Verwaltung.modern

Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Hochschule:

Zuständigkeit und Kostenerstattung in der Jugendhilfe (Stand: 10.05.2011)

Kostenerstattung steht in systematischem Zusammenhang mit der örtlichen Zuständigkeit. Dies folgt schon aus der Anordnung im Gesetz, wo die Erstattungsregelungen (§§ 89 bis 89h SGB VIII) unmittelbar den Zuständigkeitsregelungen (§§ 86 bis 88 SGB VIII) folgen. Außerdem wird in den Erstattungsregelungen Bezug genommen auf die Zuständigkeitsregelungen. Grundsätzlich hat der zuständige Träger auch die Kosten der Hilfe zu tragen. Weiterlesen »

Bürgerservices: Grundlagen – Ausprägungen – Gestaltung – Potenziale

Der moderne Bürger wünscht es, von seinem Staat respektvoll und zuvorkommend behandelt zu werden. Wenn er Leistungen vom Staat bezieht, wünscht er sich nicht nur ein gutes Ergebnis, sondern auch eine hohe Qualität beim Service. Seit mehr als drei Dekaden arbeiten Verwaltungen daran, diesem Anspruch gerecht zu werden. Hierfür überdenken sie ihre Arbeitsorgansation, Arbeitsprozesse und die sie unterstützende Informationstechnologie. Dabei müssen sie nicht nur Trends von kommerziellen Dienstleistern aufgreifen, sondern auch die Besonderheiten der Öffentlichen Verwaltung berücksichtigen. Ziel des vorliegenden Buches ist es, eine fundierte Einführung in die Erstellung von Bürgerservices zu geben. Dabei wird die Perspektive der Verwaltungsinformatik – oder modern: E-Government-Forschung – gewählt. Weiterlesen »

Interview mit Herrn Hans Drexler vom Steinbeis-Transferinstitut (STI) Public Management: Karrierechancen mit dem Steinbeis-Master

Steinbeis-Master Infoveranstaltung (M.A.) am 12.05.2011 von 10:00 bis 15:00 Uhr im Foyer der Hochschule Kehl.

1) Was ist das Besondere am Steinbeis-Master?

Hans Drexler

Der Berufseinstieg nach dem Bachelor-Studium erfolgt  mit dem 2-jährigen Projekt-Kompetenz-Studium an der Steinbeis-Hochschule mit klaren Zielsetzungen. Der/Die Student/in bearbeitet eine in den Arbeitsplatz integrierte und wissenschaftlich anspruchsvolle Projektaufgabe, die mit dem Arbeitgeber zu Beginn des Studiums festgelegt wird. Die persönliche Kompetenzentwicklung steht bei diesem berufsbegleitenden Master-Studium mit im Vordergrund. Der Arbeitgeber erfährt durch die 100%ige Aufgabenerfüllung und die Verwirklichung eines konkreten Projektes einen Zusatznutzen und der Student erweitert gezielt seine Handlungskompetenz. Besonders am Steinbeis-Master ist auch der Anteil englischsprachiger Seminare von ca. 25%. Bis zum Ende des Studiums
wird von den Studenten und Studentinnen ein sehr gutes Sprachniveau erreicht.

2) Für wie wichtig halten Sie die Verzahnung von Theorie und Praxis?

Die Verzahnung von Theorie und Praxis beschreibt den wichtigsten Schwerpunkt des gesamten Steinbeis-Studiums. Kennzeichnend ist die Tatsache, dass der/die Masterstudent/in den größten Anteil seiner Studienzeit am Arbeitsplatz verbringt und verhältnismäßig wenige Präsenzphasen an der Hochschule wahrnimmt. Die Steinbeis-Philosophie setzt sich vor allem mit dem Wissenstransfer und der gezielten Anwendung von Wissen auseinander. Deshalb wird an der Steinbeis-Hochschule auch ein großer Wert auf Dozenten gelegt, die praxisnahe Vorlesungen ermöglichen. Weiterlesen »

Studium Generale: “Ethik in der Verwaltung”

Am Mittwoch, 06.04.2011 referiert Herr Prof.Dr. Bernd Banke aus Reutlingen im Rahmen des “Studium Generale/Forum Zeitfragen” über das Thema “Ethik in der Verwaltung”.

Verwaltungsethik ist kein besonders geläufiges Thema und dennoch haben Fragen der Ethik innerhalb der Verwaltung in den letzten Jahren hohe Aufmerksamkeit gefunden. Herr Prof.Dr. Banke wird uns einen Einblick in die grundlegenden Begriffe und in die Logik der Ethik geben.

Der Vortrag beginnt um 18 Uhr in der Aula der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl.

Wir dürfen uns auf einen aufschlussreichen Abend freuen!

Von eisigen Temperaturen bis zum Frühstück am Strand

Studienreise und Proseminar USA 2011


Am 8. Februar 2011 ging unsere diesjährige Studienreise in die USA mit Studierenden des Bachelorjahrgangs BA10 am Flughafen Frankfurt los. Organisiert war die Reise von Prof. Uwe Busbach-Richard und inhaltlich betreut durch Prof. Dr. Birgit Schenk im Rahmen des gekoppelten Proseminars.

Unser erster Stopp war Ann Arbor, Michigan, wo extreme Kälte mit minus 19 Grad Celsius uns überraschte. Unser erster Besuch, der von Brigitte Maassen vom International Center der University of Michigan wie in den Jahren zuvor perfekt vorbereitet worden war, galt dem Auslandsamt der Michigan University. Hier erhielten wir Einblick in die Möglichkeiten, die Ann Arbor Studierenden bietet, die sich für ein Praktikum interessieren. Diese Vorstellung war Weiterlesen »

Studium Generale: “Demokratie und Finanzkrise”

Am heutigen Mittwoch referiert Herr Klaus-Peter Willsch (MdB) um 18 Uhr in der Aula der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl über das Thema “Demokratie und Finanzkrise”.

Er wird in seinem Vortrag unter anderem auf die Griechenland-Hilfe, den Fraktionszwang und die Unabhängigkeit des Mandats im Bundestag eingehen.

Herr Willsch ist seit 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages und war zuvor Bürgermeister im hessischen Schlangenbad. Er ist seit 2002 Mitglied im Haushaltsausschuss und somit bestens mit der Materie Finanzkrise und dem Euro-Rettungspaket vertraut.

Wir dürfen also auf einen interessanten und sehr aktuellen Vortrag gespannt sein!

Der Referenten- und Regierungsentwurf eines Bundeskinderschutzgesetzes – noch kein großer Wurf! (Stand: 16.03.2011)

“Am 22.12.2010 wurde der Referentenentwurf für ein „ Gesetz zur Stärkung eines aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen (Bundeskinderschutzgesetz BKiSchG)“ auf den Gabentisch gelegt, der einige Überraschungen enthielt. Als Art. 1 werden ein“ Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz“, als Art. 2 die „Änderung des Achten Buches Sozialgesetzbuch“, als Art. 3 „Änderungen anderer Gesetze“, als Art. 4 die „Neufassung des Achten Buches Sozialgesetzbuch“vorgestellt;  in Art. 5 wurde das Inkrafttreten zum 1.1.2012 bzw.(für Zuständigkeit und Kostenerstattung) 1.1.2013 bestimmt. Am 16.3.2011 wurde der Regierungsentwurf vorgestellt, der insgesamt am 1.1.2012 in Kraft treten soll.  Im Folgenden werden die bislang geltende Fassung des SGB VIII und die vorgesehenen Änderungen in Art.2 des Referentenentwurfs (Ref-E) und des Regierungsentwurfs (Reg-E) gegenübergestellt und miteinander verglichen. Der Reg-E wird im LPK – SGB VIII, 4. Aufl. 2011 bereits behandelt.” (Auszug)

Der vollständige Beitrag kann hier heruntergeladen werden: Der Referenten- und Regierungsentwurf eines Bundeskinderschutzgesetzes (aktualisiert)

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