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Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Kommunalpolitik:

„Journalisten schlachten nicht einfach”

podium-51„Presse(macht) und Bürgermeister”, so der Titel einer Podiumsdiskussion an der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl zum Verhältnis zwischen Medien und Bürgermeistern. Dabei wurde schnell deutlich: Christa Fischer, Schriftstellerin und Moderatorin der Diskussion, stand mit ihren provozierenden Thesen schnell alleine da. Weder der Tübinger Professor Hans-Georg Wehling, noch der Chefredakteur der Mittelbadischen Presse, Jürgen Rohn, noch Renchens Bürgermeister Bernd Siefermann und auch nicht der Rektor der Hochschule Kehl, Paul Witt, teilten ihre Meinung, dass Journalisten in der Regel mit der Berichterstattung nichts anderes im Schilde führten, als Bürgermeister abzuschießen.
„Nur Skandale bringen Quote und Auflage”, so Fischer. Weiterlesen »

Studie: “Wer sind die Gemeinderäte in Baden-Württemberg?”

studie_gemeinderatsbefragung_seite_1Im Hinblick auf die bevorstehende Kommunalwahl am 7. Juni 2009 haben sich rund 70 Studierende der Hochschule Kehl mit der Situation der Gemeinderäte in Baden-Württemberg beschäftigt. Unter der Leitung von Rektor Prof. Paul Witt und den Lehrbeauftragten Christina Krause und Adrian Ritter verfassten sie eine bundesweit wohl einmalige Studie und kamen zu folgendem Ergebnis: Gemeinderäte sind mittelständisch, ortsverbunden und aktiv. Sie sind nach wie vor überwiegend männlich und verfügen über das eigene Heim hinaus oft über weiteren Grundbesitz und sind damit „gut situiert”. Ihr Bildungsstand ist höher als der der Gesamtbevölkerung und zu guter Letzt: die in den Gemeinderatsgremien vertretenen Berufsgruppen sind nicht repräsentativ für den Durchschnitt der Bevölkerung. Letztmals wurde eine vergleichbare wissenschaftliche Studie über den Status einzelner Gemeinderatsmitglieder Weiterlesen »

Demografischer Wandel und die Aus­wirkungen auf die Kommunalverwaltung

Am 18.03.2009 fand an der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl der zweite Vortrag im Rahmen des studium generale statt. Das Thema war „Der demografischer Wandel und seine Auswirkungen auf die Kommunalverwaltung”. Die Veranstaltung wurde von Mitgliedern des Politikreferats und der LHG Kehl organisiert.

Sibylle Laurischk

Sibylle Laurischk

Als Referentin konnte die FDP-Bundestags ­abgeordnete Frau Sibylle Laurischk gewonnen werden. Frau Laurischk ist Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion für die Bereiche Integration und Migration, Seniorenpolitik und bürgerschaftliches Engagement im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Darüber hinaus ist sie Stadträtin in der Stadt Offenburg, wo sich auch ihre Anwaltskanzlei befindet, in der sie im Bereich des Familienrechts tätig ist.

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Kommunal Online – mit eLearning zum Kommunalpolitiker

Mit eLearning zum Kommunalpolitiker – die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LPB) bietet im Lernportal Politische Bildung den Kurs Kommunal Online, mit dem sich Interessierte im Vorfeld der Kommunalwahlen 2009 selbst und wann immer sie möchten ihr Wissen über die Kommunalpolitik in Baden-Württemberg aneignen können. Am 7. Juni 2009 sind die Bürger in Baden-Württemberg aufgerufen, in ihren Heimatorten die Gemeinderäte und in ihren Stadt- und Landkreisen die Kreisräte zu wählen. Bis zum 9. April können Bürgerinnen und Bürger noch bei einer Partei, Bürgerliste oder sonstigen Gruppierungen aktiv werden, um sich selbst zur Wahl zu stellen. Um sich dafür fit zu machen, aber auch für Menschen, die einfach nur interessiert sind, bietet die LPB den Kurs Kommunal Online an. Weiterlesen »

Blogging-Tipps für Führungskräfte

Bildquelle: aboutpixel.de / 10 auf 79  © Arnim Schindler

Bildquelle: aboutpixel.de / 10 auf 79 © Arnim Schindler

Auch im öffentlichen Sektor nimmt die Zahl der Weblogs langsam zu. Julien Christof und Thorsten Koch haben im Rahmen Ihrer Diplomarbeiten wichtige Erkenntnisse über die Möglichkeiten von Weblogs geliefert. Im Rahmen einer Studie für die Firma IBM wurden durch David C. Wyld zehn praktische Tipps für das Bloggen von Führungskräften speziell des öffentlichen Sektors zusammengestellt.

  1. Definieren Sie sich und Ihren Standpunkt!
    Jeder Blog sollte das Thema und das Zielpublikum definieren.
  2. Machen Sie es selbst!
    Bleiben Sie selbst Autor des Blogs. Sicherlich benötigen Sie für die Technik oder die grafische Gestaltung Hilfe. Jedoch behalten Sie die elektronische Feder in Ihrer Hand – das bringt Authentizität.
  3. Nehmen Sie sich die Zeit!
    Ein Blog benötigt regelmäßig eine Weiterlesen »

Mein E-Government-Papst bloggt…

und ich bekomme es erst jetzt mit…

Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und Experte für E-Government und politische Kommunikation, führt einen “Reformblog“.

Aber warum E-Government-Papst?
Ich bin der Meinung, dass Franz-Reinhard Habbel mit dem richtigen Feeling an das Thema E-Government herangeht. Bereits als ich begann, mich für E-Government zu interessieren, lief mir dieser Name ständig über den Weg. Am Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) wurde mir klar, wie stark die Stellung dieses Mannes im Bereich E-Government ist.

Insbesondere in einem Interview mit der Fachzeitung “E-Government Computing” wird deutlich, dass Habbel viele Kommunen zum Nachdenken bringen kann. Auf seiner Website wird ein Download des Artikels angeboten, der jedoch leider nicht funktioniert.

Wege aus der Verdrossenheit durch den Bürgermeister im Web 2.0

BlogkarnevalMein Beitrag zum politischen Blogkarneval von Soeren Onez behandelt vordergründig die Verwaltungsperspektive, den Umgang der Verwaltung und der Kommunalpolitik mit den “politikverdrossenen” Bürgern (= Bürgerinnen und Bürger).

Professor Paul Witt von der Fachhochschule Kehl beschreibt auf verwaltungmodern.de die künftigen Aufgaben eines Bürgermeisters, der eine Mittlerrolle zwischen Kommunalpolitik, Verwaltung und Bürgern einnimmt:

“So wird er [der Bürgermeister] beispielsweise ein Moderator von Bürgerbeteiligungsprozessen sein. Er wird versuchen, möglichst viele Bürger aktiv in das Geschehen der Gemeinde einzubeziehen. Der Bürgermeister der Zukunft sollte ein „Motivator” sein. Er muss es verstehen, die Bevölkerung genauso einzubinden wie den Gemeinderat und sonstige Gremien, wie Kuratorien von Kindergärten, Elternbeiräte etc.”

An diesen Aufgaben ist bereits erkennbar, dass in dem Organ “Bürgermeister” die entscheidende Weiche festzumachen ist, ob sich die Gesellschaft der Bürger (Gemeinde) für das Gemeinwesen engagiert oder verdrossen auf die eigene Lethargie blickt. Es sind insbesondere zwei Szenarien Weiterlesen »

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