Die wertvolle Arbeit des Akademischen Auslandsamts sowie hilfreiche und interessante Informationen rund um das Auslandspraktikum erfahren wir in einem Interview mit Pia Kipp, Leiterin des Akademischen Auslandsamts an der Fachhochschule Kehl – Hochschule für öffentliche Verwaltung.
Kipp: Das wichtigste bei meiner Arbeit ist der Kontakt zu allen! Entscheidend ist der ständige Dialog mit Hochschulleitung, Verwaltung, Professoren und vor allem den Studierenden. Aber nicht nur intern werden die Kontakte gehalten und gepflegt, sondern auch nach Außen bin ich ständig bemüht neue Kooperationsnetze zu knüpfen. … Weiterlesen »
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe bekommt demnächst wieder einiges an Arbeit, denn insgesamt 13.000 besorgte Bürgerinnen und Bürger wollen eine Verfassungsbeschwerde einreichen.
Der Grund hierfür ist, dass der Bundestag am 9. November 2007 den Gesetzentwurf „zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung und anderer verdeckter Ermittlungsmaßnahmen sowie zur Umsetzung der Richtlinie 2006/24/EG” der Bundesregierung beschlossen hat. Der Bundesrat hat am 30.11.2007 das Gesetz gebilligt.
Tatsächlich bedeutet dies nichts anderes, als … Weiterlesen »
Bei der internationalen Entwicklung spielt der öffentliche Dienst eine wichtige Rolle. Deshalb ist die Fachhochschule Kehl – Hochschule für öffentliche Verwaltung - der Meinung, dass die Studierenden im Rahmen ihrer Ausbildung auf die zunehmende Internationalisierung vorbereitet werden müssen.
Ein Baustein dafür ist das Akademische Auslandsamt der Fachhochschule Kehl – Hochschule für öffentliche Verwaltung. Es ist die zentrale Anlaufstelle, wenn es um Fragen rund um das Ausland geht.
Eine der wichtigen Aufgaben des Akademischen Auslandsamt ist hierbei die Hilfestellung bei der Vorbereitung auf ein Praktikum im Ausland.
Pia Kipp, Leiterin des Auslandsamts sagt: „Es freut mich besonders, dass immer mehr der Studierenden ihre Chance nutzen und im Ausland ein 2 bis 3-monatiges Praktikum absolvieren.”
Dank einer guten Vorbereitung und Unterstützung geht im Studienjahr 2007/2008 fast die Hälfte der rund 240 Studierenden für ein Praktikum ins Ausland.
Die Studierenden werden für diese Herausforderung Schritt für Schritt vorbereitet. … Weiterlesen »
Die Absicherung des Arbeitsentgelts bei Grenzgängern aus Frankreich nach Deutschland im Vergleich mit den nationalen deutschen und französischen Regelungen: ein sozialrechtliches Problem aus der Praxis und (s)ein Lösungsvorschlag
Der vorliegende Beitrag untersucht die sozialrechtliche Absicherung des Arbeitsentgelts im Insolvenzfall bei Grenzgängern nach Deutschland und nach Frankreich im Vergleich mit den jeweiligen nationalen Regelungen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der noch nicht zufriedenstellend gelösten Absicherung französischer Grenzgänger nach Deutschland.
Während nämlich sowohl das deutsche als auch das französische System für die jeweiligen rein nationalen Fälle ohne Auslandsbezug eine durchgängige Absicherung der Arbeitnehmer gegen das Risiko des Verlusts von Ansprüchen auf Arbeitsentgelt bei Insolvenz des Arbeitgebers sichergestellt haben, besteht für Grenzgänger nach Deutschland mit Wohnort in Frankreich für die Zeit zwischen Beschäftigungsende bzw. Ende der Lohnzahlungen und dem Ende der Kündigungsfrist eine Schutzlücke, die auch nicht dadurch behoben werden kann, dass der Grenzgänger wie nach deutschem Recht zulässig wegen Lohnverzug kündigt, da das französische Arbeitslosenversicherungssystem für grundsätzlich alle Fälle einer Arbeitnehmerkündigung eine Sperrzeit vorsieht und die wenigen gesetzlich abschließenden Ausnahmen für diesen Fall nicht anwendbar sind bzw. keine dieser Situation entsprechende Ausnahme vorgesehen ist.
Potentiell betroffen von dieser Schutzlücke sind allein am Oberrhein rund 28.000 Grenzgänger von Frankreich nach Deutschland, im Großraum Saar-Lor-Lux sind es noch einmal rund 27.000.
Denkbar wäre hier eine Lösung durch eine entsprechende Anwendung des Beschlusses Nr. 205 der nach Art. 80, 81 VO 1408/71 für Auslegungsfragen zuständigen Verwaltungskommission der EG für die soziale Sicherheit der Wanderarbeitnehmer, der sich unmittelbar mit der Abgrenzung zwischen Teil- und Vollarbeitslosigkeit nach Art. 71 VO 1408/71 befasst.
Schaubild: Die Absicherung der Entgeltforderung von Grenzgängern bei Insolvenz des Arbeitgebers (jpeg)
Download des gesamten Textes: Grenzgänger im Insolvenzfall (pdf)
Kurzbericht über die Tagung „The European Dimension of Administrative Culture”.
Straßburg, Europarat, 15./16. Mai 2007.
Die Tagung wurde im Wesentlichen durch die FH Kehl (Prof. Dr. Thedieck) und das Euro-Institut Kehl/Strasbourg (Dr. Beck) konzipiert und organisiert. Neben der Deutschen Sektion des IIAS gab es eine Reihe von Mitveranstaltern (Congress of Local and Regional Authorities of the Council of Europe, Ministry for European Affairs of Baden-Württemberg, pôle européen d’administration publique, EUROPA ZENTRUM of Baden-Württemberg).
Die zentrale Frage der Tagung nach einer europäischen Verwaltungskultur wurde von mehreren Seiten beleuchtet. Dabei wurde einerseits auf gemeinsame Werte, auf die sich die europäischen Staaten gründen und in Vereinbarungen verständigt haben (u.a. Europarat und seine grundlegenden Festlegungen), andererseits auf doch erhebliche Divergenzen zwischen den Staaten verwiesen. Diese Divergenzen … Weiterlesen »
Publikation “Europäische Verwaltungskultur”, englischer Titel: “Foundation of Administrative Culture in Europe”
Während der vergangenen 15 Jahre ist das Konzept der Verwaltungskultur auf wachsendes Interesse in der Verwaltungswissenschaft und -praxis gestoßen. Nicht nur die rechtliche und organisatorische Struktur, also die „hardware”, bestimmt das Bild der öffentlichen Verwaltung. Um eine Verwaltung gründlich zu verstehen, muss man ihre „software” kennen, das sind Orientierungsmuster aus ungeschriebenen Normen, Werten und Traditionen.
Die Kenntnis der jeweiligen Verwaltungskultur ist wesentlich für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Verwaltungsinstitutionen und zwischen Bürger und Verwaltung. Die Nichtbeachtung des kulturellen Hintergrundes führt häufig zu Missverständnissen.
Dieses Buch versucht Verwaltungskultur konzeptuell und methodisch zu erschließen. Außerdem beschreibt es die Verwaltungskulturen in neun europäischen Ländern: in den „alten” und „neuen” EU-Mitgliedsländern sowie in der Türkei.