Verwaltung.modern

Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Modernisierung:

e-Services – von Ende zu Ende gedacht!

Birgit Schenk

Usability und Nutzungszufriedenheit sind im Public Service Design das zentrale Qualitätskriterium. Sind diese gegeben werden von den Einwohnern / Bürgern e-Services angenommen und gern genutzt. Ob diese genutzt werden, können Nutzungskennzahlen verraten. Sind diese nicht verfügbar, bleibt noch die Möglichkeit des  Nutzer*innen-Tests, um zu erfahren, wie anwenderfreundlich die e-Services gestaltet sind. So haben sich Studierende im Modul e-Government/Informationsmanagement der Vertiefung an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg unter Anleitung von Rüdiger Czieschla, Stadt Freiburg,  mit der Frage „Wie zufrieden sind Nutzer*innen mit den kommunalen Service-Prozessen auf service-bw?“ während der Lehrveranstaltung Digital Public Service Design am 15. und 16. November 2018 auseinandergesetzt. Das Ergebnis finden Sie im dem Blog „Agile Verwaltung“ veröffentlicht – klicken Sie  hier 

Der Arbeitsplatz der Zukunft des Landratsamtes Ostalbkreis!

Der Arbeitsplatz der Zukunft im Jahr 2022 im Geschäftsbereich Soziales des Landratsamtes Ostalbkreis ist schon geplant und wartet nur noch auf seine Realisierung. Melissa Trunk, Absolventin der HVF Ludwigsburg 2018, hat unter hochschulseitiger Betreuung von Frau Prof. Dr. Schenk und unter Betreuung des LRA Fachbereichsleiters für Organisation Martin Brandt, ein Untersuchungsdesign aufbauend auf der Needs Driven Approach entwickelt und den Geschäftsbereich Soziales untersucht. Das Ergebnis hat Frau Trunk aufgearbeitet und in einen Entwurf für einen optimalen Team-, Einzel- und Gruppenarbeitsplatz überführt. Dabei hat sie die Konzepte von Me- and We-Spaces sowie neuere Arbeitszeitmodelle und Zusammenarbeitsformen integrierend berücksichtigt und die sich daraus ergebenden Anforderungen beachtet.

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Open Data – Ein Konzept der Zukunft?

Handlungsempfehlungen an eine Stadt

Von Esther Baral

Open Data bzw. Open Government Data, ein Konzept, das für den öffentlichen und freien Zugang zu Regierungs- und Verwaltungsdaten steht, die frei genutzt, zusammengeführt und weiterverwendet werden können, ist nun auch ein aktuelles Trendthema in Deutschland. Forderungen an Politik und Verwaltung nach einer neuen offenen Verwaltungskultur werden immer lauter.

Als zentraler Bestandteil und Grundlage für diese neue Verwaltungskultur, die mit dem Begriff „Open Government“ beschrieben wird, soll Open Data zur Stärkung von Transparenz, Partizipation und Kollaboration beitragen und neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Politik, Bürgern und Wirtschaft ermöglichen.

Während in Ländern wie den USA der Transparenzgedanke durch das vielfältige Angebot offener Daten bereits praktisch gelebt wird, befindet sich Deutschland erst am Anfang dieser Entwicklung.

Allerdings wird das Ziel der Transparenz von Regierung und Verwaltung auch in Deutschland immer mehr rechtlich verankert. So fordert beispielsweise die INSPIRE-Richtlinie der EU, aber auch das geplante Informationsfreiheitsgesetz Baden-Württemberg, die Veröffentlichung von Daten des öffentlichen Sektors oder begründen den Anspruch auf Zugang zu Informationen von Regierung und Verwaltung auf Antrag. Die Erfüllung dieser Forderungen kann ein erster Schritt zur Realisierung von Open Data darstellen.

Viele Handlungsfelder lassen sich zur Umsetzung identifizieren. Diese sind vor allem organisatorischer, rechtlicher und technischer Art. Ebenso spielen die Stakeholder (Anspruchsgruppen) eine entscheidende Rolle bei der Effizienz und Effektivität des Angebots. Ihre Bedürfnisse und Wünsche müssen bekannt sein, um den Erfolg eines solchen Projekts herbeizuführen. Interne Stakeholder (z.B. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, politische Mandatsträger,…) sind dabei genauso zu berücksichtigen wie externe. Denn zur erfolgreichen Umsetzung des Ansatzes bedarf es eines Wandels der Verwaltungskultur zu mehr Offenheit gegenüber Dritten.

Stakeholder einer Verwaltung

Während viele Verwaltungen das Thema aufgrund zahlreicher Hürden eher misstrauisch beäugen, haben sich einige wenige Städte in Deutschland der Umsetzung des Projekts “Open Data” verschrieben und versprechen sich einen Nutzen davon. Trotz der bislang eher geringen Anzahl der veröffentlichten Datensätze konnte jedoch schon die eine oder andere nützliche Anwendung entwickelt werden. Weiterlesen »

Bundesinnenministerium richtet De-Mail-Postfach ein

Seit 31. August 2015 ist das Bundesinnenministerium auch per De-Mail erreichbar. In einem ersten Schritt hat das Ministerium ein zentrales Postfach – poststelle@bmi-bund.de-mail.de – eingerichtet.

Die Möglichkeit, per De-Mail zu kommunizieren, bieten inzwischen immer mehr Behörden und Unternehmen in Deutschland an. Die Behörden des Bundes sind gesetzlich verpflichtet, ab 24. März 2016 einen Zugang für De-Mail zur Verfügung zu stellen. Um dieser Verpflichtung nachzukommen, werden die Behörden des Bundes gegenwärtig schrittweise an das zentral betriebene De-Mail-Gateway des Bundes angeschlossen.

Mehr Informationen zum Thema sind der Pressemitteilung des Bundesinnenministeriums vom 31.08.2015 zu entnehmen.

Vorbilder für Energieeffizienz in öffentlichen Einrichtungen gesucht

Energieeffizienzmaßnahmen senken Kosten und eröffnen Wege aus der schwierigen Finanzsituation vieler öffentlicher Haushalte. Für den Wettbewerb „Energieeffizienz in öffentlichen Einrichtungen – Gute Beispiele 2014“ sucht die Deutsche Energie-Agentur (dena) auch in diesem Jahr wieder vorbildliche Projekte, die zu Endenergieeinsparungen beitragen. Teilnahmeschluss ist der 14. Juli 2014.

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Achter Contracting-Kongress (14. Mai 2014, Stuttgart)

Die Energiewende meistern – das bedeutet vor allem, Energie einzusparen und effizient mit ihr umzugehen. Vor diesem Hintergrund spielt die Gebäudesanierung eine zentrale Rolle. Vor allem Kommunen, Unternehmen, Sozialeinrichtungen und Wohnungsbaugesellschaften sollten beispielhaft vorangehen und andere motivieren, es ihnen gleichzutun.

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Finanzmanagement im öffentlichen Sektor – Budgets, Produkte, Ziele

Dieses Fachbuch erschien in der 3. Auflage im Okt. 2013. Autoren sind Hans-Jürgen Bals, Universität Potsdam und Edmund Fischer, Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl.

Buchbesprechung – Inhalt

1. Das Steuerungskonzept
2. Die Budgetierung
3. Vom kameralen Haushalt zum Produkthaushalt
4. Steuerung der Vorleistungen und der Gemeinkosten
5. Wettbewerb und Haushaltssteuerung
6. Warum moderne Haushaltssteuerung ein neues Rechnungskonzept erfordert?
7. Stellung der Kosten- und Leistungsrechnung
8. Controlling und Berichtswesen
9. Produkthaushalt und strategische Steuerung

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