Verwaltung.modern

Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Neues Steuerungsmodell:

Theorie und Praxis – Studium ist, was du draus machst

Dieser Slogan von Frau Groß-Königs hat mich sehr begeistert.

Unser Studium ist vielseitig – Kombination von Theorie und Praxis – meiner Meinung nach gehört das wirklich zusammen.

Die Theorie ist ein Fundament – aber was bringt das beste Fundament, wenn darauf nicht gebaut wird? Irgendwann verwittert es… Weiterlesen »

Entwicklung und Umsetzung von Informatikstrategien

Mit diesem Beitrag möchte ich kurz das Thema meiner Diplomarbeit, welche ich im Frühjahr 2007 geschrieben habe, vorstellen.

In vielen Kommunen ist bisher noch nicht oder nur unzureichend festgelegt, welchen Stellenwert die IT mit ihren Aufgaben und Funktionen innehat.

Zur IT zählen dabei nicht nur die rein technischen Dienste auf Soft- bzw. Hardwarebasis. Auch die Beziehung zum Kunden, d.h. dem einzelnen Sachbearbeiter als Anwender, oder das Einfügen der IT in ein bereits entwickeltes kommunales Leitbild spielen dabei eine Rolle.

Damit auf zukünftige Veränderungen und Entwicklungen langfristig reagiert werden kann, empfiehlt es sich, eine Informatikstrategie zu entwickeln.

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Kostenrechnungshandbuch der Bundesverwaltung

Nachdem im August 1997 das erste Kostenrechnungshandbuch der Bundesverwaltung erschienen ist, wurde im Oktober 2006 eine aktualisierte Version veröffentlicht.

1 Ziele, Grundlagen und Prinzipien der Kosten-und Leistungsrechnung

Das erste Kapitel beginnt mit der Notwendigkeit einer Kostenrechnung in der Bundesverwaltung. Gemäû § 7 Abs. 3 der Bundeshaushaltsordnung ist in geeigneten Bereichen eine Kosten-und Leistungsrechnung einzuführen. Dabei wird betont, dass die KLR die bestehende Kameralistik durch Informationen über die Effizienz und die Effektivität des Verwaltungshandelns ergänzen soll. Im Anschluss erfolgt die Darstellung der bekannten Ziele der Kosten-und Leistungsrechnung (z. B. die Stärkung des wirtschaftlichen Handelns, die Schaffung von Kostentransparenz, Schaffung von Grundlagen für Benchmarking usw.). Von besonderem Interesse ist der Hinweis, dass bisher kein Bereich in der Bundesverwaltung identifiziert werden konnte, der sich als ungeeignet für eine Kostenrechnung erweist. Weiterlesen »

Berichtswesen bei der Kreisverwaltung Soest

Die Kreisverwaltung Soest begann bereits 1992 damit, ihre Reformziele und erste Ideen zu einer ganzheitlichen Konzeption auszubauen. Diese Ideen und Vorkonzeptionen mündeten im sog. „3-Säulen-Modell” welches die Bereiche

1. Personalentwicklung
2. Organistionsentwicklung und
3. Betriebswirtschaftliche Entwicklung

beinhaltet. Für diese Oberbegriffe stehen zahlreiche einzelne Bausteine, wie z. B. der „Ergebnisorientierte Haushalt”, „Controlling” und das „Berichtswesen”.

Mit der Einrichtung erster Pilotanwendungen zur Erprobung der sog. dezentralen Ressourcen- und Ergebnisverantwortung wurde 1994 in den Bereichen VHS Möhne-Lippe, Schulen und Ordnungsamt begonnen.
Damit verbunden war auch der Aufbau eines einfachen Berichtswesens in den Pilotbereichen.

Download kompletter Artikel:
Berichtswesen bei der Kreisverwaltung Soest (pdf)
Berichtswesen bei der Kreisverwaltung Soest Anlage I (pdf)
Berichtswesen bei der Kreisverwaltung Soest Anlage II (pdf)
Berichtswesen bei der Kreisverwaltung Soest Anlage III (pdf)
Berichtswesen bei der Kreisverwaltung Soest Anlage VI (pdf)

Der Autor
Prof. Roland Böhmer ist Dozent an der Fachhochschule Kehl – Hochschule für öffentliche Verwaltung.

Eine kaufmännische Basis fördert die Nachhaltigkeit der kommunalen Haushaltswirtschaft

Die Diskussion in Baden-Württemberg über die Notwendigkeit eines neuen Haushalts- und Rechnungssystems dauert nun fast 2 Jahrzehnte. Eigentlich könnte schon die Länge dieser Diskussionsphase die Unentschlossenheit verraten, mit der die öffentliche Hand da ans Werk gegangen ist: Wir brauchen dringend neue Erkenntnisse aber möglichst nicht sofort und wollen auch unsere politische Handlungsfreiheit nicht einschränken. Nun, da die Reform beinahe und endlich in trockenen Tüchern zu liegen schien, versuchen überzeugte Kameralisten, das in ihren Augen Schlimmste zu verhindern. Während sich in Baden-Württemberg Städte- und Landkreistag klar hinter eine eindeutige Reform stellen, tragen die Verantwortlichen des baden-württembergischen Gemeindetags ihre Bedenken in die politische Landschaft. Die vom Gemeindetag vertretenen Verantwortlichen in kleineren Gemeinden Baden-Württembergs sehen sich außer Stande, die Abschreibungen vollständig zu erwirtschaften, weil die damit verbundenen Mehrbelastungen für Bürger politisch nicht durchsetzbar seien. Der Unterschied zwischen „können” und „wollen” ist Gegenstand der folgenden Zeilen.

Den kompletten Artikel gibt es hier zum Download:

Ressourcenausgleich im neuen Haushaltsrecht (pdf)

Interessante Internetseiten für kommunale Controller

Im Internet gibt es umfangreiche Informationen zur Verwaltungsreform, zum Controlling und zum neuen kommunalen Rechnungswesen. Nachfolgend werden einige interessante Adressen aufgeführt. Weiterlesen »

Die Reform des politisch-administrativen Systems der BRD – eine ständige Herausforderung

Zusammenfassung des Vortrags von Prof. Dr. jur. em. Gernot Joerger (Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl), gehalten in Hammamet bei einem Kolloquium am 16. April 2007.

Föderalismusreform und aktuelle Diskussionen

Das politisch-administrative System in Deutschland ist am 1. September 2006 durch eine Reform der deutschen Verfassung, des Grundgesetzes, gründlich reformiert worden. Es war dies eine der wichtigsten Reformen seit 1949. Die Reform hat die alleinige Kompetenz des Bundestags (des Parlaments des Bundes) entscheidend gestärkt und dafür gesorgt, dass die Zuständigkeiten zwischen dem Bund und den Bundesstaaten, den Ländern, besser aufgeteilt sind. Vor der Reform bedurften ungefähr 60 % aller Gesetze der Zustimmung durch den Bundesrat (Vertretung der Länder). Nach der Reform sind nur noch ca. 35-40 % der Gesetze zustimmungsbedürftig. Im Gegenzug haben die Länder eine wesentlich größere Handlungsfreiheit und Selbständigkeit bekommen, und zwar in den Bereichen Erziehung und Bildung, der Regelung vom Umweltfragen einschließlich der Müllentsorgung und Müllbehandlung sowie im Bereich des Rechts der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder. Am 8. März 2007 ist eine Kommission eingesetzt worden, die die Finanzbeziehungen zwischen Bund und den 16 Bundesländern beraten soll. Für den Finanzausgleich zwischen den ärmeren und reicheren Bundesländern soll eine bessere Lösung gefunden werden. Vieles ist hier streitig. Ebenfalls eine zur Zeit in Deutschland diskutierte strittige Frage ist, ob die Zahl der Bundesländer reduziert werden soll und wenn ja, auf welche Zahl. Ein radikaler Vorschlag geht dahin, die Zahl der Bundesländer von 16 auf sieben zu reduzieren. Weiterlesen »

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