Verwaltung.modern

Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Fachverfahren:

Finanzmanagement im öffentlichen Sektor – Budgets, Produkte, Ziele

Dieses Fachbuch erschien in der 3. Auflage im Okt. 2013. Autoren sind Hans-Jürgen Bals, Universität Potsdam und Edmund Fischer, Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl.

Buchbesprechung – Inhalt

1. Das Steuerungskonzept
2. Die Budgetierung
3. Vom kameralen Haushalt zum Produkthaushalt
4. Steuerung der Vorleistungen und der Gemeinkosten
5. Wettbewerb und Haushaltssteuerung
6. Warum moderne Haushaltssteuerung ein neues Rechnungskonzept erfordert?
7. Stellung der Kosten- und Leistungsrechnung
8. Controlling und Berichtswesen
9. Produkthaushalt und strategische Steuerung

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Mehr gestalten – Weniger verwalten!

Einführung der elektronischen Personalakte in der Stadtverwaltung Sindelfingen

elektronisch_personalakte-KGlaubt man renommierten Beratungsunternehmen, verbringen Personalsachbearbeiter bis zu 50% und mehr ihrer Arbeitszeit mit der Suche, Ablage und Aufbereitung von Unterlagen.
Eine Tätigkeit, die nur marginal zur Wertschöpfung in der Personalarbeit beiträgt. Diese Zeitfresser können heutzutage durch standardisierte elektronische Abläufe im Zusammenspiel mit der Digitalisierung auf ein Minimum reduziert werden.
Der Gewinn: Die eingesparte Zeit kann für elementare und spannende Aufgaben wie beispielsweise professionelle Talentrekrutierung, Entwicklung der Mitarbeiter/innen und das Gesundheitsmanagement sinnvoll eingesetzt werden.

Anstoß für die Einführung der elektronischen Personalakte in Sindelfingen war der Rollout des hausinternen Dokumentenmanagementsystemes (DMS) im Bereich Personal. Da die Dokumente der Personalabteilung hauptsächlich die Personalakten betreffen, war die Implementierung des DMS in diesem Bereich nur in Verbindung mit der Digitalisierung der Personalakte sinnvoll. Dieses Vorhaben stieß anfangs auf sehr verhaltene Begeisterung, da es sich bei den Inhalten der Personalakten um sensible und persönliche Daten der Mitarbeiter/innen handelt. Insbesondere vor dem Hintergrund der Datenschutzskandale, über die die Presse regelmäßig zu berichten weiß, war Skepsis zu spüren. Doch knappe personelle Ressourcen in der Personalabteilung und jede Menge Überzeugungsarbeit konnten dazu beitragen, den Personalakten den Weg in das digitale Zeitalter zu ebnen.
Im Rahmen eines Projektes wurden die einzelnen Schritte gemeinsam geplant. Zuerst erfolgte eine Bestandsanalyse dabei wurde die Entscheidung getroffen, alle Bestandsakten zu digitalisieren, um künftig medienbruchfrei arbeiten zu können und damit das gesamte Optimierungspotential des Themas auszuschöpfen.
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Cockpit: Ein professionelles Projektmanagement mit Kurs direkt auf die Stadtverwaltung Sindelfingen

cockpit“Wir benötigt dringend ein professionelles Projektmanagement!” Das waren die Worte des Oberbürgermeisters Dr. Bernd Vöhringer. Und den Worten folgten sofort Taten, ein offizieller Auftrag wurde an die Organisationsabteilung gestellt, ein Projektmanagement in Sindelfingen einzuführen. Die Gründe für die Dringlichkeit liegen klar auf der Hand. Vergleichbar mit der Privatwirtschaft ändern sich die Rahmenfaktoren auch für die öffentlichen Verwaltungen in immer kürzeren Abständen. Einrichtung von Ganztagesschulen, EU-Dienstleistungsrichtlinie, Wahlen, Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung, Weiterlesen »

Kinderschutz und Datenschutz

Quelle: aboutpixel.de / Daten  © Rainer Sturm

Quelle: aboutpixel.de / Daten © Rainer Sturm

In der Öffentlichkeit, aber auch in Fachdiskussionen, wird immer wieder der Eindruck erweckt, der Datenschutz behindere den Kinderschutz. Gefordert werden dann neue Regelungen des Datenschutzes. Datenschutzregelungen gibt es aber schon mehr als genug; werden sie richtig angewendet, be- oder verhindern sie den Kinderschutz an keiner Stelle. Dies sollen die folgenden Ausführungen erläutern.

Den gesamten Artikel (pdf, 5 Seiten, 32 KB) können Sie hier herunterladen.

Leistungserbringer in der Jugendhilfe – im sozialrechtlichen Dreiecksverhältnis oder im Bermudadreieck?

Das Dreiecksverhältnis bei Hilfegewährung aus Kunkel, Jugendhilferecht, 5. Aufl. 2006

Das Dreiecksverhältnis bei Hilfegewährung aus Kunkel, Jugendhilferecht, 5. Aufl. 2006

Die Finanzierung des freien Trägers kann auf zwei verschiedene Arten erfolgen: entweder durch Zuwendungsfinanzierung (Subventionierung) nach § 74 SGB VIII oder durch Entgeltfinanzierung nach § § 78a – 78g SGB VIII bzw. nach § 77 SGB VIII. Im Anwendungsbereich des § 78a SGB VIII wird die Regelung des § § 77 SGB VIII verdrängt.1 Die Entgeltfinanzierung erfolgt im sog. sozialrechtlichen Dreiecksverhältnis.2 Dabei ist zu beachten, dass das Dreieck als Grundlage einer 2 seitigen Vereinbarung bedarf. Diese ist eine abstrakt-generelle Vereinbarung, die der Träger der öffentlichen Jugendhilfe mit dem Träger einer Einrichtung nach § 78b SGB VIII schließt. Auf deren Grundlage wird eine konkret-individuelle Vereinbarung mit der Einrichtung geschlossen, wenn die Einrichtung in einem konkreten Fall belegt wird. Die Belegung erfolgt im Rahmen der Hilfeplanung nach § 36 SGB VIII. Erst diese konkret-individuelle Vereinbarung erfolgt im sozialrechtlichen Dreiecksverhältnis (…).

Den gesamten Text (pdf, 7 Seiten, 40 KB) können Sie hier herunterladen.

  1. Schellhorn/Fischer/Mann, SGB VIII/KJHG, 3. Aufl. 2007, § 77 Rz. 9.
  2. Grundlegend Neumann, Freiheitsgefährdung im Kooperativen Sozialstaat, 1993

Die stille Revolution in der öffentlichen Verwaltung

Neue Modelle in der öffentlichen Verwaltung durch Open Source

49 Prozent aller Ämter in Europa arbeiten mit Open-Source-Software. Überraschend daran: Etwa ein Drittel der Anwender weiß gar nichts davon. Dies belegt eine Studie der Universität Maastricht aus dem Jahr 2005.

Das Thema Open Source gewinnt für Kommunen in Zeiten knapper Haushaltskassen und notwendiger IT-Umstrukturierungen immer mehr an Aktualität und Bedeutung. Ein Paradebeispiel hierfür ist die Stadt München, die gerade ihren gesamten Verwaltungsapparat auf Linux/Open-Source-Software umstellt. Die eingesparten Lizenzgebühren, die sonst an die großen Softwarehersteller fließen, dienen nicht nur der Entlastung des öffentlichen Haushaltes, sondern stärken auch die regionale Wirtschaftskraft: Rund 83 Prozent der Aufträge der öffentlichen Verwaltung werden an kleinere und mittlere, regionale Dienstleister vergeben, berichtet die Kommune21 (06/2007).

Was für eine Rolle spielt die Linux Kommunale in und für diese Umstellungsprozesse? Weiterlesen »

Open Source für die öff. Verwaltung – Beispiel Wien

Wien: Open Source in kleinen Schritten.
(22.03.2007, Autor(en): Ludger Schmitz) Die österreichische Hauptstadt ist die nach München zweite europäische Metropole, die auch Desktops auf Open Source migrieren will. Die Herangehensweise ist aber eine ganz andere.Die Verantwortlichen im Rathaus der Stadt Wien präferieren eine sehr sanfte Migration.Die Anfänge ähneln sich in beiden Städten und stimmen auch mit den Vorgängen in vielen Unternehmen überein: Open Source begann mit Internet-gerichteten Applikationen und beschränkte sich zunächst auf Server. Wien startete 1993 mit einem ersten internen Web-Server. Ein Jahr darauf wurde ein File-Server mit FreeBSD und Samba in Betrieb genommen. Ab 1998 ersetzte Linux sukzessive das freie Unix-Derivat.
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Quelle: www.computerwoche.de

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