Verwaltung.modern

Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Föderalismus:

Bundesbehörde 2.0

BMAS_neuAls erste Bundesbehörde geht das Ministerium für Arbeit und Soziales neue Wege in Richtung Web 2.0.
Diesen Samstag, den 25. August wurde die neue Internetpräsenz der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Webseite wurde komplett umgestaltet. Durch die themen- und zielgruppenbezogene Navigation wurde, eine Web2.0-artige Webseite geschaffen, die nicht so statisch wirkt, wie die üblichen Seiten der Bundesbehörden.
Dazu gibt es das eMag, ein interaktives Videomagazin, und eWalk, eine mobile und interaktive Multimediainstallation, die heute beim BMAS in Berlin zu sehen ist. All dies soll für eine verständliche Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern auf gleicher Augenhöhe beitragen.

Staatssekretär Kajo Wasserhövel betreibt Weiterlesen »

Föderalismusreform zur Demokratieverbesserung

Im Grundstudium an der FH Kehl habe ich zusammen mit Daniel Bullinger eine Seminararbeit mit dem Titel “Demokratieverbesserung durch eine Reform des Föderalismus” geschrieben. Darin wollten wir aufzeigen, welche Veränderungen an den föderalistischen Strukturen eine Stärkung der Demokratie bewirken könnten, denn eine Föderalismusreform sollte zu besserer demokratischer egitimation und klarer Zurechenbarkeit der politischen Entscheidungen beitragen. Mittlerweile wurde die erste Stufe der Förderalismusreform verabschiedet, die zweite Stufe zur Reform der Finanzbeziehungen zwischen Bund, Ländern und Gemeinden läuft gerade. Unabhängig davon haben wir uns in der Arbeit Gedanken gemacht, welche Elemente eine Föderalismusreform generell unter dem Gesichtspunkt der Demokratieverbesserung und Reform der Finanzbeziehungen haben könnte.

Die Proseminararbeit “Demokratieverbesserung durch eine Reform des Förderalismus” kann hier als PDF (Größe: 224 kb) heruntergeladen werden.

Die Reform des politisch-administrativen Systems der BRD – eine ständige Herausforderung

Zusammenfassung des Vortrags von Prof. Dr. jur. em. Gernot Joerger (Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl), gehalten in Hammamet bei einem Kolloquium am 16. April 2007.

Föderalismusreform und aktuelle Diskussionen

Das politisch-administrative System in Deutschland ist am 1. September 2006 durch eine Reform der deutschen Verfassung, des Grundgesetzes, gründlich reformiert worden. Es war dies eine der wichtigsten Reformen seit 1949. Die Reform hat die alleinige Kompetenz des Bundestags (des Parlaments des Bundes) entscheidend gestärkt und dafür gesorgt, dass die Zuständigkeiten zwischen dem Bund und den Bundesstaaten, den Ländern, besser aufgeteilt sind. Vor der Reform bedurften ungefähr 60 % aller Gesetze der Zustimmung durch den Bundesrat (Vertretung der Länder). Nach der Reform sind nur noch ca. 35-40 % der Gesetze zustimmungsbedürftig. Im Gegenzug haben die Länder eine wesentlich größere Handlungsfreiheit und Selbständigkeit bekommen, und zwar in den Bereichen Erziehung und Bildung, der Regelung vom Umweltfragen einschließlich der Müllentsorgung und Müllbehandlung sowie im Bereich des Rechts der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder. Am 8. März 2007 ist eine Kommission eingesetzt worden, die die Finanzbeziehungen zwischen Bund und den 16 Bundesländern beraten soll. Für den Finanzausgleich zwischen den ärmeren und reicheren Bundesländern soll eine bessere Lösung gefunden werden. Vieles ist hier streitig. Ebenfalls eine zur Zeit in Deutschland diskutierte strittige Frage ist, ob die Zahl der Bundesländer reduziert werden soll und wenn ja, auf welche Zahl. Ein radikaler Vorschlag geht dahin, die Zahl der Bundesländer von 16 auf sieben zu reduzieren. Weiterlesen »

Pages: Prev 1 2