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Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Hochschule Ludwigsburg:

Bürgerbeteiligung – wie es wirklich geht!

Packende Diskussionen, interessante Fachgespräche und eine Dinner Speech mit der baden-württembergischen Staatsrätin für Bürgerbeteiligung und Zivilgesellschaft Gisela Erler: Bereits der erste Tag der internationalen Konferenz „One Stop Europe“ an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg zum Thema „Angewandte Bürgerbeteiligung – wie es wirklich geht“ war prall gefüllt mit Highlights aus dem Spannungsfeld zwischen Politik, Verwaltung und Bürgerbeteiligung.

Schon die Einführung in die zweitätige Veranstaltung bestach durch ein hochkarätiges Referentenfeld. Nach der Begrüßung der Veranstalter und des Schirmherrn wurden die unterschiedlichen Sichtweisen der Verwaltungsebenen und der Wissenschaft dargestellt. „Für Bürgerbeteiligung gibt es kein Rezeptbuch“, führte Professor Dr. Ortwin Renn aus, ehe er unter anderem aufführte, dass Proteste der Bürgerschaft durch Vertrauensverlust in die Problemlösungsfähigkeit der Politik entstehen können. Es sei zudem nötig, sich Gedanken darüber zu machen, warum Akzeptanz entzogen werde. Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung Gisela Erler stellte die Landesperspektive zum Thema Bürgerbeteiligung vor und erläuterte Gründe, warum mehr Bürgerbeteiligung notwendig ist.Vertreter von Städte- und Gemeindetag stellten die Sicht der kommunalen Landesverbände auf die Bürgerbeteiligung vor.

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KOMMUNALES KRISENMANAGEMENT

Das Kommunale Krisenmanagement wird immer wichtiger für eine Verwaltung, denn Katastrophen treten immer verstärkter ein. Nicht nur Umweltkatastrophen, die durch den Klimawandel verstärkt werden, treffen die Kommunen äußerst hart. Es sind auch Anschläge, Amokläufe oder Sicherheitslücken bei Großveranstaltungen, die das Krisenmanagement einer Verwaltung herausfordern. Das Drama der Loveparade in Duisburg oder auch der Tsunami mit dem daraus entstandenen Reaktorunglück in Fukushima/Japan sind die wohl schwersten Katastrophen in den letzten Jahren. Weiterlesen »

Tom Cruise und Co. – Prominente im Dienst der Scientology

Die CSI Miami-Darstellerin Sofia Milos beim ARD-Flaggschiff Tatort, John Travolta bei „Wetten dass…“, der aus der „Lindenstraße“ bekannte Schauspieler Franz Rampelmann als Wahlkampfstar der Partei „Die Grünen“, Tom Cruise als Gast des Regierenden Bürgermeisters von Berlin. Solche Auftritte prominenter Scientologen lösen in Deutschland immer wieder hitzige Debatten aus.

Für Regierungen, Behörden und Parteien, aber auch für Fernsehanstalten, Journalisten und Veranstalter wirft die Mitgliedschaft bekannter Künstler bei Scientology[1] besondere Fragen auf: Sind prominente Scientologen Gallionsfiguren einer verfassungsfeindlichen Organisation, die diese bewusst zu Werbezwecken einsetzt? Was fasziniert Künstler an Scientology? Wer gehört eigentlich alles zu der Vereinigung? Und wie soll man damit umgehen? Weiterlesen »

Willkommenskultur am Beispiel Friedrichshafen

Autorin: Carmina Degenhard  HöVF Ludwigsburg

Zuwanderer sind bei uns willkommen! Das ist die Aussage, die von der Bundesregierung seit Beginn des 21. Jahrhunderts nach jahrelanger Politik des Anwerbestopps kommuniziert wird. Unter anderem durch das allgegenwärtige Thema des demographischen Wandels und seinen Folgen bedingt, wuchs das Bewusstsein der Politik und Gesellschaft, dass Deutschland in Zukunft auf Zuwanderung angewiesen sein wird und deswegen vom bloßen Einwanderungsland zum Integrationsland mit attraktiven Rahmenbedingungen für Zuwanderer werden muss.

Die Sprache ist hierbei immer wieder von einer „Willkommenskultur“, die den Zuwanderern entgegen gebracht werden, aber auch in der Gesellschaft gegenüber allen Mitbürgern und Mitbürgerinnen herrschen muss, um Deutschland zu einem attraktiven Standort für eine vielfältige Bevölkerung zu machen.

Die Einstellung und die Kultur eines Landes werden für das Individuum am deutlichsten in seiner unmittelbaren Umgebung in den Kommunen spürbar. Die Kommunalverwaltungen sind aufgrund ihres direkten Drahts zum Bürger prädestiniert, die grundsätzliche politische Richtung „Pro Zuwanderung“ weiterzutragen und an den Bürger zu vermitteln. Den Ausländerämtern der Stadt- und Kreisverwaltungen kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu, da sie Entscheidungsträger in aufenthaltsrechtlichen Angelegenheiten und gleichzeitig erster Ansprechpartner für Migranten unmittelbar vor Ort sind.  Weiterlesen »

„Glaube und Ethik der Scientology“ – ein neues Forschungsprojekt an der Hochschule Ludwigsburg

Religionsgemeinschaft? Sekte? Wirtschaftsunternehmen? Oder gar eine politische Vereinigung, die die Demokratie abschaffen will? Über keine Gemeinschaft aus dem weiten Bereich neureligiöser Bewegungen wird so kontrovers diskutiert, wie über die sog. Scientology-Organisation. Und wohl keine andere hat so viele gerichtliche Auseinandersetzungen bedingt und zu so gegensätzlichen Einschätzungen in der Rechtsprechung und Rechtswissenschaft geführt wie diese Gruppierung.

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HEIMArT – Fotos aus Städten und Gemeinden

Fotoausstellung von Studierenden bis Ende Januar in der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg

Studierende der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg präsentieren aktuell im Kunstfoyer ihrer Hochschule unter dem Titel „HEIMArT“ eine Bilderausstellung. 26 Fotographien zeigen bis Samstag, den 19. Januar 2013, die Heimat der Studierenden aus einem markanten Blickwinkel. Weiterlesen »

Bürgerbeteiligung als neue Kompetenz auf den Weg gebracht

Hochschulen für Öffentliche Verwaltung Kehl und Ludwigsburg sowie die Führungsakademie Baden-Württemberg und haben in Anwesenheit der Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, Gisela Erler, am Mittwoch, 14. November 2012, eine Kooperationsvereinbarung geschlossen.Darin vereinbaren die Kooperationspartner, gemeinsame Bildungsangebote unter dem Leitthema “Führen und Verwalten in der Bürgergesellschaft” zu entwickeln und durchzuführen. Einen Schwerpunkt bildet die Qualifizierung des öffentlichen Dienstes im Bereich der Bürgerbeteiligung. Die Nachfrage nach Qualifizierung ist groß.

Das erste Modul startet am 27. November mit 20 TeilnehmerInnen aus Kommunen, Land und Verbänden.

Frau Erler (stehend) mit den Vertretern der Hochschulen, Prof. Zielger (links) und Prof. Witt (mitte) sowie Herrn Berg (rechts) von der Führungsakademie.

Bei Interesse finden Sie das Weiterbildungsprogramm unter diesem Link: https://fueak.bw21.de/_iBms/Seminarbereich/Katalog.aspx?tabid-101.0&catid=1333

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