Verwaltung.modern

Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas öffentliche Verwaltung:

Entwicklung moderner Führungs- kompetenzen auf der Amtsleiterebene – Erfahrungen aus einem interdisziplinären Projekt des Masterstudienjahrgangs „Public Management“

Im berufsbegleitenden Masterstudiengang „Public Management“ (MPM) für Führungskräfte und Nachwuchsführungskräfte des öffentlichen Sektors haben die Studierenden an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg die Möglichkeit, einen Vertiefungsschwerpunkt in Form eines  interdisziplinären Projektes zu wählen, das sie dann gemeinsam bearbeiten. Die Teamarbeit im Projekt  erstreckt sich über drei Semester und hat zum Ziel, Studium und Praxis anschaulich miteinander zu verknüpfen.

Problemstellungen aus der Praxis werden unter Anwendung wissenschaftlicher Theorien und Methoden gelöst. Dadurch entsteht ein Mehrwert für beide Seiten:
Die kooperierende Organisation erhält fundierte, wissenschaftsgestützte Beratungsdienstleistungen von motivierten und bereits praxiserfahrenen Verwaltungsfachleuten. Die Studierenden bearbeiten einen „lebendigen“ Fall, an welchem neue Erkenntnisse und Erfahrungen gesammelt und der eigene Verwaltungshorizont erweitert werden können.

Träger für wissenschaftsgestützte Beratungsdienstleistungen und interdisziplinäre Projekte im Bereich „Führung und Coaching im öffentlichen Sektor“ ist das gleichnamige Kompetenzzentrum II am Institut für angewandte Forschung (IAF) der Hochschule. Ein hier angesiedeltes Beratungsprojekt – begleitet aktuell die Stadtverwaltung Mühlacker – hat die Entwicklung moderner Führungskompetenzen auf der Amtsleiterebene zum Ziel.

Vier Studentinnen des MPM 2010 (Andrea Blender, Simone Brand, Sandra Grüninger und Kerstin Muhler) bilden unter Leitung von Prof. Dr. Schneider die Projektgruppe.  

 

Über die Erfahrungen mit diesem Projekt, Erlebnisse und Lerneffekte soll im Folgenden berichtet werden.

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Bachelorarbeit: “Die Problematik der Bewertung des Straßenkörpers in Baden-Württemberg im Rahmen der kommunalen Eröffnungsbilanz nach NKHR”

Die Bachelorarbeit thematisiert die wesentlichen Kernpunkte der Straßenkörperbewertung und versucht, nach Abwägung der verschiedenen Möglichkeiten auch unter Berücksichtigung der Zielformulierungen des NKHR, Schlüsse und Empfehlungen an Kommunen über die künftige Vorgehensweise darzulegen. Hierzu wurden auch der Aufbau, die Instandhaltungsmaßnahmen und der Werteverzehr der Straße untersucht.

Durch die Aufarbeitung der Thematik ergab sich die Feststellung, dass die Bewertung des Straßenkörpers anhand von drei entscheidenden Kernpunkten vorzunehmen ist. Hierbei handelt es sich zunächst um den Kernpunkt Abschreibung und Nutzungsdauer. Die Festlegung der Lebenszeit eines Straßenkörpers in Verbindung mit der Kategorisierung von Straßen stellt eine bedeutende Weichenstellung für die Gesamtbewertung dar. Weiterlesen »

Bachelorarbeit: “Bürgergesellschaft und Kommune – Untersuchung der Relevanz bürgerschaftlichen Engagements für die Kommune”

Die Bürgergesellschaft mit all ihren Aspekten, u.a. der aktive und in Gemeinschaft und Entscheidungsprozesse eingebundene Bürger, sind seit langem Gegenstand politischer Diskussionen und soziologischer Untersuchungen.

Vor allem für die bürgernah agierenden Kommunen ist das Verhältnis zu den Bürgern und deren Mitwirkung von großer Relevanz. Nach einer detaillierten Einführung in die Thematik der Bürgergesellschaft mit den damit in Zusammenhang stehenden Begrifflichkeiten wird mit der Arbeit untersucht, inwiefern das bürgerschaftliche Engagement für die Kommune von Bedeutung ist, aber auch von Nutzen sein kann. Die Arbeit zeigt sowohl den Umfang bürgerschaftlichen Engagements auf lokaler Ebene auf, dient aber auch den kommunalen Entscheidungsträgern in politischen Gremien und Verwaltung als Leitfaden, der aufzeigt wo sich die Potenziale bürgerschaftlichen Engagements befinden und wie man den Bürger aktivieren kann. Weiterlesen »

Ehrensenator der Hochschule Kehl erklärt seinen Rücktritt als Landtagspräsident

Am heutigen Mittwoch ist Willi Stächele (CDU) von seinem Amt als Landtagspräsident von Baden-Württemberg zurückgetreten. Erst seit Mai 2011 war Stächele oberster Vertreter des Stuttgarter Landtag und nahm heute ein letztes Mal im Präsidentenstuhl Platz um vor dem Landtag seinen Rücktritt zu erklären.

Der Ex-Finanzminister reagierte, wenn auch etwas verspätet, auf das Urteil des Staatsgerichtshof vom Donnerstag vergangener Woche. Die Richter des Staatsgerichtshof haben dem ehemaligen Finanzminister Verfassungsbruch  bescheinigt, da der strittige EnBW-Deal mit einem Umfang von 4,7 Milliarden Euro im Dezember 2010 nicht vorbei am Landtag hätte abgewickelt werden dürfen. Stächele hatte ein  Notbewilligungsrecht wahrgenommen, um das Milliardengeschäft ohne vorrige Zustimmung des Landtags abschließen zu können. Laut dem Staatsgerichtshof habe er so das Haushaltsrecht des Landtags umgangen, welches jedoch ein Kernelement der Gewaltenteilung sei.

Die CDU-Fraktion hat inzwischen bereits den Tuttlinger Landrat und CDU-Abgeordneten Guido Wolf als Nachfolger von Willi Stächele nominiert.

Amtshaftung und Folgenbeseitigung

1. Amtshaftung

Verletzt jemand in Ausübung eines ihm anvertrauten öffentlichen Amtes rechtswidrig und schuldhaft eine ihm einem Dritten gegenüber obliegende Pflicht, so hat der Staat oder die Körperschaft, in deren Dienst er steht, dem Dritten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen. Diese Amtshaftung beruht auf § 839 Abs. 1 Satz 1 BGB, der zunächst die persönliche Haftung des Beamten normiert, und auf Art. 34 GG, durch den die persönliche Beamtenhaftung auf den Staat übergeht, so dass der Beamte nicht selbst gegenüber dem Geschädigten haften muss. Beide Vorschriften ergeben zusammen eine mittelbare Staatshaftung.

Lesen Sie hier die komplette Ausführung von Herrn Prof. Dr. Peters, Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl.

Traumjob Bürgermeister

Bürgermeisterkandidat(inn)enseminar vom 20. bis 22. Oktober 2011

Jetzt anmelden!

Ich will Bürgermeister werden – aber wie? Kommt’s auf die Krawatte oder das Kostüm an oder wie lange man bei der Weinprobe durchhält? Oder machen einen Kandidaten doch ganz andere Kriterien zum Bürgermeister? Viele Fragen, auf die die Referenten des dreitägigen, jährlich stattfindenden Bürgermeisterkandidatenseminars stets eine Antwort wissen. Die Erfolgsquote der später zum Bürgermeister gewählten Seminarteilnehmer liegt laut Seminarleiter Professor Paul Witt bei über 50 Prozent.

In diesem Jahr findet das Bürgermeisterkandidatenseminar der Kehler Akademie vom 20. bis 22. Oktober 2011 unter der Leitung von Rektor Professor Paul Witt statt.

Ausgewählte Referenten berichten sozusagen „aus erster Hand“ über ihre praktischen Erfahrungen. Sie sind aber auch in der Lage, die vermittelten Themen wissenschaftlich zu begründen.

Nicht jedem fällt es auf Anhieb leicht, vor einem großen Publikum zu stehen und mitreißende Reden zu schwingen. Wertvolle Tipps zum richtigen Auftritt vor der Wahlgemeinde bekommen die Teilnehmer bei den praktischen Übungen im Rahmen des Seminars. Hausbesuche, Vereinsversammlungen und Gemeindeveranstaltungen stehen schließlich auf der Tagesordnung eines Bürgermeisters.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten neben fachbezogener Literatur auch jeweils einen Leitfaden zu den einzelnen Themenblöcken.

Zum Referententeam gehört Weiterlesen »

Partizipative Verwaltung auf kommunaler Ebene: Entwicklungstendenzen im europäischen Rahmen

- Bürgerbeteiligung und lokale Demokratie –
Handlungsansätze, Auswirkungen und Perspektiven im europäischen Vergleich

Europäische Tagung am 15. und 16. September 2011
an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl

Kehl. Durch die vielen Reformen in der Verwaltung soll immer mehr eine Art „Mitmach-Verwaltung“ (auch „partizipative Verwaltung“ oder „local governance“) entstehen. Gerade im Zuge der Ereignisse um Stuttgart 21 ist dies ein spannendes Thema. Bei einer europäischen Tagung am 15. und 16. September in Kehl stellen internationale Referenten konkrete Handlungsansätze sowie Auswirkungen und Perspektiven im europäischen Vergleich vor. In Zusammenarbeit mit der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl, der Association Europa und dem Europarat organisiert das Euro-Institut Kehl diese Tagung. Unter den Referenten ist auch die Offenburger Oberbürgermeisterin Edith Schreiner. Sie wird mit ihrem Vortrag „Demokratieförderung durch lokale Politik“ in das Thema einführen. Weiterlesen »

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