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Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas E-Government:

Bürgerbeteiligung als neue Kompetenz auf den Weg gebracht

Hochschulen für Öffentliche Verwaltung Kehl und Ludwigsburg sowie die Führungsakademie Baden-Württemberg und haben in Anwesenheit der Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, Gisela Erler, am Mittwoch, 14. November 2012, eine Kooperationsvereinbarung geschlossen.Darin vereinbaren die Kooperationspartner, gemeinsame Bildungsangebote unter dem Leitthema “Führen und Verwalten in der Bürgergesellschaft” zu entwickeln und durchzuführen. Einen Schwerpunkt bildet die Qualifizierung des öffentlichen Dienstes im Bereich der Bürgerbeteiligung. Die Nachfrage nach Qualifizierung ist groß.

Das erste Modul startet am 27. November mit 20 TeilnehmerInnen aus Kommunen, Land und Verbänden.

Frau Erler (stehend) mit den Vertretern der Hochschulen, Prof. Zielger (links) und Prof. Witt (mitte) sowie Herrn Berg (rechts) von der Führungsakademie.

Bei Interesse finden Sie das Weiterbildungsprogramm unter diesem Link: https://fueak.bw21.de/_iBms/Seminarbereich/Katalog.aspx?tabid-101.0&catid=1333

Mannheim will Neubürger besser beraten

Die Stadt Mannheim will Neubürger und potenzielle Neubürger zukünftig besser beraten. Dazu haben Erster Bürgermeister und Bürgerdienst-Dezernent Christian Specht, die Hochschule Ludwigsburg und die Universität Zürich, einen Vertrag über ein in Baden-Württemberg einzigartiges Pilotprojekt unterzeichnet. Die Schirmherrschaft über das Projekt hat Dr. Herbert Zinell, Ministerialdirektor im Innenministerium Baden-Württemberg, übernommen.

„Wir wollen von Anfang an gute Beziehungen zu neuen Einwohnern aufbauen und sie möglichst langfristig an Mannheim binden“, betonte Specht. „Schließlich trägt jeder Neubürger mit seinen individuellen Talenten einen Teil zur Vielfalt und zum Erfolg unserer Stadt bei.“ Das Projekt ‚Neubürgerberatung‘ zielt dem entsprechend darauf ab, Neubürger möglichst effizient bei ihrem Umzug nach Mannheim zu unterstützen und von der Servicequalität der Stadtverwaltung zu überzeugen.

In dem Projekt wird zunächst der Informationsbedarf nach der jeweiligen Bedarfslage von Neubürger/innen erhoben. Darauf aufbauend wird ein Beratungskonzept entwickelt, das in einer neuen IT, entwickelt durch die Universität Zürich Prof. Dr. Gerhard Schwabe, abgebildet wird. In mehreren Test- und Evaluationsstufen soll die Software weiterentwickelt und um zusätzliche Module erweitert werden. Am Ende des auf zwei Jahre angelegten Projekts sollen die Erfahrungen aus der Neubürgerberatung auf weitere Bereiche der Stadt Mannheim und ihrer Eigenbetriebe übertragen werden. Es handelt sich um ein Forschungs- und Innovationsprojekt, dessen Leitung und Koordination Frau Prof. Dr. Birgit Schenk, Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg, übernimmt.

Rektorin Dr. Stöckle betont die Notwendigkeit dieses Projektes vor dem Hintergrund des demografischen Wandels praxisnahe Forschung zu betreiben. Hier hat eine Verwaltungshochschule eine besondere Verantwortung. In diesem Rahmen können Strategien entwickelt werden, um die mit dem demografischen Wander für die Verwaltung verbundenen Herausforderungen bewältigen zu können.

„Mit dem Projekt ‚Neubürgerberatung‘ betritt die Stadt Mannheim hoch interessantes Neuland“, lobte Dr. Zinell. „Die in Mannheim entwickelte Software kann wegweisend für ähnliche Anwendungen in anderen Städten und Gemeinden sein – eine Innovation, wie sie zum ‚Erfinderland‘ Baden-Württemberg passt.“

Bei der Vertragsunterzeichnung: (von links nach rechts sitzend:) Rektorin Dr. Stöckle, Erster Bürgermeister Specht, (hinten stehend:) Hr. Schnellbach, MD Dr. Zinell, Prof. Dr. Schwabe. Bildquelle: Mannheimer Morgen, S. 20, Dienstag 2.10.2012

Was ist eigentlich De-Mail und welches Ziel wird mit der Einführung von De-Mail verfolgt?

1. Was ist De-Mail?

Bei De-Mail handelt es sich um einen elektronischen Nachrichtendienst, mit welchem die sichere und rechtsverbindliche Übermittlung von Nachrichten und Dokumenten über das Internet möglich wird. Zwar können mit einer E-Mail auch elektronische Nachrichten verschickt werden, jedoch bietet De-Mail wichtige Sicherheitsmerkmale die einer “gewöhnlichen” E-Mail fehlen.

Mit der De-Mail soll der Schutz der elektronischen Kommunkation zwischen Bürger, Unternehmen und Behörden verbessert werden. Weiterlesen »

Die Grundbuchamtsreform – statt 654 zukünftig nur noch 13 Grundbuchämter in Baden-Württemberg

Die bislang 654 staatlichen und kommunalen Grundbuchämter Baden-Württembergs werden zu 13 zentralen staatlichen Grundbuchämtern zusammengelegt und bei den Amtsgerichten eingegliedert.

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Mehr gestalten – Weniger verwalten!

Einführung der elektronischen Personalakte in der Stadtverwaltung Sindelfingen

elektronisch_personalakte-KGlaubt man renommierten Beratungsunternehmen, verbringen Personalsachbearbeiter bis zu 50% und mehr ihrer Arbeitszeit mit der Suche, Ablage und Aufbereitung von Unterlagen.
Eine Tätigkeit, die nur marginal zur Wertschöpfung in der Personalarbeit beiträgt. Diese Zeitfresser können heutzutage durch standardisierte elektronische Abläufe im Zusammenspiel mit der Digitalisierung auf ein Minimum reduziert werden.
Der Gewinn: Die eingesparte Zeit kann für elementare und spannende Aufgaben wie beispielsweise professionelle Talentrekrutierung, Entwicklung der Mitarbeiter/innen und das Gesundheitsmanagement sinnvoll eingesetzt werden.

Anstoß für die Einführung der elektronischen Personalakte in Sindelfingen war der Rollout des hausinternen Dokumentenmanagementsystemes (DMS) im Bereich Personal. Da die Dokumente der Personalabteilung hauptsächlich die Personalakten betreffen, war die Implementierung des DMS in diesem Bereich nur in Verbindung mit der Digitalisierung der Personalakte sinnvoll. Dieses Vorhaben stieß anfangs auf sehr verhaltene Begeisterung, da es sich bei den Inhalten der Personalakten um sensible und persönliche Daten der Mitarbeiter/innen handelt. Insbesondere vor dem Hintergrund der Datenschutzskandale, über die die Presse regelmäßig zu berichten weiß, war Skepsis zu spüren. Doch knappe personelle Ressourcen in der Personalabteilung und jede Menge Überzeugungsarbeit konnten dazu beitragen, den Personalakten den Weg in das digitale Zeitalter zu ebnen.
Im Rahmen eines Projektes wurden die einzelnen Schritte gemeinsam geplant. Zuerst erfolgte eine Bestandsanalyse dabei wurde die Entscheidung getroffen, alle Bestandsakten zu digitalisieren, um künftig medienbruchfrei arbeiten zu können und damit das gesamte Optimierungspotential des Themas auszuschöpfen.
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E-Government und sein Enkelkind Open Government Data

Als Bestandteil der heutigen Verwaltungsmodernisierung spielt E-Government eine große, vielleicht sogar die größte Rolle. Öffentliches Verwaltungshandeln soll mithilfe verfügbarer IT-Infrastruktur optimiert werden. Dabei geht es nicht nur darum, vorhandene Prozesse effizienter zu gestalten, sondern auch den Bürgerinnen und Bürgern einen besseren Zugang zur öffentlichen Verwaltung zu ermöglichen.

E-Government ist bereits ein Schlagwort für jede Kommunalverwaltung. Man kann als Außenstehender beobachten, wie sich nach und nach der Internetauftritt von Gemeinden verändert – wie die Umgestaltung in ein „frisches & modernes Design“ erfolgt. Inbegriffen ist die zunehmende Verfügbarkeit von Online-Diensten und Behördeninformationen im Web. Hierzu gibt es bereits schon jetzt bundesweite Wettbewerbe. Einer davon war der „E-Government Award 2011“. Baden-Württemberg konnte sich den 2. Platz (Freiburg i. Br. sowie Stuttgart) sichern. Der 1. Platz ging nach Nordrhein-Westfalen (Düsseldorf).

Was ist nun aber „Open Government Data? Weiterlesen »

Bürgerservices: Grundlagen – Ausprägungen – Gestaltung – Potenziale

Der moderne Bürger wünscht es, von seinem Staat respektvoll und zuvorkommend behandelt zu werden. Wenn er Leistungen vom Staat bezieht, wünscht er sich nicht nur ein gutes Ergebnis, sondern auch eine hohe Qualität beim Service. Seit mehr als drei Dekaden arbeiten Verwaltungen daran, diesem Anspruch gerecht zu werden. Hierfür überdenken sie ihre Arbeitsorgansation, Arbeitsprozesse und die sie unterstützende Informationstechnologie. Dabei müssen sie nicht nur Trends von kommerziellen Dienstleistern aufgreifen, sondern auch die Besonderheiten der Öffentlichen Verwaltung berücksichtigen. Ziel des vorliegenden Buches ist es, eine fundierte Einführung in die Erstellung von Bürgerservices zu geben. Dabei wird die Perspektive der Verwaltungsinformatik – oder modern: E-Government-Forschung – gewählt. Weiterlesen »

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