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Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Öffentlicher Dienst:

Verfolgungsjagd – Das Image der Beamten

Der gehetzte Staatsdiener, Foto: Hartmann

Der gehetzte Staatsdiener, Foto: Hartmann

Mit einem rasanten Spurwechsel nimmt er zielstrebig den linken, ins zwölfte Obergeschoss des Rathausgebäudes führenden Treppenstreifen unter die Gummisohlen seiner outdoor-funktionalen Sportsandalen. Einen koffeinfreien Kakao-to-go in der rechten Hand haltend erreicht er triefend nass und schweißgebadet eine Minute vor neun – also kurz nach Sonnenaufgang – seinen nahezu unbenutzten, farbenfrohen, grauen Bürostuhl.

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Teilzeitberufsausbildung – Chance für Auszubildende und Unternehmen

Teilzeitarbeit gehört zum alltäglichen Bild unserer Gesellschaft. Die Möglichkeit, eine Berufsausbildung in Teilzeit zu absolvieren, ist aber weitestgehend unbekannt.

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Nachwuchssorgen in der Kommunalpolitik – Ein Angebot der Friedrich-Ebert-Stiftung erprobt einen neuen Weg

Bürgermeister respektive Bürgermeisterin in Baden-Württemberg zu sein gilt gemeinhin als Traumberuf. Kaum ein anderes Amt billigt dem Inhaber so viel Gestaltungs- und Entscheidungsspielraum zu. Zudem besitzen Bürgermeister hierzulande durch die Direktwahl ein hohes Maß an Legitimation und Ansehen. Vielleicht liegt es daran, dass es in Baden-Württemberg noch nicht so weit ist wie in manchen anderen Bundesländern, in denen bei Bürgermeisterwahlen in kleinen Gemeinden Kandidierende ganz fehlen oder gar per Zeitungsannonce gesucht werden. Aber – wie bundesweit – wird auch hier über den Rückgang der Bewerbungen geklagt. Kommunale Spitzenverbände, Gemeinderäte, aber auch amtierende Bürgermeister berichten immer wieder, dass seit Jahren der „Pool“ an geeigneten Bürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten kleiner wird. Weiterlesen »

Führung in der öffentlichen Verwaltung – reine Routine?

Von der Hochschule direkt in den Chefsessel, das wäre wohl für viele eine wünschenswerte Karriere. Am besten keinen mühsamen, jahrelangen Weg beschreiten, sondern gleich etwas zu sagen haben. Doch was muss man im Umgang mit seinen Mitarbeitern beachten? Welche Tätigkeiten muss man in einer Führungsposition übernehmen? Ein kleiner Einblick in die alltäglichen Aufgaben eines Dezernenten bringt Licht ins Dunkel.

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Personalabbau und Altersstruktur im öffentlichen Dienst

Achtung, keiner hat’s gemerkt: Dieses Jahr feiern wir eine Art Jubiläum. Denn vor 15 Jahren veröffentlichte der Sachverständigenrat Schlanker Staat seinen Abschlussbericht, zu einem Zeitpunkt, als die betörend-magische Metapher vom Schlanken Staat selbst schon einige Jahre auf dem Buckel hatte. Unbeabsichtigt (?) passend zu diesem Jubiläum liegt nun eine im IMK-Auftrag gefertigte Studie vor. Autor der Studie ist der Berliner Finanzwissenschaftler Dr. Dieter Vesper (ehemals DIW), langjähriges Mitglied im Kreis der Steuerschätzer. Die verschiedenen staatlichen Ebenen, so Vesper, bauten in unterschiedlichem Ausmaß Personal ab: Auf Bundesebene läge der Rückgang bei insgesamt 30 Prozent, um 25 Prozent sei die Beschäftigtenzahl im öffentlichen Dienst der Länder gesunken, und auf der kommunalen Ebene mache der Personalabbau 38 Prozent aus. Die Strategie dabei: In den Ruhestand ausgeschiedene Mitarbeiter würden nicht ersetzt. 

Amtshaftung und Folgenbeseitigung

1. Amtshaftung

Verletzt jemand in Ausübung eines ihm anvertrauten öffentlichen Amtes rechtswidrig und schuldhaft eine ihm einem Dritten gegenüber obliegende Pflicht, so hat der Staat oder die Körperschaft, in deren Dienst er steht, dem Dritten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen. Diese Amtshaftung beruht auf § 839 Abs. 1 Satz 1 BGB, der zunächst die persönliche Haftung des Beamten normiert, und auf Art. 34 GG, durch den die persönliche Beamtenhaftung auf den Staat übergeht, so dass der Beamte nicht selbst gegenüber dem Geschädigten haften muss. Beide Vorschriften ergeben zusammen eine mittelbare Staatshaftung.

Lesen Sie hier die komplette Ausführung von Herrn Prof. Dr. Peters, Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl.

Studium Generale am Mittwoch, den 05.10.2011: “ Frauenpolitik und Gender ”

Morgen wird Frau Monika Ebeling, die bekannteste kommunale Genderbeauftragte in Deutschland, einen Vortrag mit dem Thema “Frauenpolitik und Gender ” im Rahmen des Studium Generale an der HS-Kehl halten. Monika Ebeling hat mit ihrem innovativen Denkanstoß zur Genderfrage die Diskussion um Gendergerechtigkeit neu aufgerollt. Gleichstellungspolitik mit Weitblick muss auch das vermeintlich starke Geschlecht mit einbeziehen. Dafür braucht es männerkooperative Frauen. Dies wird das künftige Verständnis des Verhältnisses zwischen Männern und Frauen prägen…

Der Vortrag beginnt um 18 Uhr in der Aula der Hochschule. Wir dürfen uns auf einen sehr interessanten Abend freuen!

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