Verwaltung.modern

Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Kommunalwirtschaft und BWL:

Eine kaufmännische Basis fördert die Nachhaltigkeit der kommunalen Haushaltswirtschaft

Die Diskussion in Baden-Württemberg über die Notwendigkeit eines neuen Haushalts- und Rechnungssystems dauert nun fast 2 Jahrzehnte. Eigentlich könnte schon die Länge dieser Diskussionsphase die Unentschlossenheit verraten, mit der die öffentliche Hand da ans Werk gegangen ist: Wir brauchen dringend neue Erkenntnisse aber möglichst nicht sofort und wollen auch unsere politische Handlungsfreiheit nicht einschränken. Nun, da die Reform beinahe und endlich in trockenen Tüchern zu liegen schien, versuchen überzeugte Kameralisten, das in ihren Augen Schlimmste zu verhindern. Während sich in Baden-Württemberg Städte- und Landkreistag klar hinter eine eindeutige Reform stellen, tragen die Verantwortlichen des baden-württembergischen Gemeindetags ihre Bedenken in die politische Landschaft. Die vom Gemeindetag vertretenen Verantwortlichen in kleineren Gemeinden Baden-Württembergs sehen sich außer Stande, die Abschreibungen vollständig zu erwirtschaften, weil die damit verbundenen Mehrbelastungen für Bürger politisch nicht durchsetzbar seien. Der Unterschied zwischen „können” und „wollen” ist Gegenstand der folgenden Zeilen.

Den kompletten Artikel gibt es hier zum Download:

Ressourcenausgleich im neuen Haushaltsrecht (pdf)

E-Government – Einsparungen bis zu 40%

E-Government Einsparungen bis zu 40 Prozent[11.5.2007] Die KGSt und die Firma bit consult haben eine Studie zu E-Government-Potenzialen von kommunalen Geschäftsprozessen veröffentlicht. Bei den Kernprozessen können durch den Einsatz von E-Government-Lösungen im Front und Back Office bis zu 40 Prozent der Kosten gespart werden.In einer Kommune gibt es etwa 1.000 bis 2.000 Prozesse, klar definierte, zumindest in Teilen wiederkehrende Arbeitsabläufe. 10 bis 20 Prozent dieser Prozesse binden 80 bis 90 Prozent der Personalressourcen. Sie stellen die Kernprozesse einer Kommunalverwaltung dar. Der Einsatz von E-Government-Lösungen im Front Office und im Back Office kann bei diesen Kernprozessen erhebliche Kosten sparen: bis zu 40 Prozent. Das ist das Ergebnis einer Studie, welche die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) zusammen mit der Firma bit consult durchgeführt hat. Laut einer gemeinsamen Pressemitteilung wurden innerhalb von 18 Monaten systematisch über 300.000 Datensätze zu den Verwaltungsprozessen aus vier Landkreisen und zwei Städten erhoben, um das E-Government-Potenzial kommunaler Geschäftsprozesse zu ermitteln. Als Ergebnis dieser Potenzialanalyse wurden vier zentrale Thesen formuliert, die Orientierungspunkte für die Weiterentwicklung des kommunalen E-Government bieten. Daraus leitet die KGSt gegenwärtig Handlungsempfehlungen für ihre mehr als 1.600 Mitgliedskommunen ab. (rt)

Info:
www.kgst.de
www.bitconsult.de

Quelle: www.kommune21.de
Die Studie findet sich unter http://www.bitconsult.de/publikationen/presse.htm

Interessante Internetseiten für kommunale Controller

Im Internet gibt es umfangreiche Informationen zur Verwaltungsreform, zum Controlling und zum neuen kommunalen Rechnungswesen. Nachfolgend werden einige interessante Adressen aufgeführt. Weiterlesen »

Ein Beitrag zu einer nachhaltigen Kommunalpolitik?!

Zur Reform des Gemeindehaushaltsrechts

In der politischen Diskussion erfreut sich der Begriff der „Nachhaltigkeit” in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit – und dies auf fast allen Politikfeldern. Er ist fast schon zum Modebegriff geworden. Die Bezugnahme auf den Aspekt der Nachhaltigkeit geht nicht selten mit einer gewissen Beliebigkeit einher. Für die folgende Betrachtung ist er deshalb zunächst einer Konkretisierung zu unterziehen. Weiterlesen »

NKHR in Baden-Württemberg

“Mit dem Neuen Kommunalen Haushalts- und Rechnungswesen (NKHR) erhalten die Kommunen betriebswirtschaftliche Instrumente, die die Planungs- und Entscheidungsgrundlagen für Kommunalpolitiker und Verwaltungen entscheidend verbessern und zugleich die Transparenz des Haushaltsgeschehens auch für die Bürger erhöhen. Möglich werden eine ergebnisorientierte und nachhaltige Steuerung der kommunalen Leistungen und ihrer Finanzierung sowie eine Steigerung des wirtschaftlichen Denkens und Handelns in den Kommunalverwaltungen.”, so das Innenministerium Baden-Württemberg auf seiner Internetseite zum Thema.

Das Innenministerium Baden-Württemberg Weiterlesen »

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