Verwaltung.modern

Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Jugend:

Start der “Kommunalen Bildungsdatenbank”

Gut eine Woche ist sie her: die Freischaltung der „Kommunalen Bildungsdatenbank“ durch Bundesbildungsministeriun Wanka auf der Jahreskonferenz Lernen vor Ort. Aufgebaut wurde die unter der Adresse www.bildungsmonitoring.de erreichbare Datenbank vom Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit den Statistischen Ämtern des Bundes und des Landes Baden-Württemberg. Datengrundlage der Datenbank sind verschiedene amtliche Statistiken. Im Rahmen der kommunalen Bildungsdatenbank ist in einem ersten Schritt auswählbar, für welches Bundesland Daten abgerufen werden sollen. Innerhalb des jeweiligen Bundeslandes erfolgt dann eine Auswahl nach Themenbereichen, in denen wiederum die Auswahl einzelner Kennzahlen möglich ist. Unter Allgemeine Informationen werden außerdem Fragen beantwortet wie „Was versteht man unter dem Begriff Kommunales Bildungsmonitoring?“, „Welche Bedeutung hat das kommunale Bildungsmonitoring für die Kommunen?“ oder „Welche Daten sind in der Datenbank verfügbar?“

Leitfaden über Jugendgemeinderäte erschienen

Es ist schon fast eine Generation her: Im Jahre 1985 wurde der erste Jugendgemeinderat in Weingarten gegründet. Seit 1998 sind die Jugendgemeinderäte in der GemO Baden-Württemberg ausdrücklich erwähnt (§41 a). Doch wie gründet man eigentlich einen Jugendgemeinderat? Oder wo findet man Anregungen für einen bereits bestehenden Jugendgemeinderat? Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) hat unter dem Titel Jugendgemeinde-WAS? einen Leitfaden Jugendgemeinderäte in Baden-Württemberg herausgegeben, in dem Interessierte auf 124 Seiten in insgesamt neun Kapiteln Grundlageninformationen, Tipps und Erfahrungsberichte finden können. Jedem Kapitel ist eine ’Materialkiste’ zugeordnet, die Gesetzestexte und Informationen über rechtlichen Grundlagen, Statistiken, Moderationsregeln, Beispielanträge und vieles mehr enthält. Zielgruppe des Leitfadens sind die Kommunen, die Betreuer von Jugendgemeinderäten und natürlich Jugendliche & alle anderen, die sich für diese Form der politischen Beteiligung interessieren.

Die Print-Version des Leitfadens kann man bei der LpB bestellen(E-Mail: marketing@lpb.bwl.de, Webshop: www.lpb-bw.de/shop); abgesehen von den Versandkosten ist das Buch i.d.R. kostenlos. Wer sogar die Versandkosten nicht berappen mag: Die E-Version kann man unter www.lpb-bw.de/jgr_leitfaden.html herunterladen.

Projekt „Partizipation vor Ort“

Früh übt sich, wer politisch teilhaben will. Die Bundeszentrale für politische Bildung bietet mit dem Projekt “Partizipation vor Ort” Lehrenden sowie Schülerinnen und Schülern Anregungen, Hilfestellungen und Informationen zur Initiierung und Durchführung einer eigenen Aktion in der Schule, der Gemeinde oder dem Stadtteil.

Weiter Infos: http://www.bpb.de/139262

Tagung “Jugend ohne Rettungsschirm. Herausforderungen annehmen!” 14.-17.09.2013

Alle drei Jahre richtet die DVJJ den Deutschen Jugendgerichtstag, die zentrale Tagung für alle mit Jugenddelinquenz und Jugendkriminalrechtspflege befassten Berufsgruppen, aus. Der kommende, nunmehr 29. Deutsche Jugendgerichtstag findet vom 14. bis 17. September 2013 in Nürnberg statt und steht unter dem Titel „Jugend ohne Rettungsschirm. Herausforderungen annehmen!“.
Neben den Plenarvorträgen –  es referieren Prof. Jutta Allmendinger, Prof. Dr. Joachim Bauer sowie Prof. Dr. Karl-Ludwig Kunz – werden zahlreiche Arbeitskreise und Vorträge in Foren zu unterschiedlichen aktuellen und grundlegenden Themen aus dem Bereich der Jugenddelinquenz und der Jugendkriminalrechtspflege angeboten.

Weitere Infos und Anmeldung: http://www.dvjj.de/veranstaltung.php?artikel=1708

Marion Tschertner

Programm wider das jugendliche Rumhängen

„G-ä-h-n! Hier ist gar nichts los. Ich langweile mich täglich bloß“ (Zitat aus Katherine Sullys Das Flusspferd sagt Gähn!). Doch, liebe Jugendliche, in den Ferien bloß der unseligen Tradition des Rumhängens frönen, nein, das muss nicht sein! Und Hilfe naht! Vereine, Stiftungen, gemeinnützige GmbHs bzw. öffentlich-rechtliche Körperschaften, die auf Zack sind, können sich noch bis 31. Juli 2013 für ein Programm bewerben, das neue Ansätze für pädagogisch betreute Ferienangebote initiieren und fördern soll: das Programm „Innovative Ferienangebote für Kinder und Jugendliche“ der Stiftung Kinderland

Infos: http://www.stiftung-kinderland.de/programme/ausschreibungen/aktuelle-ausschreibung/innovative-ferienangebote-fuer-kinder-und-jugendliche.html

Zweiter Jugendzivilcouragepreis des Landes Baden-Württemberg

Er steht unter der Schirmherrschaft des baden-württembergischen Landtagspräsidenten Guido Wolf sowie Ingo Lenßen: der Zweite Jugendzivilcouragepreis des Landes Baden-Württemberg, der auf Mut und Courage junger Menschen aufmerksam machen und diese Charaktereigenschaften mit einem Preisgeld von insgesamt 5000 Euro würdigen soll. „Titelthema“ des Jugendzivilcouragepreises diesmal: „Mut haben, Meinung äußern, gerade stehen.“ Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahren oder aber Schulen sowie weitere Einrichtungen der Jugendarbeit können sich noch bis zum 20. Juni formlos bewerben, mit Angaben zur Sache, den beteiligten Personen und den Umständen, Konzepten, (Zeitungs-)berichten, Fotos, und so weiter. Rückfragen zum Wettbewerb sind bei der Projektleitung im Stuttgarter Jugendhaus „dasCANN“ möglich (Kegelenstr. 21, 70372 Stuttgart, Tel.: 0711-553417400, E-Mail: cannstatt@jugendhaus.net), das auch über eine Facebook-Seite verfügt.

Außerdem bleibt zu hoffen, dass die zur Preisvergabe gehörige Seite www.jugendzivilcouragepreis.de bald (wieder?) funktioniert…

Wettbewerb für “inklusive Schulen”

Vorgestern startete die Bewerbungsfrist: Der “Jakob Muth-Preis für inklusive Schule” wird auch in diesem Jahr ausgeschrieben. Unter dem Motto “Gemeinsam lernen – mit und ohne Behinderung” zeichnet er mit insgesamt 14.000 Euro Preissumme Schulen aus, in denen Kinder mit und ohne Förderbedarf vorbildlich gemeinsam lernen. Bewerben können sich alle Schulformen: Grundschulen, Hauptschulen, Werkrealschulen, Realschulen, Gymnasien, Gemeinschaftsschulen, Gesamtschulen, Förderschulen und Schulverbünde. Die Bewerbungsfrist endet am 14. Juni 2013. Bewerbungsunterlagen und Hintergrundinformationen sind abrufbar unter www.jakobmuthpreis.de

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