Verwaltung.modern

Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Kommunen:

Programm wider das jugendliche Rumhängen

„G-ä-h-n! Hier ist gar nichts los. Ich langweile mich täglich bloß“ (Zitat aus Katherine Sullys Das Flusspferd sagt Gähn!). Doch, liebe Jugendliche, in den Ferien bloß der unseligen Tradition des Rumhängens frönen, nein, das muss nicht sein! Und Hilfe naht! Vereine, Stiftungen, gemeinnützige GmbHs bzw. öffentlich-rechtliche Körperschaften, die auf Zack sind, können sich noch bis 31. Juli 2013 für ein Programm bewerben, das neue Ansätze für pädagogisch betreute Ferienangebote initiieren und fördern soll: das Programm „Innovative Ferienangebote für Kinder und Jugendliche“ der Stiftung Kinderland

Infos: http://www.stiftung-kinderland.de/programme/ausschreibungen/aktuelle-ausschreibung/innovative-ferienangebote-fuer-kinder-und-jugendliche.html

Wettbewerb: Energieeffizienz in öffentlichen Einrichtungen

„Sie haben Gebäude energetisch saniert, Ihren ÖPNV neu strukturiert, die Straßenbeleuchtung auf Energieeffizienzkurs gebracht, eine Energiesparkampagne umgesetzt oder ein Energiemanagementsystem etabliert? Zeigen Sie, wie Sie Ihr Energieeffizienzprojekt realisiert und welche Erfolge Sie dabei erreicht haben. Verdeutlichen Sie, wie sich Ihre Erfahrungen für ähnliche Projekte nutzen lassen, und stellen Sie Ihr Engagement dar.“ Unter anderem mit diesen Worten wird für den Wettbewerb „Energieeffizienz in öffentlichen Einrichtungen“ geworben, an dem Gemeinden, Städte, Landkreise, Landes- und Bundesbehörden, aber auch kommunale, landes- und bundeseigene Unternehmen teilnehmen können – vorausgesetzt, dass sie zu mindestens zwei Dritteln im Besitz der öffentlichen Hand sind. Bis zum 14. August 2013 kann man sich mit seinem Energieeffizienzprojekt bewerben. Der Wettbewerb ist mit einem Preisgeld in Höhe von insgesamt 25.000 Euro dotiert.

Weitere Infos: http://www.energieeffizienz-online.info/fokus-oeffentliche-hand/wettbewerb-energieeffizienz.html

Ausschreibung “Inklusionsbegleiter”

Bereits seit 2006 ist sie ein Menschenrecht: die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung (Inklusion). Einen Beitrag zur Umsetzung der entsprechenden UN-Konvention könnte die Ausschreibung „Inklusionsbegleiter“ der Baden-Württemberg-Stiftung sein. Bis zu drei Jahre lang sollen im Rahmen dieser Stiftungs-Initiative neue, voraussichtlich im Januar 2014 startende Modellprojekte bezuschusst werden, die von gemeinnützige Organisationen oder Kommunen initiiert sind und in deren Rahmen engagierte Menschen als Inklusionsbegleiter gewonnen, qualifiziert und begleitet werden sollen. Breit aufgefächert sind dabei die möglichen Handlungsfelder, zu denen Bildung und (Inter-)Kulturalität ebenso gehören können wie z.B. die Themenbereiche Freizeit, Jugendarbeit, Sport, Gesundheit, Arbeit, Assistenzleistungen und Beratung für Menschen mit Behinderungen sowie ehrenamtliches und politisches Engagement.

Weitere Infos zur Ausschreibung: http://www.bwstiftung.de/gesellschaft-kultur/ausschreibungen-gesellschaft-kultur/inklusionsbegleiter.html

Bundesweite Aktionswoche “Wirtschaft + Familie = Wachstum”

Seit 2009 werden auf Empfehlung der Wirtschaftsministerkonferenz deutschlandweit im Zweijahresrhythmus Veranstaltungen zur Aktionswoche “Wirtschaft + Familie = Wachstum” durchgeführt. Die bundesweite, länderübergreifende Aktion soll das Thema „Familienbewusste Personalpolitik / Vereinbarkeit Beruf und Familie“ stärker in den Mittelpunkt rücken – und zwar unter dem Gesichtspunkt, dass eine familienbewusste Personalpolitik Voraussetzung für den Erhalt und die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und des Wirtschaftsstandorts Deutschland und seiner Regionen ist. Weiterlesen »

Wettbewerb “Europäischer Unternehmensförderpreis” auf der Zielgerade

Noch sind eineinhalb Wochen Zeit: Die Bewerbungsfrist für den deutschen Vorentscheid des Europäischen Unternehmensförderpreis ist der 26. April 2013. Bewerben können sich Behörden und Institutionen aus Städten und Gemeinden, Regionen und Bundesländern sowie öffentlich-private Partnerschaften, Wirtschaftsorganisationen und Bildungseinrichtungen mit “ihren” Konzepten, durch die Unternehmergeist oder soziales Verantwortungsbewusstsein der Firmen gefördert, wichtige Unternehmenskompetenzen vermittelt, ein günstiges Geschäftsumfeld geschaffen oder ausländische oder “grüne” Märkte erschlossen werden sollen.
Nach Abschluss der deutschen Vorentscheidung geht der Wettbewerb in die nächste Runde: Die zwei besten nationalen Projekte kämpfen dann auf europäischer Ebene um den Sieg in einer von sechs Themenkategorien sowie um den “Großen Jurypreis”. Erfolgreich teilnehmende Projekte werden auf nationaler und europäischer Ebene bekannt gemacht – in Broschüren, Pressemitteilungen und im Internet. Die besten deutschen Projekte können darüber hinaus kostenlos an der „2013 SME-Assembly“ teilnehmen, einer großen Veranstaltung der EU-Kommission mit Vertretern von Unternehmen, Regierungen, Wissenschaft und Medien teilnehmen, dort für sich werben und sich europaweit vernetzen.

Kinderbetreuungsplätze in Deutschland – top oder flop?

Blickt man in dieses oder jenes kommunale Amtsblatt, fällt auf, dass dort immer wieder Erzieherinnen gesucht werden. Und in diversen Städten und Gemeinden wird auch kräftig gebaut, um den ab 1. August geltenden Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für alle Kinder vom vollendeten ersten Lebensjahr an zu erfüllen. Alles halb so wild, meinte vor vier Tagen allerdings der Deutsche Landkreistag: Die Landkreise seien gut gerüstet – von 356.000 erforderlichen Krippenplätzen fehlten lediglich 11.700.  

So ganz dieser Meinung scheint ein anderer Spitzenverband nicht zu sein. „Aus den Rückmeldungen unserer Mitgliedstädte wissen wir, dass auch in vielen kreisangehörigen Städten in Baden-Württemberg von einer höheren Nachfrage ausgegangen wird“, hieß es jüngst in einer Pressemitteilung des Städtetags Baden-Württemberg, der dabei u.a. an ein Statement von Dr. Stephan Articus anknüpft, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages. „Aufgrund der großen Bandbreite des Betreuungsangebots in den Landkreisen (Stichtag 01.03.2012: 14,6% im Hohenlohekreis – 31,9 im Landkreis Tübingen) bleibt abzuwarten, inwieweit der Rechtsanspruch in den Landkreisen tatsächlich erfüllt werden kann“, so der Städtetag Baden-Württemberg weiter in seiner Pressemitteilung. 

Wie erleben die Städte und Gemeinden und ihre Bürger die Situation vor Ort? Verwaltungmodern.de gibt an dieser Stelle eine Möglichkeit zur Diskussion…

Demografischer Wandel – kommunal, regional, global

“Personalgewinnung” allein reicht in Zeiten des demografischen Wandels schon lange nicht mehr – immer mehr Kommunen haben erkannt, dass Dinge wie “Personalbindung”, “Personalentwicklung” und sogar weitergehende “Organisationsentwicklungen” hinzukommen sollten. Das ist auch ein Grundgedanke der Dokumentation Demografiefeste Personalverwaltung, die der Deutsche Städte- und Gemeindebund vor rund einem Monat vorgelegt hat (DStGB-Dokumentationen Nr.112).

Welche Probleme haben andere Länder mit ihrer Demografie? Antwort, natürlich: ganz andere. Wer jedoch eine etwas konkretere Antwort erwartet, für den bietet die aktuell online gegangene Länderdatenbank des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung einen guten Ansatzpunkt: Wirtschaftliche und demografische Indikatoren einzelner Staaten sind bequem über interaktive Karten abrufbar und zeigen, wie welche Länder heute „demografisch aufgestellt“ sind. Und wer’s gerne etwas eurozentristischer und genauer mag, ist mit der Neuerscheinung Die demographische Zukunft von Europa 2012 aus dem gleichen Hause wohl ganz gut bedient…

Pages: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 ...15 16 17 Next