Verwaltung.modern

Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Forschung:

Finanzmanagement im öffentlichen Sektor – Budgets, Produkte, Ziele

Dieses Fachbuch erschien in der 3. Auflage im Okt. 2013. Autoren sind Hans-Jürgen Bals, Universität Potsdam und Edmund Fischer, Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl.

Buchbesprechung – Inhalt

1. Das Steuerungskonzept
2. Die Budgetierung
3. Vom kameralen Haushalt zum Produkthaushalt
4. Steuerung der Vorleistungen und der Gemeinkosten
5. Wettbewerb und Haushaltssteuerung
6. Warum moderne Haushaltssteuerung ein neues Rechnungskonzept erfordert?
7. Stellung der Kosten- und Leistungsrechnung
8. Controlling und Berichtswesen
9. Produkthaushalt und strategische Steuerung

Weiterlesen »

Forschung zu Informationsverhalten und -kompetenz in der Lebensspanne

Als psychologische Informationsinfrastruktureinrichtung besitzt das Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID) vielfältige Expertise in der Psychologie, den Informationswissenschaften und der Informatik. Es ist daher prädestiniert für die Erforschung von Informationsverhalten und Informationskompetenz. Der neu begründete Forschungsbereich im ZPID untersucht in verschiedenen Projekten das Verhalten und die Fertigkeiten von Studierenden im Umgang mit Fachinformationen.

Alles lesen >>>

Radieschen für die Hochschulen

„Die Hochschulen dienen […] der Pflege und der Entwicklung der Wissenschaften und der Künste durch Forschung, Lehre, Studium und Weiterbildung“ (§2 LHG BW). Und manchmal gucken sie sich die Radieschen von unten an (oder auch oben). Denn „Radieschen“ ist die Abkürzung des vom 01.05.2011 bis 30.04.2013 geförderten DFG-Projekts „Rahmenbedingungen einer disziplinübergreifenden Forschungsdaten-Infrastruktur“, das jüngst in seinem Abschlussbericht den Status Quo der Forschungsdaten-Infrastrukturen in Deutschland beschrieb und auf Lücken mit Entwicklungsbedarf in der nahen Zukunft hinweist. Außerdem skizziert der Bericht fünf Szenarien, um mögliche Entwicklungen zu zeigen, und entwirft Strategien für Weiterentwicklung, Innovationsmanagement und den langfristigen Betrieb von Forschungsdaten-Infrastrukturen.

Weitere Informationen zum Radieschen-Projekt finden Sie auf den Projektseiten www.forschungsdaten.org. Der Abschlussbericht ist im Internet erhältlich unter http://dx.doi.org/10.2312/RADIESCHEN_007

Tagung zu Auswirkungen des Ausbaus der Ganztagsschulen auf die Kinder- und Jugendhilfe

Bis zum Schuljahr 2014/15 soll in Baden-Württemberg ein flächendeckendes und bedarfsorientiertes Netz von Ganztagsschulen aufgebaut werden. Einem Teilaspekt des Ausbaus der Ganztagsschulen widmete sich das KVJS-Forschungsvorhaben „Auswirkungen des Ausbaus der Ganztagsschulen auf die Strukturen und Arbeitsweisen der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg“, das erstmals einen landesweiten Überblick zum aktuellen Sachstand bieten und Entwicklungsfelder beschreiben wollte. Am 19. Juni 2013 sollen nun im im KVJS-Tagungszentrum Gültstein Ergebnisse dieses Forschungsvorhabens vorgestellt werden. Die Kosten für Teilnahme an der Tagung sowie die Verpflegung betragen 85 Euro.

Weitere Infos / Anmeldung: http://www.kvjs.de/?id=219&kursnr=13-4-JS1-1

„Glaube und Ethik der Scientology“ – ein neues Forschungsprojekt an der Hochschule Ludwigsburg

Religionsgemeinschaft? Sekte? Wirtschaftsunternehmen? Oder gar eine politische Vereinigung, die die Demokratie abschaffen will? Über keine Gemeinschaft aus dem weiten Bereich neureligiöser Bewegungen wird so kontrovers diskutiert, wie über die sog. Scientology-Organisation. Und wohl keine andere hat so viele gerichtliche Auseinandersetzungen bedingt und zu so gegensätzlichen Einschätzungen in der Rechtsprechung und Rechtswissenschaft geführt wie diese Gruppierung.

Weiterlesen »

David mit oder gegen Goliath?

Rektor Professor Paul Witt referiert bei den Reinacher Gesprächen in der Schweiz

Die Stadt Reinach ist eine Kleinstadt mit ca. 18.000 Einwohnern in der Nähe von Basel. Unter Leitung des Gemeindepräsidenten Urs Hintermann finden alljährlich die sogenannten „Reinacher Gespräche“ statt. Ziel der Reinacher Gespräche ist es, jedes Jahr einen Beitrag zur Lösung aktueller Probleme in Staat und Gesellschaft zu bringen. Sie beleuchten aktuelle Themen aus einer anderen Perspektive.

Weiterlesen »

Mannheim will Neubürger besser beraten

Die Stadt Mannheim will Neubürger und potenzielle Neubürger zukünftig besser beraten. Dazu haben Erster Bürgermeister und Bürgerdienst-Dezernent Christian Specht, die Hochschule Ludwigsburg und die Universität Zürich, einen Vertrag über ein in Baden-Württemberg einzigartiges Pilotprojekt unterzeichnet. Die Schirmherrschaft über das Projekt hat Dr. Herbert Zinell, Ministerialdirektor im Innenministerium Baden-Württemberg, übernommen.

„Wir wollen von Anfang an gute Beziehungen zu neuen Einwohnern aufbauen und sie möglichst langfristig an Mannheim binden“, betonte Specht. „Schließlich trägt jeder Neubürger mit seinen individuellen Talenten einen Teil zur Vielfalt und zum Erfolg unserer Stadt bei.“ Das Projekt ‚Neubürgerberatung‘ zielt dem entsprechend darauf ab, Neubürger möglichst effizient bei ihrem Umzug nach Mannheim zu unterstützen und von der Servicequalität der Stadtverwaltung zu überzeugen.

In dem Projekt wird zunächst der Informationsbedarf nach der jeweiligen Bedarfslage von Neubürger/innen erhoben. Darauf aufbauend wird ein Beratungskonzept entwickelt, das in einer neuen IT, entwickelt durch die Universität Zürich Prof. Dr. Gerhard Schwabe, abgebildet wird. In mehreren Test- und Evaluationsstufen soll die Software weiterentwickelt und um zusätzliche Module erweitert werden. Am Ende des auf zwei Jahre angelegten Projekts sollen die Erfahrungen aus der Neubürgerberatung auf weitere Bereiche der Stadt Mannheim und ihrer Eigenbetriebe übertragen werden. Es handelt sich um ein Forschungs- und Innovationsprojekt, dessen Leitung und Koordination Frau Prof. Dr. Birgit Schenk, Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg, übernimmt.

Rektorin Dr. Stöckle betont die Notwendigkeit dieses Projektes vor dem Hintergrund des demografischen Wandels praxisnahe Forschung zu betreiben. Hier hat eine Verwaltungshochschule eine besondere Verantwortung. In diesem Rahmen können Strategien entwickelt werden, um die mit dem demografischen Wander für die Verwaltung verbundenen Herausforderungen bewältigen zu können.

„Mit dem Projekt ‚Neubürgerberatung‘ betritt die Stadt Mannheim hoch interessantes Neuland“, lobte Dr. Zinell. „Die in Mannheim entwickelte Software kann wegweisend für ähnliche Anwendungen in anderen Städten und Gemeinden sein – eine Innovation, wie sie zum ‚Erfinderland‘ Baden-Württemberg passt.“

Bei der Vertragsunterzeichnung: (von links nach rechts sitzend:) Rektorin Dr. Stöckle, Erster Bürgermeister Specht, (hinten stehend:) Hr. Schnellbach, MD Dr. Zinell, Prof. Dr. Schwabe. Bildquelle: Mannheimer Morgen, S. 20, Dienstag 2.10.2012

Pages: 1 2 3 4 5 6 Next