- Bürgerbeteiligung und lokale Demokratie –
Handlungsansätze, Auswirkungen und Perspektiven im europäischen Vergleich
Europäische Tagung am 15. und 16. September 2011
an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl
Kehl. Durch die vielen Reformen in der Verwaltung soll immer mehr eine Art „Mitmach-Verwaltung“ (auch „partizipative Verwaltung“ oder „local governance“) entstehen. Gerade im Zuge der Ereignisse um Stuttgart 21 ist dies ein spannendes Thema. Bei einer europäischen Tagung am 15. und 16. September in Kehl stellen internationale Referenten konkrete Handlungsansätze sowie Auswirkungen und Perspektiven im europäischen Vergleich vor. In Zusammenarbeit mit der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl, der Association Europa und dem Europarat organisiert das Euro-Institut Kehl diese Tagung. Unter den Referenten ist auch die Offenburger Oberbürgermeisterin Edith Schreiner. Sie wird mit ihrem Vortrag „Demokratieförderung durch lokale Politik“ in das Thema einführen. … Weiterlesen »
Von Vanessa Schmidt am 26. August 2011
Themen: Bürgerberatung, Bürgerbeteiligung, Bürgercommunity, Bürgerjournalismus, Changemanagement, Demographischer Wandel, Europa, Europäische Union, Gemeindeordnung, Gemeinderat, Gemeindetag, Hochschul-Zeitung, Hochschule, Kommunalpolitik, Kommunalwirtschaft und BWL, Kommunen, Mensch, Modernisierung, Politik, Recht, Straßburg, Trends, öffentliche Verwaltung
Zur Entstehung der europäischen Charta für die GleichstellungÂ
2005 hat der Rat der Regionen und Gemeinden Europas (RGRE) auf Initiative des Frauen-Ausschusses des RGRE unter dem Titel „Die Stadt der Gleichstellung” eine Sammlung kommunaler Gleichstellungsprojekte veröffentlicht. Im Anschluss an dieses Projekt wurde unter der Federführung des Frauen-Ausschusses des europäischen RGRE die Charta von Frauen und Männern aus 13 Mitgliedstaaten der Europäischen Union entwickelt. Dies im Rahmen eines durch die EU-Kommission geförderten fünften Aktionsprogramms der Gemeinschaft für die Gleichstellung von Frauen und Männern. Mitgearbeitet haben Beschäftigte der Städtetage, Politikerinnen und Frauenbeauftragte sowie Expertinnen aus unterschiedlichen Fachbereichen und Wissenschaftlerinnen in den Jahren 2005 und 2006. Die Charta wurde von den Gremien des europäischen Verbandes gebilligt. Das Präsidium der deutschen RGRE-Sektion hat sich am 29. November 2006 mit der Charta befasst und hierzu folgenden Beschluss gefasst: … Weiterlesen »
Die Hochschule bietet die Möglichkeit über den Tellerrand zu schauen. Diese Chance nutzen 10 Studierende zum Thema “NATO gestern, heute und morgen.”
Dazu gehören sieben Männer und drei Frauen.
Warum befassen sich Studierende mit solch einem Thema? Die Spannbreite ist sehr weit. Angefangen davon, dass zwei selbst schon vor ihrer Studentenzeit beim Militär gearbeitet haben, und sich deswegen nochmals aus einer anderen Perspektive mit dem Thema beschäftigen wollen, bis zu denjenigen, die noch in keiner Weise direkt mit dem Thema konfrontiert wurden, aber davon ausgehen, dass man sich mit dem Thema NATO unbedingt ernsthaft und kritisch auseinandersetzen muss.                            Â
Nicht ganz einfach ist es Material zum Thema NATO zu bekommen. Denn zu einer kritischen Auseinandersetzung gehört es verschiedene Ansichten zu hören und diese zu bearbeiten.
Ein interessanter Aspekt ist, wie denkt die NATO selbst über sich nach. Wie sieht sie sich. Hierzu hat die NATO im Hauptquartier in Brüssel den Studierenden angeboten, über eine Videokonferenz Frage und Antwort zu stehen. … Weiterlesen »
Nur 18% der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland wissen, dass sie den Notruf 112 europaweit wählen können. 82 % wissen es nicht! Dies ist nicht nur wesentlich schlechter als in vielen anderen Staaten der EU, sondern kann auch lebensgefährlich sein.Â
Die Einführung der 112 als europaweite Notrufnummer wurde bereits 1991 beschlossen. Jetzt aber funktioniert die Notrufnummer tatsächlich in allen EU-Staaten und darüber hinaus. Ein Bürger, der damals durch die heute 27 EU-Staaten gereist wäre, hätte mehr als 40 unterschiedliche nationale Notrufnummern gebraucht, um die Rettung, Feuerwehr und Polizei zu erreichen – Sondernotrufe sind dabei gar nicht mitgerechnet. Heute reicht den Bürgern die Nummer 112, europaweit: „Ein Europa – eine Nummer: 112“.Â
Die europaweite 112 ist vorwahlfrei und kostenlos. Sie wird mit Vorrang im Funk- und Festnetz behandelt und verbindet den Anrufer mit der örtlich zuständigen Notrufzentrale von Rettungsdienst, Feuerwehr oder Polizei. Sie funktioniert außerdem in jedem Mobilfunknetz.Â
Links:
www.112.eu
www.proSOS.org Â
Deutscher 112-Flyer: http://www.europe-direct-stuttgart.de/112-Infos/112-flyer-de.pdf
Durch Initiative der Jungen Europäer – JEF Kreisverband Kehl findet am Montag, 13.12.2010 um 20.00 Uhr an der Hochschule Kehl ein Vortrag über Moldawien statt.
Referent ist Herr Martin Renner (Assistent von Rainer Wieland, MdEP), der Moldawien bereist und sich in verschiedenen Veröffentlichungen ausgiebig mit diesem südosteuropäischen Binnenstaat beschäftigt hat.
Die politische Situation in Moldawien, die Annährung an die EU und die Wege zur Förderung der Zivilgesellschaft sind Themen des Vortrags über eines der ärmsten Länder Europas und unseren Nachbarn an der Grenze der Europäischen Union.
Wir dürfen somit auf einen interessanten Vortrag gespannt sein!
Kehl liegt mitten drin: in der Grenzregion Straßburg-Ortenau. Diese Region bietet ihren Studenten und Bewohnern viele Vorteile, beschäftigt sich aber auch mit eigenen Herausforderungen.
Wie das Zusammenleben und die Zusammenarbeit von Franzosen und Deutschen in der Grenzregion Straßburg-Ortenau in Zukunft gestaltet werden kann, darüber wird von Samstag, den 9. Oktober 2010 bis 5. November 2010 intensiv diskutiert: Der neu gegründete Eurodistrikt für diese Region bietet neben zahlreichen gemeinsamen Veranstaltungen auch eine zweisprachige Online-Plattform an, auf der Vorschläge diskutiert und gesammelt werden: www.mein-eurodistrikt.eu … Weiterlesen »