt- und Landkreisen auf. Damit ergänzt er im Übrigen auch den zweiten Gleichstellungsatlas des Bundes.

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Tagung “Jugend ohne Rettungsschirm. Herausforderungen annehmen!” 14.-17.09.2013

Alle drei Jahre richtet die DVJJ den Deutschen Jugendgerichtstag, die zentrale Tagung für alle mit Jugenddelinquenz und Jugendkriminalrechtspflege befassten Berufsgruppen, aus. Der kommende, nunmehr 29. Deutsche Jugendgerichtstag findet vom 14. bis 17. September 2013 in Nürnberg statt und steht unter dem Titel „Jugend ohne Rettungsschirm. Herausforderungen annehmen!“.
Neben den Plenarvorträgen –  es referieren Prof. Jutta Allmendinger, Prof. Dr. Joachim Bauer sowie Prof. Dr. Karl-Ludwig Kunz – werden zahlreiche Arbeitskreise und Vorträge in Foren zu unterschiedlichen aktuellen und grundlegenden Themen aus dem Bereich der Jugenddelinquenz und der Jugendkriminalrechtspflege angeboten.

Weitere Infos und Anmeldung: http://www.dvjj.de/veranstaltung.php?artikel=1708

Marion Tschertner

Programm wider das jugendliche Rumhängen

„G-ä-h-n! Hier ist gar nichts los. Ich langweile mich täglich bloß“ (Zitat aus Katherine Sullys Das Flusspferd sagt Gähn!). Doch, liebe Jugendliche, in den Ferien bloß der unseligen Tradition des Rumhängens frönen, nein, das muss nicht sein! Und Hilfe naht! Vereine, Stiftungen, gemeinnützige GmbHs bzw. öffentlich-rechtliche Körperschaften, die auf Zack sind, können sich noch bis 31. Juli 2013 für ein Programm bewerben, das neue Ansätze für pädagogisch betreute Ferienangebote initiieren und fördern soll: das Programm „Innovative Ferienangebote für Kinder und Jugendliche“ der Stiftung Kinderland

Infos: http://www.stiftung-kinderland.de/programme/ausschreibungen/aktuelle-ausschreibung/innovative-ferienangebote-fuer-kinder-und-jugendliche.html

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