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Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Kommunalpolitik:

Redaktionsbesuch beim Staatsanzeiger

In Rahmen des Fachprojekts “Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für die Verwaltung” besuchten Studierende der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg am 8. März 2017 die Redaktion des Staatsanzeigers.

Eine Gesprächsrunde mit Chefredakteurin Breda Nußbaum und Geschäftsführer Joachim Ciresa gab interessante Einblicke in die Abläufe eines modernen Medienhauses. Die Studierenden erfuhren mehr über die einzelnen Geschäftsfelder des Staatsanzeigers. Zahlreiche Fragen zum Redaktionsalltag, der Rolle und Bedeutung des Staatsanzeigers für die öffentliche Verwaltung oder der Berichterstattung bei politisch schwierigen Themen, wurden beantwortet.

Auch die Kommunikation der Verwaltung mit dem Bürger und den Medien war ein Thema des Besuchs. Was kann die Verwaltung in ihrer Außendarstellung noch besser machen? Wie verhält man sich im Umgang mit der Presse?

Information:

Das Fachprojekt “Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für die Verwaltung” wird im Studienjahr 2016/2017 während des Grundstudium des Studiengang “Public Management” der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg angeboten. Im Fachprojekt haben die Studierenden erste Berührungspunkte mit den einzelnen Instrumenten der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und arbeiten an einem Projekt. Betreut wird das Fachprojekt von Herrn Julian Meier, beschäftigt beim Referat “Bürgerinformation” des Landesamtes für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg.

Studierende zu Besuch beim Staatsanzeiger. Foto: Wirth, Staatsanzeiger

Ausschreibung “Leuchttürme der Bürgerbeteiligung – Kommunalpolitik wagt neue Wege”

„Wir wollen mehr Demokratie wagen. Wir werden unsere Arbeitsweise öffnen und dem kritischen Bedürfnis nach Information Genüge tun. Wir werden darauf hinwirken, dass […] jeder Bürger die Möglichkeit erhält, an der Reform von Staat und Gesellschaft mitzuwirken.“ Willy Brandts Regierungserklärung vom Oktober 1969 scheint aktueller denn je. Überall wollen die Bürgerinnen und Bürger mitreden, mitmachen,  mitentscheiden. Eine Vielzahl neuer sozialer Milieus trägt dazu bei, dass sich die klassischen Rollen von Verwaltung und Politik rasant verändern. Dementsprechend erfährt die repräsentative Demokratie aktuell  große Herausforderungen und bedarf einer ständigen Vitalisierung.

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Finanzmanagement im öffentlichen Sektor – Budgets, Produkte, Ziele

Dieses Fachbuch erschien in der 3. Auflage im Okt. 2013. Autoren sind Hans-Jürgen Bals, Universität Potsdam und Edmund Fischer, Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl.

Buchbesprechung – Inhalt

1. Das Steuerungskonzept
2. Die Budgetierung
3. Vom kameralen Haushalt zum Produkthaushalt
4. Steuerung der Vorleistungen und der Gemeinkosten
5. Wettbewerb und Haushaltssteuerung
6. Warum moderne Haushaltssteuerung ein neues Rechnungskonzept erfordert?
7. Stellung der Kosten- und Leistungsrechnung
8. Controlling und Berichtswesen
9. Produkthaushalt und strategische Steuerung

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Bürgermeister-Wettbewerb “Mayors Challenge”

Europäische Städte sollen im Rahmen des Wettbewerbs innovative Lösungen zu gängigen Problemen finden und mit der Welt teilen. 80 Städte in Deutschland haben Gewinnchance auf 9 Millionen Euro an flexiblen Geldern. Fünf Städte in Österreich haben Gewinnchance auf 9 Millionen Euro an flexiblen Geldern. Das sind die drei Sätze, mit denen die Pressemitteilung des von EUROCITIES unterstützte Bürgermeister-Wettbewerbs Mayors Challenge 2013-2014 von Bloomberg Philanthropies aufmacht. Der Wettbewerb soll große europäische Städte dazu inspirieren, kühne Ideen zu finden, um wichtige Probleme zu lösen und das Leben in der Stadt zu verbessern. Die Lösungen sollen am Ende mit anderen Städten geteilt werden. Die Mayors Challenge orientiert sich am zuvor erfolgreich in den USA durchgeführten ersten Wettbewerb.

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Neues Programm für Engagement deutscher Kommunen in der Entwicklungszusammenarbeit gestartet

Viele deutsche Kom­munen sind schon heute in der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit engagiert – durch Städte­partner­schaf­ten, in­ter­na­ti­o­nale Netz­werke zum Er­fahrungs­aus­tausch oder Pro­jekte zum fairen Han­del. Das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat nun ein neues Pro­gramm aufgelegt, um die Kom­munen noch besser beraten und unter­stützen zu können.

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Landesgleichstellungsatlas erschienen

Gelegentlich ist an den Hochschulen für öffentliche Verwaltung des Landes die Klage zu hören, dass sich mehr AbsolventInnen für den Posten als BürgermeisterIn interessieren sollten. Hinter vorgehaltener Hand wird manchmal ergänzt, dass das verglichen mit früher gesunkene Interesse einem höheren Frauenanteil in der Studierendenschaft anzulasten wäre. Bei der Frage, wieso das so sei, tauchen verschiedene Hypothesen auf, beispielsweise: Familiengründung stünde bei Absolventinnen stärker im Vordergrund als bei Absolventen. Eine andere Hypothese kann man aus dem gestern von Ministerin Altpeter vorgestellten baden-württembergischen Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern herauslesen, den das Sozialministerium in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Landesamt für Baden-Württemberg erstellt hat. Laut dem Atlas saßen in den Gemeinderäten Baden-Württembergs 2012 durchschnittlich 78 Prozent Männer, wobei die Spannbreite von 85 Prozent (Neckar-Odenwald-Kreis) bis 58,3 Prozent reicht (Karlsruhe). Und vielleicht denkt eine potentielle Bürgermeisterin angesichts dieser Zahlen: „Ach nö, das muss ich mir nicht antun…“

Doch nicht nur solche Zahlen, die sich bis auf wenige Ausnahmen auf das Jahr 2011 beziehen, sind aus dem Landesgleichstellungsatlas herauszulesen: Anhand von 36 Indikatoren aus den Bereichen „Partizipation“, „Schulische Bildung“, „Arbeit und Sicherung des Lebensunterhalts“ und „Lebenswelt“ zeigt er weitere mehr oder minder starke Unterschiede in den 44 Stadt- und Landkreisen auf. Damit ergänzt er im Übrigen auch den zweiten Gleichstellungsatlas des Bundes.

Hyperlinks:

Leitfaden über Jugendgemeinderäte erschienen

Es ist schon fast eine Generation her: Im Jahre 1985 wurde der erste Jugendgemeinderat in Weingarten gegründet. Seit 1998 sind die Jugendgemeinderäte in der GemO Baden-Württemberg ausdrücklich erwähnt (§41 a). Doch wie gründet man eigentlich einen Jugendgemeinderat? Oder wo findet man Anregungen für einen bereits bestehenden Jugendgemeinderat? Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) hat unter dem Titel Jugendgemeinde-WAS? einen Leitfaden Jugendgemeinderäte in Baden-Württemberg herausgegeben, in dem Interessierte auf 124 Seiten in insgesamt neun Kapiteln Grundlageninformationen, Tipps und Erfahrungsberichte finden können. Jedem Kapitel ist eine ’Materialkiste’ zugeordnet, die Gesetzestexte und Informationen über rechtlichen Grundlagen, Statistiken, Moderationsregeln, Beispielanträge und vieles mehr enthält. Zielgruppe des Leitfadens sind die Kommunen, die Betreuer von Jugendgemeinderäten und natürlich Jugendliche & alle anderen, die sich für diese Form der politischen Beteiligung interessieren.

Die Print-Version des Leitfadens kann man bei der LpB bestellen(E-Mail: marketing@lpb.bwl.de, Webshop: www.lpb-bw.de/shop); abgesehen von den Versandkosten ist das Buch i.d.R. kostenlos. Wer sogar die Versandkosten nicht berappen mag: Die E-Version kann man unter www.lpb-bw.de/jgr_leitfaden.html herunterladen.

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