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Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Führungskräfte:

Warum Beamte zuviel verdienen – Eine wissenschaftlich-ironische Betrachtung

Auch bei der Dienstrechtsreform nimmt Baden-Württemberg, wie vormals beim Neuen Kommunalen Haushaltsrecht, eine Vorreiterrolle ein und Günther Oettinger, Dienstvorgesetzter und „Historiker der Herzen”, lies verlautbaren, dass „[e]in wesentliches Ziel [...] dabei sein [wird], die Attraktivität von Land und Kommunen als Arbeitgeber im Wettbewerb um die besten Köpfe zu erhöhen”.

Aktuell wird eine Diskussion geführt, ob eine bessere Bezahlung helfen könnte, endlich wieder qualifiziertes Personal für den Abstellbahnhof öffentlicher Dienst zu gewinnen. Für Unternehmen, die Rekordgewinne einfahren und diese nicht über höhere Löhne und Gehälter an ihre Mitarbeiter weitergeben, wird der Fachterminus „Heuschrecken” gebraucht. Öffentliche Arbeitgeber verbuchen zurzeit Rekord-Steuereinnahmen und geben diese ebenfalls nicht über höhere Bezüge an ihre Beamten weiter. Sollte etwa der Staat selbst, die letzte moralische Instanz unserer Gesellschaft, ebenfalls eine „Heuschrecke” sein? Weiterlesen »

Carsten Erhardt – einer der jüngsten Bürgermeister Deutschlands im Interview

erhardt_01.jpgSeit 4 Monaten ist er nun in Amt und Würden: Carsten Erhardt, einer der jüngsten Bürgermeister Deutschlands. Eigentlich sollte er derzeit, wie alle Kolleginnen und Kollegen des Hauptstudiums an der FH Kehl, an seiner Diplomarbeit schreiben, doch im Leben kommt es häufig anders. Weiterlesen »

Verwaltungspraktikanten – Ressource oder Belastung?

In diesen Tagen ist es wieder so weit: Die Verwaltungen in ganz Baden-Württemberg erhalten neues Praktikantenpersonal. Gerade Studenten, die ihre Zwischenprüfung erfolgreich bestanden haben, sind motiviert und voller Tatendrang, sich nun in den Verwaltungen “richtig einbringen zu können”. Was jedoch vielerorts geschieht ist etwas anderes.

Praktikantin oder Praktikant sein, heißt in der öffentlichen Verwaltung häufig leider immer noch: Kopieren und abheften. Wenn man bedenkt, dass Lehramtsstudenten nach bestandener Zwischenprüfung auf Kinder in Grundschulen und Gymnasien “losgelassen” werden, so ist diese Vorgehensweise doch kaum nachzuvollziehen.

Doch wie kommt es dazu, dass Praktikanten vor allem als Belastung und nicht als Ressource angesehen werden?
Ein Mitarbeiter ist eine Belastung, solange er nicht selbstständig und ohne Anleitung anderer arbeiten kann. Weiterlesen »

Kehler FH-Studierende erobern Rathaussessel

Zu Bürgermeister und Ortsvorsteher gewählt

Andreas HilsenbeckCarsten Erhardt

Noch nicht einmal das Staatsexamen in der Tasche und schon kommunalpolitisch erfolgreich. Dieser Satz gilt für Carsten Erhardt und Andreas Hilsenbeck, beides Studenten der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl. Erhardt wurde am 8. Juli im zweiten Wahlgang mit 55 Prozent der abgegebenen Stimmen zum neuen Bürgermeister der Schwarzwaldgemeinde Nordrach gewählt. Hilsenbeck bekam per Wahl durch den Gemeinderat in Calw das Amt des hauptamtlichen Ortsvorstehers der beiden Ortschaften Altburg und Hirsau übertragen. Er tritt die Stelle am Ende des Jahres offiziell an. Erhardt absolviert Weiterlesen »

Change Management während der Projektarbeit

Verantwortliche in Verwaltungen und Unternehmen, egal welcher Größe, sehen sich in der heutigen schnelllebigen Zeit immer wieder mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Interne, wie externe Veränderungsprozesse, gehören zum Alltag. Der technische Fortschritt in Form von Implementierungen neuer Hard- und Software, organisatorische Veränderungen, oftmals von außen oktroyiert, soziale und kulturelle Veränderungen in der Organisation verlangen nach einem Management – dem Change Management.

Change Management ist ein notwendiger Bestandteil der Projektarbeit, die ebenfalls immer öfter in den Fokus der Rathauschefs oder Geschäftsführern von Unternehmen rückt. Doch auch wenn der Charakter eines Projekts nicht vorliegt, nämlich die Einmaligkeit, die zeitliche begrenzte Arbeit, die Komplexität und die Neuartigkeit, sollte Change Management im Alltagsgeschäft seinen Platz finden. Ein Veränderungsprozess muss nicht immer sofort in Form von direkt sichtbaren Konsequenzen auftreten. Er gestaltet sich dagegen viel eher als kontinuierlicher Wandlungsprozess. Die Kunst des Change Managers ist es, diesen Prozess zu erkennen und aktiv zu begleiten. Die Einbeziehung der Mitarbeiter ist hierbei der wichtigste Aspekt überhaupt, der aber leider oft vernachlässigt wird.

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Gedanken zur Entwicklung des Bürgermeisterberufs in Baden-Württemberg

In der Verwaltungszeitung Baden-Württemberg, Ausgabe Nr. 5, Dezember 2005 und Ausgabe Nr. 6, Februar 2007 habe ich einen Beitrag zum Thema „Gedanken zur Entwicklung des Bürgermeisterberufs in Baden-Württemberg” veröffentlicht.

In diesem Beitrag wurde zunächst auf die Entwicklung der Kommunalverfassungen in den deutschen Ländern hingewiesen und dabei festgestellt, dass in allen Flächenländern der Bundesrepublik Deutschland die Direktwahl des Bürgermeisters eingeführt wurde und die süddeutsche Ratsverfassung mehr oder weniger übernommen worden ist. Die Stellung des Bürgermeisters in der süddeutschen Ratsverfassung ist eine starke, da er Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderats ist, außerdem Chef der Verwaltung und Repräsentant und Rechtsvertreter der Gemeinde. Weiterlesen »

Ein Anfängerkurs für computermüde Führungskräfte

Thomas Knüwer stellt in seinem Artikel Generation Web 0.0 folgende These auf:

Deutschlands Entscheider sind nicht im Internet – und stolz darauf

Er bringt damit etwas auf den Punkt, was in Politik und Verwaltung immer mal wieder zu beobachten ist: Der Fortschritt geht an denen, die eigentlich über den Einsatz der neuen Entwicklungen zu entscheiden haben, vorbei. Wenn dann neue Technologien eingesetzt werden, dann nur für solch’ böse Dinge wie Speicherung von Fingerabdrücken in zentralen Datenbanken und in Reisepässen, deren Speicherchips gar keine 10 Jahre haltbar oder gar nicht fälschungssicher sind, oder heimliche Durchsuchung von Privatcomputern. Warum werden so viele IT-Entscheidungen getroffen, die nur halb zu Ende gedacht sind, Unmengen an Geld verschlingen und deren Ziele dann doch nur unzureichend erfüllt sind?

Ich möchte hier nicht unbedingt auf die Führungskräfte und deren Entscheidungen selbst eingehen, sondern auf die Folgen, die durch die fehlende Kompetenz und das dürftige Wissen im Umgang mit den neuen Medien entstehen. Weiterlesen »

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