Verwaltung.modern

Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Öffentlicher Dienst:

Amtshaftung und Folgenbeseitigung

1. Amtshaftung

Verletzt jemand in Ausübung eines ihm anvertrauten öffentlichen Amtes rechtswidrig und schuldhaft eine ihm einem Dritten gegenüber obliegende Pflicht, so hat der Staat oder die Körperschaft, in deren Dienst er steht, dem Dritten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen. Diese Amtshaftung beruht auf § 839 Abs. 1 Satz 1 BGB, der zunächst die persönliche Haftung des Beamten normiert, und auf Art. 34 GG, durch den die persönliche Beamtenhaftung auf den Staat übergeht, so dass der Beamte nicht selbst gegenüber dem Geschädigten haften muss. Beide Vorschriften ergeben zusammen eine mittelbare Staatshaftung.

Lesen Sie hier die komplette Ausführung von Herrn Prof. Dr. Peters, Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl.

Studium Generale am Mittwoch, den 05.10.2011: “ Frauenpolitik und Gender ”

Morgen wird Frau Monika Ebeling, die bekannteste kommunale Genderbeauftragte in Deutschland, einen Vortrag mit dem Thema “Frauenpolitik und Gender ” im Rahmen des Studium Generale an der HS-Kehl halten. Monika Ebeling hat mit ihrem innovativen Denkanstoß zur Genderfrage die Diskussion um Gendergerechtigkeit neu aufgerollt. Gleichstellungspolitik mit Weitblick muss auch das vermeintlich starke Geschlecht mit einbeziehen. Dafür braucht es männerkooperative Frauen. Dies wird das künftige Verständnis des Verhältnisses zwischen Männern und Frauen prägen…

Der Vortrag beginnt um 18 Uhr in der Aula der Hochschule. Wir dürfen uns auf einen sehr interessanten Abend freuen!

Traumjob Bürgermeister

Bürgermeisterkandidat(inn)enseminar vom 20. bis 22. Oktober 2011

Jetzt anmelden!

Ich will Bürgermeister werden – aber wie? Kommt’s auf die Krawatte oder das Kostüm an oder wie lange man bei der Weinprobe durchhält? Oder machen einen Kandidaten doch ganz andere Kriterien zum Bürgermeister? Viele Fragen, auf die die Referenten des dreitägigen, jährlich stattfindenden Bürgermeisterkandidatenseminars stets eine Antwort wissen. Die Erfolgsquote der später zum Bürgermeister gewählten Seminarteilnehmer liegt laut Seminarleiter Professor Paul Witt bei über 50 Prozent.

In diesem Jahr findet das Bürgermeisterkandidatenseminar der Kehler Akademie vom 20. bis 22. Oktober 2011 unter der Leitung von Rektor Professor Paul Witt statt.

Ausgewählte Referenten berichten sozusagen „aus erster Hand“ über ihre praktischen Erfahrungen. Sie sind aber auch in der Lage, die vermittelten Themen wissenschaftlich zu begründen.

Nicht jedem fällt es auf Anhieb leicht, vor einem großen Publikum zu stehen und mitreißende Reden zu schwingen. Wertvolle Tipps zum richtigen Auftritt vor der Wahlgemeinde bekommen die Teilnehmer bei den praktischen Übungen im Rahmen des Seminars. Hausbesuche, Vereinsversammlungen und Gemeindeveranstaltungen stehen schließlich auf der Tagesordnung eines Bürgermeisters.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten neben fachbezogener Literatur auch jeweils einen Leitfaden zu den einzelnen Themenblöcken.

Zum Referententeam gehört Weiterlesen »

Im Interview mit Julian Meier: Prof. Dr. Torsten Hartleb zu seiner Professur an der Hochschule Kehl

 

J. Meier: Wie kam die Entscheidung, Ihre Arbeit als Rechtsanwalt aufzugeben und sich für eine Professur an der Hochschule Kehl zu bewerben? 

Prof. Dr. Hartleb:   

Der Entscheidungsprozess lief bei mir etwas anders: Seit meiner Tätigkeit als Lehrbeauftragter an der Verwaltungshochschule Wiesbaden bzw. als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Freiburg war mir klar, dass ich irgendwann hauptberuflich an einer (Fach-)Hoch­schule arbeiten möchte. Da hierfür aber u. a. eine berufspraktische Tätigkeit erforderlich war, habe ich noch knapp vier Jahre als Rechtsanwalt in einer auf Öffentliches Recht spezialisierten Kanzlei vorgeschaltet. Wenngleich ich mich in dieser Kanzlei immer sehr wohl gefühlt habe und auf hohem Niveau arbeiten konnte, habe ich mein eigentliches Berufsziel doch nie aus den Augen verloren.  

aa 

J. Meier: Wie empfanden Sie Ihre ersten Vorlesungen,  insbesondere jene die Sie im Vertiefungsschwerpunkt “Ordnungsverwaltung” gehalten haben? Was für einen Eindruck konnten Sie dabei von den Studenten dieses Vertiefungsschwerpunkt gewinnen?

Prof. Dr. Hartleb

Prof. Dr. Hartleb: 

Dieses Semester war ich ausschließlich im Vertiefungsbereich eingesetzt, darunter in drei Veranstaltungen im Schwerpunkt „Ordnungsrecht“ und in zwei Veranstaltungen im Schwerpunkt „Umwelt- und Planungsrecht“. Obwohl für mich vom Ablauf alles neu war und ich manchmal etwas improvisieren musste, liefen alle Veranstaltungen bis jetzt sehr gut und wurden von den Studierenden durchweg positiv angenommen. Dabei gibt es zwischen den beiden genannten Vertiefungsbereichen schon gewisse Unterschiede: So schienen mir die Studierenden aus dem Bereich „Umwelt- und Planungsrecht“ insgesamt etwas wissbegieriger und begeisterungsfähiger als diejenigen aus dem Bereich „Ordnungsrecht“. Vielleicht mag das daran liegen, dass man den Schwerpunkt „Umwelt- und Planungsrecht“ nur wählt, wenn man sich wirklich für diese Tätigkeitsfelder interessiert und dementsprechend bereit ist, viel Neues aufzunehmen.

 

Weiterlesen »

Wettbewerb – Karikaturen zum Beamtentum


Karikatur: Fritz  Wolf

Ran an die Feder!

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums unseres Hochschulmagazins KLARTEXT wollen wir auch Sie einbinden:

Beamtenwitze und Karikaturen gibt es viele. Doch nun sind Sie und Ihr zeichnerisches Talent gefragt!

Schicken Sie mir Ihre Karikaturen, die zeigen, was Sie und andere über sich als Beamte denken. Schließlich ist es doch am schönsten, wenn man auch über sich selbst lachen kann…

Die besten Entwürfe werden in der Jubiläumsausgabe des KLARTEXT abgedruckt und mit Sachpreisen prämiert.

Lassen Sie sich doch über die Weihnachtsferien ein wenig inspirieren und schicken Sie mir Ihre kreativen Werke.

Bedingungen:

-          Jede Teilnehmerin/jeder Teilnehmer kann mehrere Motive einreichen

-          Kurze inhaltliche Kommentierung der Arbeit

Sie können mir die Entwürfe per Mail zusenden an:

presse@hs-kehl.de,

in mein Postfach neben der Druckerei legen „Pressestelle/Schmidt“

oder über den Postweg an:

Hochschule Kehl

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Vanessa Schmidt

Kinzigallee 1

77694 Kehl)

Einsendeschluss ist der  01. März 2011

Ich freue mich auf Ihre Entwürfe!

Im Interview mit Julian Meier: Prof. Dr. Jürgen Fischer zum neuen berufsbegleitenden Masterstudiengang Public Management

Am 21. September 2010 war der offizielle Beginn des neuen berufsbegleitenden Masterstudiengangs “Public Management” an der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl
Die Hochschule Kehl um Rektor Prof. Paul Witt und Studiendekan Prof. Dr. Jürgen Fischer konnte zum Auftakt 25 zukünftige Master-Studenten in Kehl begrüßen. Der neue Masterstudiengang, der nach erfogreichem Abschluss den Zugang zum höheren Dienst öffnet, soll die Studenten intensiv auf Führungsaufgaben in der öffentlichen Verwaltung und der Politik vorbereiten. Die 25 Studierenden kommen zum größten Teil aus dem badischen Landesteil und arbeiten bei größeren Stadtverwaltungen, aber auch kleinen Kommunen.

Die neuen Master-Studierenden mit Rektor Prof. Paul Witt, den Studiendekanen Prof. Dr. Jürgen Fischer und Prof. Dr. Jürgen Fleckenstein und das Team des Studiengangsmanagement.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Studiendekan Prof. Dr. Jürgen Fischer stand mir in einem kurzen Interview zum neuen berufsbegleitenden Masterstudiengang Rede und Antwort.

  Weiterlesen »

Die Zielvereinbarung als nachhaltiges, zukunftstaugliches Steuerungsinstrument zur Umsetzung der Leistungsorientierten Bezahlung

Mit der Einführung der leistungsorientierten Bezahlung nach § 18 TVöD sind viele Kommunen dazu übergegangen, mit Hilfe der „systematischen Leistungsbewertung“ eine Basis für die Verteilung dieser Gelder zu schaffen. Die systematische Leistungsbewertung steht jedoch immer wieder in der Kritik, da sie oft als subjektiv und ungerecht empfunden wird. § 18 TVöD sieht ausdrücklich auch die Möglichkeit vor, neben oder an Stelle der Leistungsbewertungen mit Zielvereinbarungen zu arbeiten. Zielvereinbarungen werden von den Beschäftigten oft als objektiver und gerechter empfunden. Weiterlesen »

Pages: 1 2 3 Next