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Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Datenschutz:

IT-Sicherheit in öffentlichen Verwaltungen

Fast die Hälfte der Behörden in Deutschland hat in den zurückliegenden zwei Jahren Fälle von Datendiebstahl, Sabotage oder digitaler Spionage verzeichnet. Dies hat eine nicht repräsentative Umfrage im Auftrag der BITKOM ergeben. Laut BITKOM wurden 70 Sicherheitsverantwortliche von Behörden mit zehn oder mehr Mitarbeitern befragt. Häufigstes Delikt sei mit einem Anteil von 26 Prozent das Social Engineering gewesen. D.h. das Mitarbeiter von Behörden manipuliert werden sollen, um so an bestimmte Informationen zu gelangen. Bei 23 Prozent der befragten Behörden wurden IT-Geräte mit sensiblen Daten gestohlen sowie bei 21 Prozent die IT-Systeme sabotiert. Weiterlesen »

Soziale Netzwerke bewusst nutzen: Datenschutz, Privatsphärenschutz und Unternehmenssicherheit

Soziale Netzwerke wie Facebook, Google+ oder LinkedIn interessieren eine immer größere Anzahl von Nutzern, zunehmend auch Personenkreise, welche eher zurückhaltend neue Technologie adaptieren. Auch Unternehmen und Institutionen nutzen soziale Netzwerke mehr und mehr für ihre Zwecke wie Personalanwerbung, Marketing und interne Unternehmenskommunikation. Neben dem positiven Nutzen, den die Anwender aus diesen Softwareangeboten ziehen, treten immer häufiger auch Nachteile der Dienste in den Vordergrund und werden in Medien, Wissenschaft und Politik kritisch diskutiert.
Ein Dossier des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie (SIT) dokumentiert und kategorisiert aus öffentlich verfügbaren Quellen Szenarien, in denen Nutzer von sozialen Netzwerken oder Unternehmen, welche diese Dienste selbst oder über ihre Mitarbeiter nutzen, Opfer von Angriffen auf die Privatsphäre oder IT-Sicherheit werden können.

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Elektronische Identitäten am Beispiel „mein service-bw“

Das Beispiel „mein service-bw“ aus Baden-Württemberg zeigt: technisch und praktisch ist es möglich, unterschiedliche elektronische Identifizierungsmodule an ein Portal anzubinden. Weiterlesen »

Was ist eigentlich De-Mail und welches Ziel wird mit der Einführung von De-Mail verfolgt?

1. Was ist De-Mail?

Bei De-Mail handelt es sich um einen elektronischen Nachrichtendienst, mit welchem die sichere und rechtsverbindliche Übermittlung von Nachrichten und Dokumenten über das Internet möglich wird. Zwar können mit einer E-Mail auch elektronische Nachrichten verschickt werden, jedoch bietet De-Mail wichtige Sicherheitsmerkmale die einer “gewöhnlichen” E-Mail fehlen.

Mit der De-Mail soll der Schutz der elektronischen Kommunkation zwischen Bürger, Unternehmen und Behörden verbessert werden. Weiterlesen »

Lehrbuch „Existenzsicherungsrecht“ – Dritte Auflage erschienen

Mitten in den Semesterferien der baden-württembergischen Hochschulen für öffentliche Verwaltung ist im Nomos-Verlag soeben die dritte Auflage des Lehrbuchs „Existenzsicherungsrecht“ erschienen. An diesem Werk, dessen 2. Auflage 2007 noch unter dem Titel „Sozialhilferecht“ erschienen war, sind vier Personen beteiligt: Der Verbandsdirektor des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales und Honorarprofessor der Hochschule Ludwigsburg, Senator e. h. Roland Klinger, die Kehler Professoren Peter-Christian Kunkel und Dr. Andreas Pattar sowie die Richterin beim Sozialgericht Berlin Karen Peters.

Schon an der Änderung des Titels zeigt sich, dass nicht nur eine – wegen der raschen Entwicklungen im Existenzsicherungsrecht dringend erforderliche – Aktualisierung vorgenommen worden ist, sondern dass das Werk auch eine inhaltliche Ausweitung erfahren hat. Das hat auch eine erhebliche Ausweitung des Umfangs zur Folge: Von insgesamt 231 Seiten in der Vorauflage ist das Werk nunmehr auf 504 Seiten (inkl. Titelei, Anhängen und Verzeichnissen) angewachsen. Den maßgeblichen Grund hierfür findet man in zwei neuen Kapiteln, die sich der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II (einschließlich der Leistungen zur Eingliederung in Arbeit) und den Asylbewerberleistungen nach dem AsylbLG widmen. Teils ist der gewachsene Umfang aber auch auf den gewachsenen Fußnotenapparat zurückzuführen, über welchen sich zu zahlreichen häufigen Problemen entsprechende Rechtsprechung und Literatur auffinden lässt. Wie schon die Vorauflage behandelt auch die 3. Auflage nicht nur das materielle Existenzsicherungsrecht, sondern enthält darüber hinaus Ausführungen zum jeweils anzuwendenden Sozialverwaltungsverfahrensrecht und zum Rechtsschutz.

Das Buch berücksichtigt den Rechtsstand vom 1. 1. 2012. Bei der Darstellung der Leistungen zur Eingliederung in Arbeit wird zudem jeweils auf die zum 1. 4. 2012 in Kraft tretenden Änderungen hingewiesen. Damit dürfte es das derzeit aktuellste Buch zur behandelten Thematik sein.

Die Autoren hoffen, dass das Werk nicht nur an Hochschulen, sondern darüber hinaus bei den Trägern der Sozialhilfe, der Grundsicherung für Arbeitsuchende und der Asylbewerberleistungen, bei Beratungsstellen und Betroffenen sowie in der Gerichtsbarkeit Verbreitung findet.

Klinger, Roland/Kunkel, Peter-Christian/Pattar, Andreas/Peters, Karen: Existenzsicherungsrecht. SGB XII mit SGB II und AsylbLG.
3. Auflage, Baden-Baden (Nomos) 2012, ISBN 978-3-8329-6265-4, 504 Seiten, 28 Euro.

Erhältlich ist das Buch beispielsweise im Nomos-Online-Shop.

Prof. Dr. Martens im Studium Generale

Im Rahmen des Studium Generale lädt die Hochschule Kehl am Mittwoch den 07.04.2010 um 18.00 Uhr wieder ein. Prof. Dr. Martens der HS Kehl spricht über “Die Grenzen der Meinungsfreiheit in (kommunalen) Internetportalen.

Wir dürfen auf einen interessanten Vortrag gespannt sein.

Bürgerservice 2.0: Konferenz des Hochschulkollegs E-Government

Bürgerservice 2.0Welchen Stellenwert das Thema “Bürgerservice 2.0″ in Praxis und Forschung hat, wurde am 04. Februar 2010 bei der Konferenz des Hochschulkolleg E-Government-Kolleg der Alcatel-Lucent Stiftung in Stuttgart diskutiert. Die Konferenz wurde in Zusammenarbeit mit der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl und dem Gastgeber, der Landeshauptstadt Stuttgart, veranstaltet.

Der Auftaktvortrag von Herrn Professor Klaus Lenk unter der Überschrift „Bürgerservices: Wiederkehrende Probleme und neue Chancen“ zeichnete die Entwicklung beginnend mit den 70er Jahren im Bereich Bürgerservice nach. Er forderte , diesen durch die Bürgerbrille zu betrachten und entsprechend zu gestalten.

Unter der Überschrift  „Bürgerberatung 2.0“ wurde von Herrn Prof. Gerhard Schwabe und Frau Prof. Birgit Schenk ein aktuelles Forschungs- und Beratungsprojekt vorgestellt. Aus Bürgersicht wurde Beratung neu betrachtet und ein spezieller Ansatz für die Aufbereitung und Zusammenstellung von In Weiterlesen »

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