Verwaltung.modern

Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Demographischer Wandel:

Personalkongress / Personalmesse am 24. September in Kehl

Unter dem Titel „Demografischen Wandel erkennen, Zukunft gestalten! – Die öffentliche Verwaltung als gefragter Arbeitgeber mit Zukunft“ präsentieren sich am 24. September in der Stadthalle Kehl auf einer Personalmesse zahlreiche Verwaltungsinstitutionen als potenzielle Arbeitgeber. Zuvor erfahren Personalverantwortliche aus öffentlichen Verwaltungen in Baden-Württemberg in einem Vortragsprogramm (Personalkongress), wie es gelingen kann, gut ausgebildeten und leistungsbereiten Nachwuchs zu finden und zu halten. Veranstalter ist der Staatsanzeiger Baden-Württemberg in Kooperation mit der Hochschule Kehl. Weiterlesen »

Bundesweite Aktionswoche “Wirtschaft + Familie = Wachstum”

Seit 2009 werden auf Empfehlung der Wirtschaftsministerkonferenz deutschlandweit im Zweijahresrhythmus Veranstaltungen zur Aktionswoche “Wirtschaft + Familie = Wachstum” durchgeführt. Die bundesweite, länderübergreifende Aktion soll das Thema „Familienbewusste Personalpolitik / Vereinbarkeit Beruf und Familie“ stärker in den Mittelpunkt rücken – und zwar unter dem Gesichtspunkt, dass eine familienbewusste Personalpolitik Voraussetzung für den Erhalt und die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und des Wirtschaftsstandorts Deutschland und seiner Regionen ist. Weiterlesen »

Demografischer Wandel – kommunal, regional, global

“Personalgewinnung” allein reicht in Zeiten des demografischen Wandels schon lange nicht mehr – immer mehr Kommunen haben erkannt, dass Dinge wie “Personalbindung”, “Personalentwicklung” und sogar weitergehende “Organisationsentwicklungen” hinzukommen sollten. Das ist auch ein Grundgedanke der Dokumentation Demografiefeste Personalverwaltung, die der Deutsche Städte- und Gemeindebund vor rund einem Monat vorgelegt hat (DStGB-Dokumentationen Nr.112).

Welche Probleme haben andere Länder mit ihrer Demografie? Antwort, natürlich: ganz andere. Wer jedoch eine etwas konkretere Antwort erwartet, für den bietet die aktuell online gegangene Länderdatenbank des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung einen guten Ansatzpunkt: Wirtschaftliche und demografische Indikatoren einzelner Staaten sind bequem über interaktive Karten abrufbar und zeigen, wie welche Länder heute „demografisch aufgestellt“ sind. Und wer’s gerne etwas eurozentristischer und genauer mag, ist mit der Neuerscheinung Die demographische Zukunft von Europa 2012 aus dem gleichen Hause wohl ganz gut bedient…

David mit oder gegen Goliath?

Rektor Professor Paul Witt referiert bei den Reinacher Gesprächen in der Schweiz

Die Stadt Reinach ist eine Kleinstadt mit ca. 18.000 Einwohnern in der Nähe von Basel. Unter Leitung des Gemeindepräsidenten Urs Hintermann finden alljährlich die sogenannten „Reinacher Gespräche“ statt. Ziel der Reinacher Gespräche ist es, jedes Jahr einen Beitrag zur Lösung aktueller Probleme in Staat und Gesellschaft zu bringen. Sie beleuchten aktuelle Themen aus einer anderen Perspektive.

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Sozialmanagement für die Generation 65plus – Weiterentwicklung der Infrastruktur für Seniorinnen und Senioren in Baden-Württemberg.

21 Millionen Menschen in Deutschland sind heute schon älter als 60 Jahre. Im Jahr 2030 werden es mehr als ein Drittel der Gesamtbevölkerung sein. Wenn sich die Prognosen bewahrheiten, steht ein gesellschaftlicher Wandel bevor – ein Wandel, auf den die sozialen Sicherungssysteme reagieren müssen, wollen sie nicht in die Knie gehen. Senator e. h. Prof. Roland Klinger, Verbandsdirektor des KVJS Baden-Württemberg, begleitet den demographischen Wandel kritisch und zeigt mögliche Zukunftsmodelle auf, die helfen können, dieser Entwicklung besser zu begegnen.

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EU prämiert Aktives-Altern- und Generationensolidaritäts-Initiativen

Im Rahmen des Europäischen Jahres 2012 für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen verleiht die Europäische Kommission die Preise des Europäischen Jahres 2012, um Organisationen und Einzelpersonen zu ehren, die durch ihre Tätigkeit das aktive Altern fördern. Die Kategorien, in denen Preise verliehen werden, lauten:

  • Arbeitsplätze für jedes Alter (Zielpublikum: Arbeitgeber, Gewerkschaften, gemeinnützige Organisationen zur Förderung besserer Arbeitsbedingungen)
  • Für altersgerechte Umgebungen (Zielpublikum: Lokale und regionale Behörden)
  • Social Entrepreneurs (Zielpublikum: Einzelpersonen)
  • Berichterstattung über das Altern und die Beziehungen zwischen den Generationen (Zielpublikum: Journalisten)
  • Der Lebensgeschichten-Wettbewerb (Zielpublikum: Einzelpersonen, die gemeinsam einen inspirierenden Bericht über das aktive Altern präsentieren)
  • Generations@school-Wettbewerb (Zielpublikum: Schüler und Senioren)

Die Einreichungsfrist für den  Generations@school-Wettbewerb endet bereits am kommenden Samstag, die Einreichungsfrist für die anderen Wettbewerbe am 1. September. Nähere Informationen findet man unter http://europa.eu/ey2012/ey2012main.jsp?catId=1026&langId=de

Der Schreibtisch knackst, der Sessel knarrt – Demographischer Wandel im öffentlichen Dienst

Ein Mann in vorangeschrittenem Alter, der nachdenklich wirkt.

nachdenklich, Quelle: www.sxc.hu

Seit 1991 wird im öffentlichen Dienst kontinuierlich Personal abgebaut. Das Durchschnittsalter der Beschäftigten steigt an und es fehlt an Nachwuchskräften. Bereits 2006 waren mehr als die Hälfte aller, im öffentlichen Dienst Beschäftigten, über 44 Jahre alt. Besonders in den Landes- und kommunalen Ebenen sind die Auswirkungen dieser personalen Veränderung deutlich zu spüren.

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