Verwaltung.modern

Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Modernisierung:

Zwischen Mashups und Online-Office

Google und seine (Mehrwert-)Dienste

Google, bekannt als Suchmaschine, bietet seinen Nutzern mittlerweile mehr als nur das ledigliche Suchen nach einem bestimmten Suchbegriff. Über 45 kleinere Dienste und Informationsangebote finden sich im Portfolio des Unternehmens, welches mit einem Umsatz von 10,604 Mrd. (2006) bereits Branchenriese IBM überholt hat.

Zwei Dienste könnten durchaus auch für die öffentliche Verwaltung von Interesse sein oder sind sie es bereits schon ?

Als erster Dienst ist dies Google-Earth, welcher als “Mashup” auch in kommunale Websites integriert werden kann.

Mashup (von engl.: „to mash” für vermischen) bezeichnet die Erstellung neuer Inhalte durch die nahtlose (Re-)Kombination bereits bestehender Inhalte. Der Begriff stammt aus der Welt der Musik und bedeutet dort im Englischen soviel wie Remix (vgl. Bastard Pop). In den deutschen Sprachraum wurde der Begriff rund um das Schlagwort Web 2.0 importiert, da Mashups als ein wesentliches Beispiel für das Neue an Web 2.0 angeführt werden: Inhalte des Webs, wie Text, Daten, Bilder, Töne oder Videos, werden z.B. collageartig neu kombiniert. Dabei nutzen die Mashups die offenen Programmierschnittstellen (APIs), die andere Web-Anwendungen zur Verfügung stellen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Mashup_%28Internet%29, Aufruf am 27.07.2007

Durch die Integration von Weiterlesen »

Die stille Revolution in der öffentlichen Verwaltung

Neue Modelle in der öffentlichen Verwaltung durch Open Source

49 Prozent aller Ämter in Europa arbeiten mit Open-Source-Software. Überraschend daran: Etwa ein Drittel der Anwender weiß gar nichts davon. Dies belegt eine Studie der Universität Maastricht aus dem Jahr 2005.

Das Thema Open Source gewinnt für Kommunen in Zeiten knapper Haushaltskassen und notwendiger IT-Umstrukturierungen immer mehr an Aktualität und Bedeutung. Ein Paradebeispiel hierfür ist die Stadt München, die gerade ihren gesamten Verwaltungsapparat auf Linux/Open-Source-Software umstellt. Die eingesparten Lizenzgebühren, die sonst an die großen Softwarehersteller fließen, dienen nicht nur der Entlastung des öffentlichen Haushaltes, sondern stärken auch die regionale Wirtschaftskraft: Rund 83 Prozent der Aufträge der öffentlichen Verwaltung werden an kleinere und mittlere, regionale Dienstleister vergeben, berichtet die Kommune21 (06/2007).

Was für eine Rolle spielt die Linux Kommunale in und für diese Umstellungsprozesse? Weiterlesen »

“Die Verwaltung kann lernen, dass Transparenz wichtig ist”

Screenshot Podcampus.de… so Thorsten Koch, Mitinitiator von Verwaltung.modern@Kehl in einem Interview auf Podcampus.de. In dem knapp siebenminütigen Interview gibt er einen Überblick über die Inhalte und Ziele von Verwaltung.modern@Kehl. Auch berichtet er von Erfahrungen, die bereits mit Verwaltung.modern@Kehl gemacht wurden.

“Die Bürger wollen wissen, was los ist!”, so Koch weiter. Er betont, dass den Bürgern lediglich noch die Mitmachmentalität und die richtigen Angebote fehlen. Verwaltung.modern@Kehl soll auch helfen diese Hürde zu überwinden!

Durchgeführt wurde das Interview von Claudia Musekamp von Campus Innovation.

Der Podcast kann unter folgendem Link angehört werden: http://www.podcampus.de/node/508

eGOV-Rechner Version 0.9beta

Pünktlich zum Launch auf dem 8. Kongress mit Fachmesse “Neue Verwaltung” von dbb akademie und Fraunhofer eGovernment Zentrum am 13.-14. Juni 2007 im Leipzig soll auch hier auf das Thema eGOV-Rechner – Wirtschaftlichkeitsanalyse im eGovernment aufmerksam gemacht werden.

Dass die Themen Effizienz, Effektivität und Wirtschaftlichkeit angesichts der Lage der öffentlichen Haushalte und der Höhe der Abgabenquote nach wie vor ganz oben auf der eGovernment-Agenda stehen, zeigt unter anderem ein Ergebnis der Studie “Verwaltung im Umbruch – Strategien zur Verwaltungsmodernisierung”. Eine nationale Befragung der Entscheidungsträger Weiterlesen »

Berichtswesen bei der Kreisverwaltung Soest

Die Kreisverwaltung Soest begann bereits 1992 damit, ihre Reformziele und erste Ideen zu einer ganzheitlichen Konzeption auszubauen. Diese Ideen und Vorkonzeptionen mündeten im sog. „3-Säulen-Modell” welches die Bereiche

1. Personalentwicklung
2. Organistionsentwicklung und
3. Betriebswirtschaftliche Entwicklung

beinhaltet. Für diese Oberbegriffe stehen zahlreiche einzelne Bausteine, wie z. B. der „Ergebnisorientierte Haushalt”, „Controlling” und das „Berichtswesen”.

Mit der Einrichtung erster Pilotanwendungen zur Erprobung der sog. dezentralen Ressourcen- und Ergebnisverantwortung wurde 1994 in den Bereichen VHS Möhne-Lippe, Schulen und Ordnungsamt begonnen.
Damit verbunden war auch der Aufbau eines einfachen Berichtswesens in den Pilotbereichen.

Download kompletter Artikel:
Berichtswesen bei der Kreisverwaltung Soest (pdf)
Berichtswesen bei der Kreisverwaltung Soest Anlage I (pdf)
Berichtswesen bei der Kreisverwaltung Soest Anlage II (pdf)
Berichtswesen bei der Kreisverwaltung Soest Anlage III (pdf)
Berichtswesen bei der Kreisverwaltung Soest Anlage VI (pdf)

Der Autor
Prof. Roland Böhmer ist Dozent an der Fachhochschule Kehl – Hochschule für öffentliche Verwaltung.

Eine kaufmännische Basis fördert die Nachhaltigkeit der kommunalen Haushaltswirtschaft

Die Diskussion in Baden-Württemberg über die Notwendigkeit eines neuen Haushalts- und Rechnungssystems dauert nun fast 2 Jahrzehnte. Eigentlich könnte schon die Länge dieser Diskussionsphase die Unentschlossenheit verraten, mit der die öffentliche Hand da ans Werk gegangen ist: Wir brauchen dringend neue Erkenntnisse aber möglichst nicht sofort und wollen auch unsere politische Handlungsfreiheit nicht einschränken. Nun, da die Reform beinahe und endlich in trockenen Tüchern zu liegen schien, versuchen überzeugte Kameralisten, das in ihren Augen Schlimmste zu verhindern. Während sich in Baden-Württemberg Städte- und Landkreistag klar hinter eine eindeutige Reform stellen, tragen die Verantwortlichen des baden-württembergischen Gemeindetags ihre Bedenken in die politische Landschaft. Die vom Gemeindetag vertretenen Verantwortlichen in kleineren Gemeinden Baden-Württembergs sehen sich außer Stande, die Abschreibungen vollständig zu erwirtschaften, weil die damit verbundenen Mehrbelastungen für Bürger politisch nicht durchsetzbar seien. Der Unterschied zwischen „können” und „wollen” ist Gegenstand der folgenden Zeilen.

Den kompletten Artikel gibt es hier zum Download:

Ressourcenausgleich im neuen Haushaltsrecht (pdf)

Open Source für die öff. Verwaltung – Beispiel Wien

Wien: Open Source in kleinen Schritten.
(22.03.2007, Autor(en): Ludger Schmitz) Die österreichische Hauptstadt ist die nach München zweite europäische Metropole, die auch Desktops auf Open Source migrieren will. Die Herangehensweise ist aber eine ganz andere.Die Verantwortlichen im Rathaus der Stadt Wien präferieren eine sehr sanfte Migration.Die Anfänge ähneln sich in beiden Städten und stimmen auch mit den Vorgängen in vielen Unternehmen überein: Open Source begann mit Internet-gerichteten Applikationen und beschränkte sich zunächst auf Server. Wien startete 1993 mit einem ersten internen Web-Server. Ein Jahr darauf wurde ein File-Server mit FreeBSD und Samba in Betrieb genommen. Ab 1998 ersetzte Linux sukzessive das freie Unix-Derivat.
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Quelle: www.computerwoche.de

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