Verwaltung.modern

Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas NKHR:

Finanzmanagement im öffentlichen Sektor – Budgets, Produkte, Ziele

Dieses Fachbuch erschien in der 3. Auflage im Okt. 2013. Autoren sind Hans-Jürgen Bals, Universität Potsdam und Edmund Fischer, Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl.

Buchbesprechung – Inhalt

1. Das Steuerungskonzept
2. Die Budgetierung
3. Vom kameralen Haushalt zum Produkthaushalt
4. Steuerung der Vorleistungen und der Gemeinkosten
5. Wettbewerb und Haushaltssteuerung
6. Warum moderne Haushaltssteuerung ein neues Rechnungskonzept erfordert?
7. Stellung der Kosten- und Leistungsrechnung
8. Controlling und Berichtswesen
9. Produkthaushalt und strategische Steuerung

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Bachelorarbeit: “Die Problematik der Bewertung des Straßenkörpers in Baden-Württemberg im Rahmen der kommunalen Eröffnungsbilanz nach NKHR”

Die Bachelorarbeit thematisiert die wesentlichen Kernpunkte der Straßenkörperbewertung und versucht, nach Abwägung der verschiedenen Möglichkeiten auch unter Berücksichtigung der Zielformulierungen des NKHR, Schlüsse und Empfehlungen an Kommunen über die künftige Vorgehensweise darzulegen. Hierzu wurden auch der Aufbau, die Instandhaltungsmaßnahmen und der Werteverzehr der Straße untersucht.

Durch die Aufarbeitung der Thematik ergab sich die Feststellung, dass die Bewertung des Straßenkörpers anhand von drei entscheidenden Kernpunkten vorzunehmen ist. Hierbei handelt es sich zunächst um den Kernpunkt Abschreibung und Nutzungsdauer. Die Festlegung der Lebenszeit eines Straßenkörpers in Verbindung mit der Kategorisierung von Straßen stellt eine bedeutende Weichenstellung für die Gesamtbewertung dar. Weiterlesen »

Aus den Erfahrungen anderer lernen – Zum Thema Doppik – Kameralistik bei den Gemeinden

1.) Die Doppik führt nicht zu mehr Transparenz

Dazu heißt es im Bericht: Der durchschlagende Erfolg steht noch aus – Städte- und Gemeinderat  NRW 04/ 2010 S. 6.

„ Wer heute gefragt würde, ob das NKF (Neues kommunales Finanzwesen) zu einer neuen Kultur der Steuerung geführt hat, müsste dies wohl eher verneinen. Bereits die Erwartung, dass ein NKF-Haushalt für das durchschnittliche Ratsmitglied verständlicher und besser handhabbar ist als die Haushalte alter Prägung, hat sich nicht erfüllt.“

Hier zeigt sich, dass die Reform in ihrem zentralsten und wichtigsten Punkt, nämlich mehr  Transparenz für die Entscheider, die vom Volk gewählten Vertreter zu erreichen,  gescheitert ist. Weiterlesen »

Controllinginstrumente im Kontext der kommunalen Doppik

Das Land Baden-Württemberg hat – analog anderer Bundesländer – mit seiner neuen Gemeindeordnung die instrumentellen Grundlagen für ein Verwaltungscontrolling zum Teil gesetzlich verankert. Vor diesem Hintergrund gibt der nachfolgende Beitrag einen kurzen Überblick über die wesentlichen Controllinginstrumente und deren Einbindung in die GemO und GemHVO BW.

1. Ausgangssituation

Die deutschen Kommunen haben bereits Anfang der 90er Jahre unter dem Stichwort „Neues Steuerungsmodell“ eine Reform der Kommunalverwaltung begonnen mit dem Ziel, die öffentliche Verwaltung grundlegend zu verändern. Bisher nur aus der Betriebswirtschaft bzw. der Privatwirtschaft bekannte Schlagworte wie Produkte, Ziele, Kennzahlen, Berichtswesen, Controlling, Budgetierung usw. sollten Einzug in die deutsche Kommunalverwaltung erhalten. Weiterlesen »

Umsetzung des Neuen Kommunalen Haushalts- und Rechnungswesens (NKHR) – Chancen für die Kommunalpolitik

Bericht über einen Kongress an der Hochschule Kehl am 12. Nov.2009

Auch in Baden-Württemberg wurde im Frühjahr 2009 mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Reform des Gemeindehaushaltsrechts der Grundstock zur Einführung der Kommunalen Doppik gelegt. Einige Kommunen führen bereits als Pilotanwender diesen Buchführungsstil ein; andere werden jetzt beginnen. Die Übergangsfrist ist bis 2016 relativ lang bemessen. Auf einem gut besuchten Kongress der Kehler Akademie wurden mehrere grundlegende Vorträge über das neue Haushalts- und Rechnungswesen präsentiert. Weiterlesen »

Neues Kommunales Haushaltsrecht aus kommunalpolitischer Sicht

Die Bundesrepublik Deutschland steht in Zeiten der Finanzkrise im Jahre 2009 einer Rekordverschuldung gegenüber. Auch auf kommunaler Ebene befindet man sich in der größten Finanzkrise seit Anfang der 70er Jahre.

Die politischen Folgen liegen auf der Hand. An vielen Stellen müssen Kosten eingespart werden. Damit gehen die für die Politik elementaren Handlungsspielräume verloren. Gerade im diesjährigen „Superwahljahr 2009“ ist dies aus Sicht der Politik ungünstig. Denn weniger Finanzmittel für öffentlichkeitswirksame Investitionen wirken für die Wiederwahl abträglich. Deshalb werden solche Investitionen häufig trotzdem realisiert. Die dadurch entstehenden Neuschulden werden dann zu großen Teilen auf nachfolgende Generationen verlagert.

 Mit Hilfe der Reform des kommunalen Haushaltsrechts ist der Gedanke verbunden, ein derart kurzfristiges Handeln einzudämmen. Öffentliche Haushalte sollen vielmehr nachhaltig und transparent werden.

Lesen Sie hier die komplette Version von Prof. Dr. Roland Böhmer:

Neues kommunales Haushaltsrecht aus kommunalpolitischer Sicht, in: Rechnungswesen und Controlling in der öffentlichen Verwaltung (Loseblattsammlung, Heft 6), Gruppe 6, S. 529 – 546, Meurer/Stephan (Hrsg.), Haufe Verlag, Oktober 2009

Eine Eröffnungsbilanz für Karlsbad

Die Umstellung von der Kammeralistik auf die Doppik steht fest. Spätestens 2016 sollen die Kommunen auf das Neue Kommunale Haushaltsrecht umgestellt haben. Die Studierenden an der Hochschule bekommen bereits die Doppik gelehrt und die Kommunen sind dankbar über Praktikanten der Hochschule, die bei der Umstellung mithelfen.

Um das theoretisch Erlernte in die Praxis umzusetzen, gibt es auch dieses Jahr wieder eine Fachprojektsgruppe an der Hochschule, die für die Gemeinde Karlsbad die Bilanz erstellt. Weiterlesen »

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