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Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Führungskräfte:

“Read & meet” (oder auch nicht)

„Zu viele Besprechungen sind ein deutliches Zeichen für eine schlechte Organisation”, soll C. N. Parkinson angeblich gesagt haben, dessen Buch Parkinsons Gesetz und andere Studien über die Verwaltung sowohl in der Kehler als auch in der Ludwigsburger Hochschulbibliothek zu finden ist (Signatur L x 1613 / 1614 bzw. Oa i 3170). Aus verschiedenen Studien hat die Seite dasbibliothekswissen.de zum Thema Meeting folgende Angaben zusammengetragen: 

  • Das untere und mittlere Management verbringe durchschnittlich 30% seiner Arbeitszeit in Meetings, Top-Manager noch mehr
  • 40% der Zeit, die Manager in Meetings verbringen, sei vergeudet
  • 50% der Arbeitnehmer dächten in Meetings an andere, private Dinge
  • 60% aller Mitarbeiter seien mit den Sitzungsergebnissen unzufrieden
  • 70% aller Maßnahmen, die in Besprechungen beschlossen werden, würden nicht umgesetzt
  • 80% aller Besprechungen dienten lediglich dem Austausch von Meinungen und Informationen
  • 90% aller Manager müsse die in Meetings verbrannte Zeit “hinten anhängen”, um einen Teil ihrer Aufgaben noch zu erledigen – den anderen Teil lassen jene Manager unerledigt 

Unter der oben genannten Seite dasbibliothekswissen.de finden sich einige frei zugängliche Beiträge, die auch außerhalb des Bibliothekswesens vielleicht brauchbar sein können:     

Auf dass man nicht in diejenige Besprechungsteilnehmer-Kategorie gehöre, über die Robert Jungk einmal gemeint haben soll: „Über manche Besprechungsteilnehmer muss man sich fragen: Hilft er eigentlich bei der Lösung, oder gehört er mit zum Problem?“

Nachwuchssorgen in der Kommunalpolitik – Ein Angebot der Friedrich-Ebert-Stiftung erprobt einen neuen Weg

Bürgermeister respektive Bürgermeisterin in Baden-Württemberg zu sein gilt gemeinhin als Traumberuf. Kaum ein anderes Amt billigt dem Inhaber so viel Gestaltungs- und Entscheidungsspielraum zu. Zudem besitzen Bürgermeister hierzulande durch die Direktwahl ein hohes Maß an Legitimation und Ansehen. Vielleicht liegt es daran, dass es in Baden-Württemberg noch nicht so weit ist wie in manchen anderen Bundesländern, in denen bei Bürgermeisterwahlen in kleinen Gemeinden Kandidierende ganz fehlen oder gar per Zeitungsannonce gesucht werden. Aber – wie bundesweit – wird auch hier über den Rückgang der Bewerbungen geklagt. Kommunale Spitzenverbände, Gemeinderäte, aber auch amtierende Bürgermeister berichten immer wieder, dass seit Jahren der „Pool“ an geeigneten Bürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten kleiner wird. Weiterlesen »

Führung in der öffentlichen Verwaltung – reine Routine?

Von der Hochschule direkt in den Chefsessel, das wäre wohl für viele eine wünschenswerte Karriere. Am besten keinen mühsamen, jahrelangen Weg beschreiten, sondern gleich etwas zu sagen haben. Doch was muss man im Umgang mit seinen Mitarbeitern beachten? Welche Tätigkeiten muss man in einer Führungsposition übernehmen? Ein kleiner Einblick in die alltäglichen Aufgaben eines Dezernenten bringt Licht ins Dunkel.

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Entwicklung moderner Führungs- kompetenzen auf der Amtsleiterebene – Erfahrungen aus einem interdisziplinären Projekt des Masterstudienjahrgangs „Public Management“

Im berufsbegleitenden Masterstudiengang „Public Management“ (MPM) für Führungskräfte und Nachwuchsführungskräfte des öffentlichen Sektors haben die Studierenden an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg die Möglichkeit, einen Vertiefungsschwerpunkt in Form eines  interdisziplinären Projektes zu wählen, das sie dann gemeinsam bearbeiten. Die Teamarbeit im Projekt  erstreckt sich über drei Semester und hat zum Ziel, Studium und Praxis anschaulich miteinander zu verknüpfen.

Problemstellungen aus der Praxis werden unter Anwendung wissenschaftlicher Theorien und Methoden gelöst. Dadurch entsteht ein Mehrwert für beide Seiten:
Die kooperierende Organisation erhält fundierte, wissenschaftsgestützte Beratungsdienstleistungen von motivierten und bereits praxiserfahrenen Verwaltungsfachleuten. Die Studierenden bearbeiten einen „lebendigen“ Fall, an welchem neue Erkenntnisse und Erfahrungen gesammelt und der eigene Verwaltungshorizont erweitert werden können.

Träger für wissenschaftsgestützte Beratungsdienstleistungen und interdisziplinäre Projekte im Bereich „Führung und Coaching im öffentlichen Sektor“ ist das gleichnamige Kompetenzzentrum II am Institut für angewandte Forschung (IAF) der Hochschule. Ein hier angesiedeltes Beratungsprojekt – begleitet aktuell die Stadtverwaltung Mühlacker – hat die Entwicklung moderner Führungskompetenzen auf der Amtsleiterebene zum Ziel.

Vier Studentinnen des MPM 2010 (Andrea Blender, Simone Brand, Sandra Grüninger und Kerstin Muhler) bilden unter Leitung von Prof. Dr. Schneider die Projektgruppe.  

 

Über die Erfahrungen mit diesem Projekt, Erlebnisse und Lerneffekte soll im Folgenden berichtet werden.

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Studium Generale: “Ethik in der Verwaltung”

Am Mittwoch, 06.04.2011 referiert Herr Prof.Dr. Bernd Banke aus Reutlingen im Rahmen des “Studium Generale/Forum Zeitfragen” über das Thema “Ethik in der Verwaltung”.

Verwaltungsethik ist kein besonders geläufiges Thema und dennoch haben Fragen der Ethik innerhalb der Verwaltung in den letzten Jahren hohe Aufmerksamkeit gefunden. Herr Prof.Dr. Banke wird uns einen Einblick in die grundlegenden Begriffe und in die Logik der Ethik geben.

Der Vortrag beginnt um 18 Uhr in der Aula der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl.

Wir dürfen uns auf einen aufschlussreichen Abend freuen!

Im Interview mit Julian Meier: Prof. Dr. Jürgen Fischer zum neuen berufsbegleitenden Masterstudiengang Public Management

Am 21. September 2010 war der offizielle Beginn des neuen berufsbegleitenden Masterstudiengangs “Public Management” an der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl. 
Die Hochschule Kehl um Rektor Prof. Paul Witt und Studiendekan Prof. Dr. Jürgen Fischer konnte zum Auftakt 25 zukünftige Master-Studenten in Kehl begrüßen. Der neue Masterstudiengang, der nach erfogreichem Abschluss den Zugang zum höheren Dienst öffnet, soll die Studenten intensiv auf Führungsaufgaben in der öffentlichen Verwaltung und der Politik vorbereiten. Die 25 Studierenden kommen zum größten Teil aus dem badischen Landesteil und arbeiten bei größeren Stadtverwaltungen, aber auch kleinen Kommunen.

Die neuen Master-Studierenden mit Rektor Prof. Paul Witt, den Studiendekanen Prof. Dr. Jürgen Fischer und Prof. Dr. Jürgen Fleckenstein und das Team des Studiengangsmanagement.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Studiendekan Prof. Dr. Jürgen Fischer stand mir in einem kurzen Interview zum neuen berufsbegleitenden Masterstudiengang Rede und Antwort.

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Bürgerservice 2.0: Konferenz des Hochschulkollegs E-Government

Bürgerservice 2.0Welchen Stellenwert das Thema “Bürgerservice 2.0″ in Praxis und Forschung hat, wurde am 04. Februar 2010 bei der Konferenz des Hochschulkolleg E-Government-Kolleg der Alcatel-Lucent Stiftung in Stuttgart diskutiert. Die Konferenz wurde in Zusammenarbeit mit der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl und dem Gastgeber, der Landeshauptstadt Stuttgart, veranstaltet.

Der Auftaktvortrag von Herrn Professor Klaus Lenk unter der Überschrift „Bürgerservices: Wiederkehrende Probleme und neue Chancen“ zeichnete die Entwicklung beginnend mit den 70er Jahren im Bereich Bürgerservice nach. Er forderte , diesen durch die Bürgerbrille zu betrachten und entsprechend zu gestalten.

Unter der Überschrift  „Bürgerberatung 2.0“ wurde von Herrn Prof. Gerhard Schwabe und Frau Prof. Birgit Schenk ein aktuelles Forschungs- und Beratungsprojekt vorgestellt. Aus Bürgersicht wurde Beratung neu betrachtet und ein spezieller Ansatz für die Aufbereitung und Zusammenstellung von In Weiterlesen »

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