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Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Bürgercommunity:

Bürgermeisterblogs – Mehr Transparenz in der öffentlichen Verwaltung

Im aktuellen politik-digital-Dossier “Kommunen im Netz” gibt es einen Artikel von mir “Wenn Bürgermeister bloggen“.

Da der Artikel einen gewissen Umfang nicht überschreiten durfte, gibt es hier den Absatz, der leider nicht mitveröffentlicht werden konnte:

…„Bis wir diese Kommunikationsplattformen zu einer richtigen E-Democracy entwickeln, wird jedoch noch viel Wasser die Regnitz hinunterfließen”…

Ein Bürgermeisterblog bringt Transparenz
Welchen Nutzen bringt ein Bürgermeisterblog? Die Bürger verlangen transparentes Verwaltungshandeln. Zahlreiche Beispiele aus der Verwaltungspraxis zeigen, welche Folgen nichttransparente Entscheidungen haben können. In einer seit März 2007 andauernden und heute noch aktuellen Diskussion in der Gemeinde Orsingen im Landkreis Konstanz geht es beispielsweise um ein Planungsvorhaben der Gemeinde, einen Freizeitpark mit Camping-Ressort anzusiedeln. Die Bürger fühlen sich zu spät und schlecht informiert. Durch eine transparente Informationspolitik hätten entstandene Missstände eventuell verhindert werden können. Für Bürger ist es wichtig zu wissen, wer das Gesicht, der „Motor”, der Gemeinde ist. Durch einen authentischen Bürgermeisterblog wird dem Bürger als Wähler erst deutlich, ob der von ihm gewählte Bürgermeister auch tatsächlich der ist, für den man ihm im Wahlkampf gehalten hat.

Bürgermeister vernachlässigen die Blogosphäre

Warum gibt es so wenig Bürgermeisterblogs und…

 

Mein E-Government-Papst bloggt…

und ich bekomme es erst jetzt mit…

Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und Experte für E-Government und politische Kommunikation, führt einen “Reformblog“.

Aber warum E-Government-Papst?
Ich bin der Meinung, dass Franz-Reinhard Habbel mit dem richtigen Feeling an das Thema E-Government herangeht. Bereits als ich begann, mich für E-Government zu interessieren, lief mir dieser Name ständig über den Weg. Am Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) wurde mir klar, wie stark die Stellung dieses Mannes im Bereich E-Government ist.

Insbesondere in einem Interview mit der Fachzeitung “E-Government Computing” wird deutlich, dass Habbel viele Kommunen zum Nachdenken bringen kann. Auf seiner Website wird ein Download des Artikels angeboten, der jedoch leider nicht funktioniert.

Blogs im Wahlkampf

Die diesjährige Präsidentschaftswahl in Frankreich hat gezeigt, wozu Blogs in der politischen Kommunikation dienen könne. Die Initiative ProDialog kommt in ihrer Studie “Moderner Wahlkampf und politisches Marketing – am Beispiel der Präsidentschaftswahlen 2007 in Frankreich” zu dem Ergebnis, dass Blogs eine große Rolle im französischen Wahlkampf spielten. Im April 2007 “existierten zum Thema Wahlkampf der Präsidentschaftskandidaten” 40.000 Blogs, so die Studie weiter.

Es werden vier Ziele ausgemacht, die das Bloggen erfüllen sollte: Weiterlesen »

Wege aus der Verdrossenheit durch den Bürgermeister im Web 2.0

BlogkarnevalMein Beitrag zum politischen Blogkarneval von Soeren Onez behandelt vordergründig die Verwaltungsperspektive, den Umgang der Verwaltung und der Kommunalpolitik mit den “politikverdrossenen” Bürgern (= Bürgerinnen und Bürger).

Professor Paul Witt von der Fachhochschule Kehl beschreibt auf verwaltungmodern.de die künftigen Aufgaben eines Bürgermeisters, der eine Mittlerrolle zwischen Kommunalpolitik, Verwaltung und Bürgern einnimmt:

“So wird er [der Bürgermeister] beispielsweise ein Moderator von Bürgerbeteiligungsprozessen sein. Er wird versuchen, möglichst viele Bürger aktiv in das Geschehen der Gemeinde einzubeziehen. Der Bürgermeister der Zukunft sollte ein „Motivator” sein. Er muss es verstehen, die Bevölkerung genauso einzubinden wie den Gemeinderat und sonstige Gremien, wie Kuratorien von Kindergärten, Elternbeiräte etc.”

An diesen Aufgaben ist bereits erkennbar, dass in dem Organ “Bürgermeister” die entscheidende Weiche festzumachen ist, ob sich die Gesellschaft der Bürger (Gemeinde) für das Gemeinwesen engagiert oder verdrossen auf die eigene Lethargie blickt. Es sind insbesondere zwei Szenarien Weiterlesen »

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