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Archiv
POBB – Prozessoptimierung bei der Stadt Baden-Baden
Durch das Optimieren der Abläufe, das Vermeiden von Schnittstellen und Doppelarbeiten sowie das konsequente Nutzen der Möglichkeiten der IT besteht die Chance, die Aufgabenerledigung noch effizienter und effektiver zu gestalten. Ziel ist jedoch nicht nur die Wirtschaftlichkeit der Aufgaben zu erhöhen, sondern hierüber auch eine Entlastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Zufriedenstellung der Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Gerade in den zahlreichen Geschäftsprozessen liegt ein enormes Potential. In den letzten Jahren sind die Kommunen insbesondere durch die prekäre Haushaltslage gezwungen, verstärkt Personal abzubauen bzw. freigewordene Stellen nicht wiederzubesetzen. Gleichzeitig kamen und kommen immer mehr Aufgaben auf die Kreise und Gemeinden zu. Daneben steigen der Servicegedanke und die Qualitätsanforderungen der Bürger/innen und Kunden/innen an die öffentlichen Leistungen. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommunalverwaltungen spüren täglich, dass immer mehr hochwertige Aufgaben mit immer weniger Personal bewältigt werden müssen.
Prof. Dr. Birgit Schenk nun an der HS Ludwigsburg
Sie kann bislang schon einen spannenden Lebenslauf vorzeigen. Von der Versicherungskauffrau zur Professorin. Nun wechselt Prof. Dr. Birgit Schenk im März an die Hochschule für öffentliche Verwaltung Ludwigsburg. Laut dem Kehler Hochschulrektor Prof. Paul Witt hat sie „eine steile Karriereleiter mit zwei Hochschulabschlüssen und einer Promotion“ bestiegen. Schenk unterrichtete seit 2004 im Bereich Verwaltungsinformatik. Schwerpunkte ihrer Arbeit waren die Themenbereiche E-Government, computerunterstützte Gruppenarbeit und kollaborative Software sowie Geschäftsprozessmodellierung. Seit 2005 war Schenk zudem Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule. „Bequem gemacht haben Sie es sich nie“, lobte Witt in einer kurzen Ansprache Schenks Belastbarkeit. Ferner betonte er Schenks einnehmende Persönlichkeit sowie ihre Praxisnähe. Witt bedauerte „außerordentlich“, dass die Hochschule Kehl Schenk an die Partnerhochschule in Ludwigsburg verliert. Dekan Prof. Aribert Kopnarski erwähnte Schenks „unglaubliches Engagement insbesondere auch in Bereichen, in denen Sie uns voranbringen mussten.“ Schenk bedauerte ihren Wechsel. „Ich hatte immer die Freiheit, in den Bereichen zu arbeiten, in den ich arbeiten wollte“, freute sich Schenk und nannte gleich den zweiten Pluspunkt: die Kolleginnen und Kollegen. „Ihr Entgegenkommen und das Miteinander habe ich sehr genossen!“
Synopsen zu den neuesten Änderungen im Hartz-IV-Bereich
Seit heute (25. 3. 2011) ist “Die Hartz-IV-Synopse. Mit allen Änderungen durch die Bundesratsbeschlüsse vom 25. Februar 2011″, zusammengestellt von mir, erhältlich.
Das Werk mit der ISBN 978-3-8329-6611-9 aus dem Nomos-Verlag kostet 19 Euro (bzw. für Mitglieder des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge 16 Euro) und kann zum Beispiel auf der Seite des Nomos-Verlages bestellt werden.
Der alte Text dieser Meldung lautete:
“Die vom BVerfG zum 31. 12. 2010 verlangte “Hartz-IV-Reform” nimmt nun Formen an. Die Synopse der wichtigsten geänderten Vorschriften (SGB II, Alg II-V, SGB XII, RBEG) erleichtert den Umgang in der Übergangszeit. Es finden sich Synopsen “alt>neu”, sortiert nach der bis 31. 12. 2010 geltenden Rechtslage, und Synopsen “neu>alt”, sortiert umgekehrt, nach der geplanten Rechtslage. Die Synopsen berücksichtigen alle Dokumente bis zur Beschlussempfehlung des Vermittlungsausschusses vom 23. 2. 2011 (BT-Drucks. 17/4830). Bundestag und Bundesrat haben diese Beschlussempfehlung am 25. 2. 2011 angenommen.
Die Synopsen von SGB II, Alg II-V, SGB XII und RBEG werden in ihrer Rohfassung (kleinere, rechtlich unbedeutende Fehler sind leider noch enthalten) hier auf Verwaltung.modern@Kehl im PDF-Format zur Verfügung gestellt:
Synopse.Grundsicherung.Alt_Neu.2
Synopse.Grundsicherung.Alt_Neu.2.2
Synopse.Grundsicherung.Neu_Alt.2
Synopse.Grundsicherung.Neu_Alt.2.2
Anfang April erscheinen die überarbeiteten, korrigierten und vervollständigten Synopsen bei Nomos als Buch, das Sie im Nomos Online-Shop vorbestellen können.”
Praktisches Proseminar: “NATO gestern, heute und morgen”
Die Hochschule bietet die Möglichkeit über den Tellerrand zu schauen. Diese Chance nutzen 10 Studierende zum Thema “NATO gestern, heute und morgen.”
Dazu gehören sieben Männer und drei Frauen.
Warum befassen sich Studierende mit solch einem Thema? Die Spannbreite ist sehr weit. Angefangen davon, dass zwei selbst schon vor ihrer Studentenzeit beim Militär gearbeitet haben, und sich deswegen nochmals aus einer anderen Perspektive mit dem Thema beschäftigen wollen, bis zu denjenigen, die noch in keiner Weise direkt mit dem Thema konfrontiert wurden, aber davon ausgehen, dass man sich mit dem Thema NATO unbedingt ernsthaft und kritisch auseinandersetzen muss.
Nicht ganz einfach ist es Material zum Thema NATO zu bekommen. Denn zu einer kritischen Auseinandersetzung gehört es verschiedene Ansichten zu hören und diese zu bearbeiten.
Ein interessanter Aspekt ist, wie denkt die NATO selbst über sich nach. Wie sieht sie sich. Hierzu hat die NATO im Hauptquartier in Brüssel den Studierenden angeboten, über eine Videokonferenz Frage und Antwort zu stehen. … Weiterlesen »
Der Schutzauftrag der Jugendhilfe nach § 8a SGB VIII (aktualisierte Version mit Stand vom 01.11.2010)
1. Das schon bisher in Art. 6 Abs. 2 S. 2 GG geregelte Wächteramt des Staates wird durch § 8a SGB VIII insoweit konkretisiert, als die Pflichten des Jugendamts als staatlicher Wächter näher beschrieben werden. Andere staatliche Wächter sind andere Behörden wie Sozialamt, Agentur für Arbeit, Schule ebenso wie das Familiengericht; nicht aber freie Träger. Da das Jugendamt aus Verwaltung und Ausschuss besteht (§ 70 SGB VIII), sind auch die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses staatliche Wächter.
2. Auslöser für die Einfügung des § 8a SGB VIII waren die Strafverfahren wegen Begehung einer Straftat durch Unterlassen und die Zivilverfahren wegen Verletzung von Amtspflichten.
Die komplette und zum 01.11.2010 aktualisierte Version des Schutzauftrage stelle ich hier zum Download bereit:
Schutzauftrag Teil 1 Schutzauftrag Teil 2 Schutzauftrag Teil 3
Stuttgart 21 – lessons learned? – Methodische und politische Optimierungs-Möglichkeiten
Podiumsdiskussion im Studium Generale am Mittwoch, den 19. Januar 2011 zum milliardenschweren politischen Topthema in Baden-Württemberg
Im Rahmen des Studium Generale lädt die Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl am Mittwoch, den 19. Januar 2011 um 19:00 Uhr in die Aula der Hochschule öffentlich ein. Stuttgart 21 – lessons learned? – Methodische und politische Optimierungs-Möglichkeiten, wird das Thema der Abschlussveranstaltung des Studium Generale im Wintersemester 2010/2011 sein.
Alle Zuhörer dürfen hierbei auf eine interessante Podiumsdiskussion zum politischen Topthema der vergangenen Monate “Stuttgart 21″ gespannt sein.
Nach einem kurzen wissenschaftlichen Eingangreferat , werden die Vertreter der im Stuttgarter Landtag vertretenen Parteien die Möglickeit erhalten, vor dem Nachwuchs unseres Landes und allen anderen Interessierten, ein 15-20 minütiges Statement zu Stuttgart 21 zu halten. Im Anschluss wird eine Podiumsdiskussion mit den Vertretern der Parteien stattfinden.
Das Eingangsreferat wird von Prof. Dr. Dieter Kiefer gehalten, der im Anschluss auch die Moderation der Podiumsdiskussin übernehmen wird. Prof. Dr. Kiefer ist langjähriger Dozent der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl und ehemaliger Direktor beim Rechnungshof Baden-Württemberg.
Als Vertreter der Grünen hat unter anderem der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer seine Anwesenheit an der Veranstaltung zugesagt. Neben OB Palmer, der bereits im März 2010 im Rahmen eines Vortrags Gast an unserer Hochschule war, dürfen wir auf jeden Fall auch auf die Vertreter der anderen Fraktionen gespannt sein !
Bitte beachten Sie das die Anfangszeit erst um 19:00 Uhr ist. Die Veranstaltung des Studiums Generale ist öffentlich, auch interessierte Bürgerinnen und Bürger sind dazu eingeladen.
Im Interview mit Julian Meier: Prof. Dr. Torsten Hartleb zu seiner Professur an der Hochschule Kehl
J. Meier: Wie kam die Entscheidung, Ihre Arbeit als Rechtsanwalt aufzugeben und sich für eine Professur an der Hochschule Kehl zu bewerben?
Prof. Dr. Hartleb:
Der Entscheidungsprozess lief bei mir etwas anders: Seit meiner Tätigkeit als Lehrbeauftragter an der Verwaltungshochschule Wiesbaden bzw. als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Freiburg war mir klar, dass ich irgendwann hauptberuflich an einer (Fach-)Hochschule arbeiten möchte. Da hierfür aber u. a. eine berufspraktische Tätigkeit erforderlich war, habe ich noch knapp vier Jahre als Rechtsanwalt in einer auf Öffentliches Recht spezialisierten Kanzlei vorgeschaltet. Wenngleich ich mich in dieser Kanzlei immer sehr wohl gefühlt habe und auf hohem Niveau arbeiten konnte, habe ich mein eigentliches Berufsziel doch nie aus den Augen verloren.
aa
J. Meier: Wie empfanden Sie Ihre ersten Vorlesungen, insbesondere jene die Sie im Vertiefungsschwerpunkt “Ordnungsverwaltung” gehalten haben? Was für einen Eindruck konnten Sie dabei von den Studenten dieses Vertiefungsschwerpunkt gewinnen?
Dieses Semester war ich ausschließlich im Vertiefungsbereich eingesetzt, darunter in drei Veranstaltungen im Schwerpunkt „Ordnungsrecht“ und in zwei Veranstaltungen im Schwerpunkt „Umwelt- und Planungsrecht“. Obwohl für mich vom Ablauf alles neu war und ich manchmal etwas improvisieren musste, liefen alle Veranstaltungen bis jetzt sehr gut und wurden von den Studierenden durchweg positiv angenommen. Dabei gibt es zwischen den beiden genannten Vertiefungsbereichen schon gewisse Unterschiede: So schienen mir die Studierenden aus dem Bereich „Umwelt- und Planungsrecht“ insgesamt etwas wissbegieriger und begeisterungsfähiger als diejenigen aus dem Bereich „Ordnungsrecht“. Vielleicht mag das daran liegen, dass man den Schwerpunkt „Umwelt- und Planungsrecht“ nur wählt, wenn man sich wirklich für diese Tätigkeitsfelder interessiert und dementsprechend bereit ist, viel Neues aufzunehmen.


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