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Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Bürgermeister:

Untersuchung des Wohnverhaltens und Bildungshintergrunds von hauptamtlichen Bürgermeistern in Kommunen über 1.000 Einwohnern in exemplarisch ausgewählten Landkreisen im RP Stuttgart

Kurzfassung der Bachelorarbeit (Marcel Straub)

Das Amt des Bürgermeisters ist, so müsste man meinen, eine angesehene, vielschichtige, interessante und vor allem beliebte Berufsperspektive. Gerade für Verwaltungsbeamten des mittleren oder gehobenen Dienstes bietet es neben inhaltlicher Vielseitigkeit und „Machtfülle“ auch monetäre Ebenen, die mit der jeweils absolvierten Ausbildung sonst nahezu unerreichbar sind. Jedoch scheint dieses Amt einen immer geringer werdenden Reiz auf Verwaltungsfachleute auszuüben, worunter die Auswahl an qualifizierten Bewerbern leidet. Nicht selten bilden bzw. ergänzen Personen aus anderen Sparten des öffentlichen Dienstes, oder sogar aus der Privatwirtschaft, das Kandidatenfeld bei einer Bürgermeisterwahl.
Dies ist allerdings keineswegs eine spezielle Problematik der jüngsten Zeit, dennoch birgt diese Thematik mit Blick auf die Zukunft eine nicht zu unterschätzende Brisanz, denkt man an die oftmals in den Medien erwähnten Schlagwörter „Demografischer Wandel“ und „Fachkräftemangel“. Gerade die Berufseinsteiger in Form von jungen Verwaltungsbeamten sollten ein großes Interesse am Dasein als Bürgermeister besitzen. Doch scheint das Amt durch den Wandel im Berufsbild an Attraktivität verloren zu haben. Bevorzugt werden daher Laufbahnkarrieren oder Posten in der freien Wirtschaft angestrebt, da sie scheinbar bessere Rahmenbedingungen und Perspektiven bieten.
Eine abschließende Erörterung aller Veränderungen im Berufsbild hätte aber den Rahmen der Arbeit deutlich überstiegen, weshalb schwerpunktmäßig die Einzelaspekte des Wohnorts und des Bildungshintergrunds von Bürgermeistern betrachtet wurden. Die Basis der Arbeit bildet eine Bestandsaufnahme durch eine empirische Untersuchung, die Betrachtung des Berufsbilds im Wandel der Zeit sowie eine rechtliche Betrachtung der Einzelaspekte

Ziel und die Motivation der Arbeit ist es,  einerseits jungen Verwaltungsfachleuten aufzuzeigen, dass der gewählte Berufsweg, sie zum Bürgermeisteramt geradezu prädestiniert und  andererseits zu prüfen, ob heutzutage die Wohnortfrage tatsächlich die Wahl zum Bürgermeister maßgeblich beeinflusst, da sie im Bereich der Work-Life-Balance eine große Einschränkung darstellt.
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Bürgermeister-Wettbewerb “Mayors Challenge”

Europäische Städte sollen im Rahmen des Wettbewerbs innovative Lösungen zu gängigen Problemen finden und mit der Welt teilen. 80 Städte in Deutschland haben Gewinnchance auf 9 Millionen Euro an flexiblen Geldern. Fünf Städte in Österreich haben Gewinnchance auf 9 Millionen Euro an flexiblen Geldern. Das sind die drei Sätze, mit denen die Pressemitteilung des von EUROCITIES unterstützte Bürgermeister-Wettbewerbs Mayors Challenge 2013-2014 von Bloomberg Philanthropies aufmacht. Der Wettbewerb soll große europäische Städte dazu inspirieren, kühne Ideen zu finden, um wichtige Probleme zu lösen und das Leben in der Stadt zu verbessern. Die Lösungen sollen am Ende mit anderen Städten geteilt werden. Die Mayors Challenge orientiert sich am zuvor erfolgreich in den USA durchgeführten ersten Wettbewerb.

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David mit oder gegen Goliath?

Rektor Professor Paul Witt referiert bei den Reinacher Gesprächen in der Schweiz

Die Stadt Reinach ist eine Kleinstadt mit ca. 18.000 Einwohnern in der Nähe von Basel. Unter Leitung des Gemeindepräsidenten Urs Hintermann finden alljährlich die sogenannten „Reinacher Gespräche“ statt. Ziel der Reinacher Gespräche ist es, jedes Jahr einen Beitrag zur Lösung aktueller Probleme in Staat und Gesellschaft zu bringen. Sie beleuchten aktuelle Themen aus einer anderen Perspektive.

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Der Persönliche Referent des Oberbürgermeisters – ein attraktives Amt und Karrieresprungbrett zugleich?

-Abriss einer Bachelorarbeit-

Für die Karriereplanung der Absolventen des Bachelorstudiengangs „Public Management“ mit dem Berufsziel des Bürgermeisters stellt sich häufig die entscheidende Frage, welche Funktionen eine gute Grundlage und Vorbereitung für die erfolgreiche berufliche Weiterentwicklung bieten.

Die Funktion des Persönlichen Referenten könnte eine dieser “Sprungbrettpositionen” zum Amt des Bürgermeisters sein. Im Rahmen dieser Arbeit wird daher die Tätigkeit eines Persönlichen Referenten im Hinblick auf eine Nutzung dieser Position als Karrieresprungbrett umfassend beleuchtet.

Nach einer Einführung in die Thematik sowie einer allgemeinen Vorstellung des Berufsbildes des Persönlichen Referenten wird die Stellung der Referenten in der Praxis baden-württembergischer Kommunen ausführlich dargestellt. Insbesondere die Gemeinden, die Persönliche Referenten beschäftigen, die Attraktivität dieses Amtes als auch der Persönliche Referent als Person stehen hier im Mittelpunkt. Das letzte Kapitel der Arbeit widmet sich der Karriereentwicklung der Persönlichen Referenten. Dieser Teil soll letztendlich auch die Frage beantworten, ob diese Position eine gute Vorbereitung auf das Amt des Bürgermeisters darstellt und somit als Karrieresprungbrett dienen kann. Weiterlesen »

Traumjob Bürgermeister

Bürgermeisterkandidat(inn)enseminar vom 20. bis 22. Oktober 2011

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Ich will Bürgermeister werden – aber wie? Kommt’s auf die Krawatte oder das Kostüm an oder wie lange man bei der Weinprobe durchhält? Oder machen einen Kandidaten doch ganz andere Kriterien zum Bürgermeister? Viele Fragen, auf die die Referenten des dreitägigen, jährlich stattfindenden Bürgermeisterkandidatenseminars stets eine Antwort wissen. Die Erfolgsquote der später zum Bürgermeister gewählten Seminarteilnehmer liegt laut Seminarleiter Professor Paul Witt bei über 50 Prozent.

In diesem Jahr findet das Bürgermeisterkandidatenseminar der Kehler Akademie vom 20. bis 22. Oktober 2011 unter der Leitung von Rektor Professor Paul Witt statt.

Ausgewählte Referenten berichten sozusagen „aus erster Hand“ über ihre praktischen Erfahrungen. Sie sind aber auch in der Lage, die vermittelten Themen wissenschaftlich zu begründen.

Nicht jedem fällt es auf Anhieb leicht, vor einem großen Publikum zu stehen und mitreißende Reden zu schwingen. Wertvolle Tipps zum richtigen Auftritt vor der Wahlgemeinde bekommen die Teilnehmer bei den praktischen Übungen im Rahmen des Seminars. Hausbesuche, Vereinsversammlungen und Gemeindeveranstaltungen stehen schließlich auf der Tagesordnung eines Bürgermeisters.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten neben fachbezogener Literatur auch jeweils einen Leitfaden zu den einzelnen Themenblöcken.

Zum Referententeam gehört Weiterlesen »

Karrierechance Bürgermeister – Leitfaden für die erfolgreiche Kandidatur

Mit wertvollen Tipps und Ratschlägen für eine erfolgreiche Bürgermeisterkandidatur

„Karrierechance Bürgermeister – Leitfaden für die erfolgreiche Kandidatur“. Dies ist der Titel des Buches, das am 19. Oktober erscheint und Tipps für die erfolgreiche Gestaltung von Bürgermeister- und Oberbürgermeisterwahlkämpfen beinhaltet. Herausgeber ist der Kehler Hochschulrektor Professor Paul Witt. „Das Buch soll ein wertvoller Ratgeber für Kandidatinnen und Kandidaten um eines der wichtigsten und bedeutendsten kommunalen Ämter in Deutschland, nämliche dem Amte des Oberbürgermeisters bzw. des Bürgermeisters sein.“, so Witt. Zu den Autoren zählen überwiegend Referenten und Dozenten des Bürgermeisterseminars, das die Hochschule Kehl seit vielen Jahren mit Erfolg anbietet. Weiterlesen »

Gerhard Banner zum Ehrensenator ernannt

„Ein seltenes und nicht alltägliches Ereignis“ feierte in den Worten von Rektor Professor Paul Witt die Hochschule Kehl am 23. Juni: „Im Namen des Senats und der ganzen Hochschule“ verlieh Witt dem langjährigen Hochschulrats-Vorsitzenden Gerhard Banner die Ehrensenatorenwürde, die in den 38 vorangegangenen Jahren nur dreimal verliehen worden war, nämlich außer an den Hochschulgründungsrektor Hermann Wunsch noch an Erwin Teufel und Willi Stächele. Weiterlesen »

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