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Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Datenschutz:

Stellt der Staat seine Lauscher auf?

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe bekommt demnächst wieder einiges an Arbeit, denn insgesamt 13.000 besorgte Bürgerinnen und Bürger wollen eine Verfassungsbeschwerde einreichen.

Der Grund hierfür ist, dass der Bundestag am 9. November 2007 den Gesetzentwurf „zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung und anderer verdeckter Ermittlungsmaßnahmen sowie zur Umsetzung der Richtlinie 2006/24/EG” der Bundesregierung beschlossen hat. Der Bundesrat hat am 30.11.2007 das Gesetz gebilligt.

Tatsächlich bedeutet dies nichts anderes, als Weiterlesen »

Überblick zu § 8a SGB VIII – Prüfschemata und Schaubilder

Mit dem Kinder- und Jugendhilfeweiterentwicklungsgesetz (KICK) wurde § 8a in das SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfe) eingefügt; am 1. Oktober 2005 ist die Regelung in Kraft getreten. Seitdem sind immer wieder neue Fragen aufgetaucht. Nach 2 Jahren ist es Zeit, darauf Antworten zu geben. Die folgenden Ausführungen sind eine Zusammenfassung von Antworten auf Fragen, die in zahlreichen Fortbildungsveranstaltungen gestellt worden sind. Weiterlesen »

Sicherheit, Freiheit und der Bundestrojaner

Sieht so der Bundestrojaner aus?Heute hatte ich die Möglichkeit, bei der öffentlichen Verhandlung des Bundesverfassungsgerichts über die Verfassungsbeschwerden gegen die Online-Durchsuchung im NRW-Verfassungsschutzgesetz dabei zu sein. Einige Kritiker hatten dabei die Zuhörer und Prozessbeteiligten mit einem selbstgebastelten Bundestrojaner empfangen.

Neben zahlreichen Bundestagsabgeordneten waren Vertreter verschiedener Landesregierungen und -parlamente, die Präsidenten des BKA, des Bundesamts für Verfassungsschutz und des BSI, der Innenstaatssekretär, der Bundesdatenschutzbeauftragte und auf Seiten der Beschwerdeführer der ehemalige Innenminister Dr. Baum zugegen. Weiterlesen »

Mehr Sicherheit durch Videoüberwachung?

Eine Aufgabe, die auch kommunale Polizeibehörden betrifft: Florian Glatzner hat eine Magisterarbeit über die positiven und negativen Aspekte der Videoüberwachung des öffentlichen Raums geschrieben. Wem das Lesen zu lange dauert: Auf spreeblick.com und jetzt.sueddeutsche.de wird er interviewt. Seine These:

Der öffentliche Raum in den Städten geht mehr und mehr verloren.

Ergänzend zum Thema berichtet Telepolis: In den USA sprachen sich 71 % der in einer Umfrage befragten Menschen für die Videoüberwachung aus.

Ein Anfängerkurs für computermüde Führungskräfte

Thomas Knüwer stellt in seinem Artikel Generation Web 0.0 folgende These auf:

Deutschlands Entscheider sind nicht im Internet – und stolz darauf

Er bringt damit etwas auf den Punkt, was in Politik und Verwaltung immer mal wieder zu beobachten ist: Der Fortschritt geht an denen, die eigentlich über den Einsatz der neuen Entwicklungen zu entscheiden haben, vorbei. Wenn dann neue Technologien eingesetzt werden, dann nur für solch’ böse Dinge wie Speicherung von Fingerabdrücken in zentralen Datenbanken und in Reisepässen, deren Speicherchips gar keine 10 Jahre haltbar oder gar nicht fälschungssicher sind, oder heimliche Durchsuchung von Privatcomputern. Warum werden so viele IT-Entscheidungen getroffen, die nur halb zu Ende gedacht sind, Unmengen an Geld verschlingen und deren Ziele dann doch nur unzureichend erfüllt sind?

Ich möchte hier nicht unbedingt auf die Führungskräfte und deren Entscheidungen selbst eingehen, sondern auf die Folgen, die durch die fehlende Kompetenz und das dürftige Wissen im Umgang mit den neuen Medien entstehen. Weiterlesen »

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