Verwaltung.modern

Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Modernisierung:

Ideenbriefkasten der Hochschule Ludwigsburg

Der Startschuss für die Einführung des Ideenbriefkastens an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg ist gefallen. Nachdem die internen Entscheidungsträger dem Konzept zugestimmt hatten, ist jetzt ebenfalls die technische Umsetzung abgeschlossen.

Was ist der Ideenbriefkasten?

Das Konzept basiert auf der Gemeinsamen Verwaltungsvorschrift der Ministerien über die Auszeichnung von Vorschlägen zur Verbesserung der Landesverwaltung (VwV Vorschlagswesen) aus dem Jahr 2010. Der Ideenbriefkasten gibt den Mitgliedern und Lehrbeauftragten der Hochschule die Möglichkeit, einen eigenen Beitrag zur Fortentwicklung der Hochschule Ludwigsburg zu leisten. Sie können Ideen (synonym: Vorschläge) in die Hochschule einbringen. Mit dem Ideenbriefkasten kann die Hochschule einen festen Anlaufpunkt und ein festgelegtes Verfahren für alle Hochschulmitglieder und Lehrbeauftragte anbieten. Nicht nur die Entscheidung über die Umsetzung der Ideen ist fest im Prozess verankert, auch mit einer Prämie können die Einreichenden bei angenommenen Ideen rechnen. Weiterlesen »

Partizipative Verwaltung auf kommunaler Ebene: Entwicklungstendenzen im europäischen Rahmen

- Bürgerbeteiligung und lokale Demokratie –
Handlungsansätze, Auswirkungen und Perspektiven im europäischen Vergleich

Europäische Tagung am 15. und 16. September 2011
an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl

Kehl. Durch die vielen Reformen in der Verwaltung soll immer mehr eine Art „Mitmach-Verwaltung“ (auch „partizipative Verwaltung“ oder „local governance“) entstehen. Gerade im Zuge der Ereignisse um Stuttgart 21 ist dies ein spannendes Thema. Bei einer europäischen Tagung am 15. und 16. September in Kehl stellen internationale Referenten konkrete Handlungsansätze sowie Auswirkungen und Perspektiven im europäischen Vergleich vor. In Zusammenarbeit mit der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl, der Association Europa und dem Europarat organisiert das Euro-Institut Kehl diese Tagung. Unter den Referenten ist auch die Offenburger Oberbürgermeisterin Edith Schreiner. Sie wird mit ihrem Vortrag „Demokratieförderung durch lokale Politik“ in das Thema einführen. Weiterlesen »

E-Government und sein Enkelkind Open Government Data

Als Bestandteil der heutigen Verwaltungsmodernisierung spielt E-Government eine große, vielleicht sogar die größte Rolle. Öffentliches Verwaltungshandeln soll mithilfe verfügbarer IT-Infrastruktur optimiert werden. Dabei geht es nicht nur darum, vorhandene Prozesse effizienter zu gestalten, sondern auch den Bürgerinnen und Bürgern einen besseren Zugang zur öffentlichen Verwaltung zu ermöglichen.

E-Government ist bereits ein Schlagwort für jede Kommunalverwaltung. Man kann als Außenstehender beobachten, wie sich nach und nach der Internetauftritt von Gemeinden verändert – wie die Umgestaltung in ein „frisches & modernes Design“ erfolgt. Inbegriffen ist die zunehmende Verfügbarkeit von Online-Diensten und Behördeninformationen im Web. Hierzu gibt es bereits schon jetzt bundesweite Wettbewerbe. Einer davon war der „E-Government Award 2011“. Baden-Württemberg konnte sich den 2. Platz (Freiburg i. Br. sowie Stuttgart) sichern. Der 1. Platz ging nach Nordrhein-Westfalen (Düsseldorf).

Was ist nun aber „Open Government Data? Weiterlesen »

Bürgerservices: Grundlagen – Ausprägungen – Gestaltung – Potenziale

Der moderne Bürger wünscht es, von seinem Staat respektvoll und zuvorkommend behandelt zu werden. Wenn er Leistungen vom Staat bezieht, wünscht er sich nicht nur ein gutes Ergebnis, sondern auch eine hohe Qualität beim Service. Seit mehr als drei Dekaden arbeiten Verwaltungen daran, diesem Anspruch gerecht zu werden. Hierfür überdenken sie ihre Arbeitsorgansation, Arbeitsprozesse und die sie unterstützende Informationstechnologie. Dabei müssen sie nicht nur Trends von kommerziellen Dienstleistern aufgreifen, sondern auch die Besonderheiten der Öffentlichen Verwaltung berücksichtigen. Ziel des vorliegenden Buches ist es, eine fundierte Einführung in die Erstellung von Bürgerservices zu geben. Dabei wird die Perspektive der Verwaltungsinformatik – oder modern: E-Government-Forschung – gewählt. Weiterlesen »

Stuttgart 21 – lessons learned? – Methodische und politische Optimierungs-Möglichkeiten

Podiumsdiskussion im Studium Generale am Mittwoch,  den 19. Januar 2011 zum milliardenschweren politischen Topthema in Baden-Württemberg

Im Rahmen des Studium Generale lädt die Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl am Mittwoch, den 19. Januar 2011 um 19:00 Uhr  in die Aula der Hochschule öffentlich ein. Stuttgart 21 – lessons learned? – Methodische und politische Optimierungs-Möglichkeiten, wird das Thema der Abschlussveranstaltung des Studium Generale im Wintersemester 2010/2011 sein.

Alle Zuhörer dürfen hierbei auf eine interessante Podiumsdiskussion zum politischen Topthema der vergangenen Monate “Stuttgart 21″ gespannt sein.

Nach einem kurzen wissenschaftlichen Eingangreferat , werden die Vertreter der im Stuttgarter Landtag vertretenen Parteien die Möglickeit erhalten, vor dem Nachwuchs unseres Landes und allen anderen Interessierten, ein 15-20 minütiges Statement zu Stuttgart 21 zu halten. Im Anschluss wird eine Podiumsdiskussion mit den Vertretern der Parteien stattfinden.

Das Eingangsreferat wird von Prof. Dr. Dieter Kiefer gehalten, der im Anschluss auch die Moderation der Podiumsdiskussin übernehmen wird. Prof. Dr. Kiefer ist langjähriger Dozent der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl und ehemaliger Direktor beim Rechnungshof Baden-Württemberg.

Als Vertreter der Grünen hat unter anderem der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer seine Anwesenheit an der Veranstaltung zugesagt. Neben OB Palmer, der bereits im März 2010 im Rahmen eines Vortrags Gast an unserer Hochschule war, dürfen wir auf jeden Fall auch auf die Vertreter der anderen Fraktionen gespannt sein !

Bitte beachten Sie das die Anfangszeit erst um 19:00 Uhr ist. Die Veranstaltung des Studiums Generale ist öffentlich, auch interessierte Bürgerinnen und Bürger sind dazu eingeladen.

Die Kommune als Vorreiter in Sachen IT – Bürgerservice einmal anders gedacht

Dieser Beitrag entstand aus einem Dialog zwischen Matthias Schwenk und Thorsten Koch basierend auf dem Beitrag “Anfängerkurs für computermüde Führungskräfte” von Julien Christof.

Im Zuge des raschen Wandels in der Informationstechnologie müssen nicht nur Gemeindeverwaltungen aufpassen, dass sie den Anschluss nicht verlieren, sondern auch weite Teile der Bürgerschaft und Einrichtungen in den Gemeinden. In diesem Kontext hat Julien Christof vorgeschlagen, dass jede Stadtverwaltung und jeder Kreis einen eigenen IT-Berater haben sollte, der sich fortwährend weiterbildet, neue Entwicklungen aufnimmt, die Mitarbeiter schult, eine IT-Strategie für die Verwaltung entwickelt und die Außendarstellung der Gemeinde mitprägt.

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Wirkungsorientiertes Controlling bei der internationalen Christian Blind Mission

 

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