Verwaltung.modern

Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Bachelorarbeit:

Der Arbeitsplatz der Zukunft des Landratsamtes Ostalbkreis!

Der Arbeitsplatz der Zukunft im Jahr 2022 im Geschäftsbereich Soziales des Landratsamtes Ostalbkreis ist schon geplant und wartet nur noch auf seine Realisierung. Melissa Trunk, Absolventin der HVF Ludwigsburg 2018, hat unter hochschulseitiger Betreuung von Frau Prof. Dr. Schenk und unter Betreuung des LRA Fachbereichsleiters für Organisation Martin Brandt, ein Untersuchungsdesign aufbauend auf der Needs Driven Approach entwickelt und den Geschäftsbereich Soziales untersucht. Das Ergebnis hat Frau Trunk aufgearbeitet und in einen Entwurf für einen optimalen Team-, Einzel- und Gruppenarbeitsplatz überführt. Dabei hat sie die Konzepte von Me- and We-Spaces sowie neuere Arbeitszeitmodelle und Zusammenarbeitsformen integrierend berücksichtigt und die sich daraus ergebenden Anforderungen beachtet.

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Open Data – Ein Konzept der Zukunft?

Handlungsempfehlungen an eine Stadt

Von Esther Baral

Open Data bzw. Open Government Data, ein Konzept, das für den öffentlichen und freien Zugang zu Regierungs- und Verwaltungsdaten steht, die frei genutzt, zusammengeführt und weiterverwendet werden können, ist nun auch ein aktuelles Trendthema in Deutschland. Forderungen an Politik und Verwaltung nach einer neuen offenen Verwaltungskultur werden immer lauter.

Als zentraler Bestandteil und Grundlage für diese neue Verwaltungskultur, die mit dem Begriff „Open Government“ beschrieben wird, soll Open Data zur Stärkung von Transparenz, Partizipation und Kollaboration beitragen und neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Politik, Bürgern und Wirtschaft ermöglichen.

Während in Ländern wie den USA der Transparenzgedanke durch das vielfältige Angebot offener Daten bereits praktisch gelebt wird, befindet sich Deutschland erst am Anfang dieser Entwicklung.

Allerdings wird das Ziel der Transparenz von Regierung und Verwaltung auch in Deutschland immer mehr rechtlich verankert. So fordert beispielsweise die INSPIRE-Richtlinie der EU, aber auch das geplante Informationsfreiheitsgesetz Baden-Württemberg, die Veröffentlichung von Daten des öffentlichen Sektors oder begründen den Anspruch auf Zugang zu Informationen von Regierung und Verwaltung auf Antrag. Die Erfüllung dieser Forderungen kann ein erster Schritt zur Realisierung von Open Data darstellen.

Viele Handlungsfelder lassen sich zur Umsetzung identifizieren. Diese sind vor allem organisatorischer, rechtlicher und technischer Art. Ebenso spielen die Stakeholder (Anspruchsgruppen) eine entscheidende Rolle bei der Effizienz und Effektivität des Angebots. Ihre Bedürfnisse und Wünsche müssen bekannt sein, um den Erfolg eines solchen Projekts herbeizuführen. Interne Stakeholder (z.B. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, politische Mandatsträger,…) sind dabei genauso zu berücksichtigen wie externe. Denn zur erfolgreichen Umsetzung des Ansatzes bedarf es eines Wandels der Verwaltungskultur zu mehr Offenheit gegenüber Dritten.

Stakeholder einer Verwaltung

Während viele Verwaltungen das Thema aufgrund zahlreicher Hürden eher misstrauisch beäugen, haben sich einige wenige Städte in Deutschland der Umsetzung des Projekts “Open Data” verschrieben und versprechen sich einen Nutzen davon. Trotz der bislang eher geringen Anzahl der veröffentlichten Datensätze konnte jedoch schon die eine oder andere nützliche Anwendung entwickelt werden. Weiterlesen »

Untersuchung des Wohnverhaltens und Bildungshintergrunds von hauptamtlichen Bürgermeistern in Kommunen über 1.000 Einwohnern in exemplarisch ausgewählten Landkreisen im RP Stuttgart

Kurzfassung der Bachelorarbeit (Marcel Straub)

Das Amt des Bürgermeisters ist, so müsste man meinen, eine angesehene, vielschichtige, interessante und vor allem beliebte Berufsperspektive. Gerade für Verwaltungsbeamten des mittleren oder gehobenen Dienstes bietet es neben inhaltlicher Vielseitigkeit und „Machtfülle“ auch monetäre Ebenen, die mit der jeweils absolvierten Ausbildung sonst nahezu unerreichbar sind. Jedoch scheint dieses Amt einen immer geringer werdenden Reiz auf Verwaltungsfachleute auszuüben, worunter die Auswahl an qualifizierten Bewerbern leidet. Nicht selten bilden bzw. ergänzen Personen aus anderen Sparten des öffentlichen Dienstes, oder sogar aus der Privatwirtschaft, das Kandidatenfeld bei einer Bürgermeisterwahl.
Dies ist allerdings keineswegs eine spezielle Problematik der jüngsten Zeit, dennoch birgt diese Thematik mit Blick auf die Zukunft eine nicht zu unterschätzende Brisanz, denkt man an die oftmals in den Medien erwähnten Schlagwörter „Demografischer Wandel“ und „Fachkräftemangel“. Gerade die Berufseinsteiger in Form von jungen Verwaltungsbeamten sollten ein großes Interesse am Dasein als Bürgermeister besitzen. Doch scheint das Amt durch den Wandel im Berufsbild an Attraktivität verloren zu haben. Bevorzugt werden daher Laufbahnkarrieren oder Posten in der freien Wirtschaft angestrebt, da sie scheinbar bessere Rahmenbedingungen und Perspektiven bieten.
Eine abschließende Erörterung aller Veränderungen im Berufsbild hätte aber den Rahmen der Arbeit deutlich überstiegen, weshalb schwerpunktmäßig die Einzelaspekte des Wohnorts und des Bildungshintergrunds von Bürgermeistern betrachtet wurden. Die Basis der Arbeit bildet eine Bestandsaufnahme durch eine empirische Untersuchung, die Betrachtung des Berufsbilds im Wandel der Zeit sowie eine rechtliche Betrachtung der Einzelaspekte

Ziel und die Motivation der Arbeit ist es,  einerseits jungen Verwaltungsfachleuten aufzuzeigen, dass der gewählte Berufsweg, sie zum Bürgermeisteramt geradezu prädestiniert und  andererseits zu prüfen, ob heutzutage die Wohnortfrage tatsächlich die Wahl zum Bürgermeister maßgeblich beeinflusst, da sie im Bereich der Work-Life-Balance eine große Einschränkung darstellt.
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Ordnungsbehördliche Bestattungen zwischen Kostentragung und Grundrechtseinfluss

Kurzabriss zur Bachelorarbeit von Jana Fiegenbaum

Im Volksmund wird häufig behauptet, dass nichts im Leben umsonst ist, nicht einmal der Tod – denn selbst den Verstorbenen kostet er das Leben.
Doch nicht nur das. Der Tod bringt für die Hinterbliebenen erhebliche Kosten mit sich. Begonnen mit der Leichenschau bis zur Fertigstellung des Grabes können sich die Kosten heutzutage ohne weiteres auf mehrere tausend Euro belaufen. Kein Wunder, dass die Frage, wer diese Kosten letztlich zu tragen hat, immer häufiger erst in Gerichtsverfahren zu klären ist. Während der Fokus der Rechtsprechung in der Vergangenheit auf dem Bestattungsrecht lag, sprich: „Wer ist berechtigt eine Bestattung zu veranlassen?“, hat es sich mittlerweile dahingehend gewandelt, dass Angehörige sich oftmals ihrer Verpflichtung entziehen wollen. Die Gründe hierfür bleiben dahingestellt.
Sorgt innerhalb einer gesetzlich festgelegten Bestattungsfrist keiner der Angehörigen für die Bestattung, wird oftmals das ersatzweise Eingreifen der Ordnungsbehörde notwendig, um Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung, die vom unbestatteten Leichnam ausgehen können, zu vermeiden. Die hierfür notwendigen Kosten können im Nachhinein von den Angehörigen zurückgefordert werden. Ordnungsbehördliche Bestattungen sind somit per Definition alle Bestattungen, die auf der Grundlage ordnungsrechtlicher Bestimmungen, insbesondere der Bestattungs- und Friedhofsgesetze, von kommunalen oder staatlichen Behörden beauftragt werden. Synonym werden häufig auch die Begriffe Bestattung von Amtswegen, Notbestattung, ortspolizeiliche bzw. ordnungsrechtliche Bestattung verwendet.

Einige Kommunen brachten zum Ausdruck, dass die Problematik gefühlt immer mehr Zeit in Anspruch nimmt und die Probleme mit Bestattungspflichtigen zunehmen. Aus diesem Grund wurden im Rahmen dieser Bachelorarbeit empirische Erhebungen durchgeführt, die zeigen sollten, ob der subjektive Eindruck sich mit der tatsächlichen Häufigkeit deckt. Hierfür wurden alle Großen Kreisstädte bzw. Stadtkreise in Baden-Württemberg angeschrieben und mittels Fragebogen zu Ihren Erfahrungen befragt. Der Rücklauf lag bei knapp über 50%. Es zeigte sich, dass der Anteil der ordnungsbehördlichen Bestattungen im Betrachtungszeitraum (2009-2013) um 0,32% von 2,04 auf 2,36 % gestiegen ist. Doch nicht nur das. Bei durchschnittlichen Kosten einer ordnungsbehördlichen Bestattung von 2.375 € für eine Feuer- und rund 3.200 € für eine Erdbestattung und einem gelungenen Kostenersatz in durchschnittlich rund 75% aller Fälle, zeigt sich, dass die Problematik auch im kommunalen Haushalt einen nicht länger zu vernachlässigenden Posten einnimmt.

Im Vordergrund der Arbeit stand jedoch eine rechtliche Betrachtung der Materie. Das Konstrukt der ordnungsbehördlichen Bestattung bewegt sich an einer Schnittstelle verschiedenster Gesetze (darunter BGB; SGB; PolG,…), was es im kommunalen Alltag zu einer vielschichtigen Problematik macht. Oftmals müssen sich Sachbearbeiter in kleineren Kommunen, in denen solche Fälle entsprechend seltener auftreten, innerhalb kürzester Zeit mit den Rechtsgrundlagen vertraut machen. Das Vorgehen soll daher nachfolgend in vereinfachter Art und Weise überblickshaft dargestellt werden. Bezüglich ausführlicherer Erläuterungen wird auf die Arbeit selbst verwiesen.
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Etablierung von Flüchtlingsunterkünften – von der Idee bis zur Errichtung am Beispiel der Landeshauptstadt Stuttgart

von Lisa Remuta

Wachsende Flüchtlingszahlen stellen Politik und Verwaltung seit ungefähr zwei Jahren vor eine enorme Herausforderung. Neben fehlendem Personal und hohen Kosten, sind die Knappen Ressourcen an Unterbringungsmöglichkeiten für Asylbewerber eines der größten zu bewältigenden Probleme. Das im vergangen Jahr eingeführte Flüchtlingsaufnahmegesetz für Baden-Württemberg hat bereits einen enormen Fortschritt in der Flüchtlingsarbeit herbeigeführt. Dank diesem Gesetz haben die Asylbewerber einen Anspruch auf ein deutlich besseres und humanes Leben in den Unterkünften. Integration und Sozialarbeit sind außerdem ein sehr wichtiger Aspekt.  Es scheint, als hätte man endlich erkannt, dass man vor den fremden Menschen keine Angst haben muss und sie stattdessen unterstützen sollte. Nicht zuletzt unter dem Gesichtspunkt, dass ein Land wie Deutschland von den vielen Flüchtlingen ebenfalls profitieren kann, vorausgesetzt sie sind gut integriert. Die Landeshauptstadt Stuttgart nimmt alleine über 6 % der baden-württembergischen Asylbewerber auf und gilt darüber hinaus als Vorreiter in Sachen Flüchtlingsunterbringung. Doch wie schafft es ein Stadtkreis, der sowieso bekannt dafür ist, kaum Wohnraum zur Verfügung zu haben, seine knapp 2.000 Flüchtlinge unterzubringen? Und dies auch noch auf möglichst menschliche Art und Weise bzw. unter Einhaltung des neuen FlüAG? Um diese Ziele zu erreichen, spielen sehr viele Faktoren eine Rolle. Es genügt nicht, ausreichend Wohnraum zur Verfügung zu stellen und die Menschen sich anschließend selbst zu überlassen. Stuttgart hat es geschafft, verschiedenste Akteure, von der Verwaltungsspitze über die freuen Träger, bis hin zu den Bürgerinnen und Bürgern in Sachen Asylbewerber zu mobilisieren. Wie die Stadt Stuttgart bei ihrer Arbeit mit den Flüchtlingen vor geht, woher die Stadt ihre Unterstützung bekommt und wie sie es schafft, alles so umzusetzen, dass sie ihrer Vorreiterrolle gerecht wird, kann nicht vollumfänglich wie in der Bachelorarbeit dargestellt werden. Doch zwei Ergebnisse der empirischen Analyse, die sämtliche Akteure eingeschlossen hat, auch die Flüchtlinge, brachten kein neues, dennoch ein interessantes Resultat: Der städtische Fokus wurde verstärkt auf die Freizeitgestaltung gelegt. Fragt man jedoch die Flüchtlinge, was sie zu diesen Angeboten sagen, so antworten sie, dass sie ihren Helfern sehr dankbar sind, allerdings lieber einer richtigen Arbeit nachgehen möchten, mit dem Ziel Geld zu verdienen, um sich eine eigene Wohnung suchen zu können. Denn egal wie sehr sich Ehrenamtliche, Verwaltung und Träger auch bemühen, in einer Flüchtlingsunterkunft zu leben, bietet keinem der Flüchtlinge ein richtiges Zuhause.

So entstand eine Bachelorarbeit, welche einerseits eine aktuelle Situation behandelt und andererseits aufzeigt, wie die Schwierigkeiten seitens der Verwaltung bewältigt werden können.

Qualitative Betrachtung von Fußgänger- und Radverkehr in Kreisverkehren am Beispiel der Stadt Stuttgart

von Benjamin Dutz

Laut einer Studie, die das US-Unternehmen Inris, ein Anbieter für Verkehrsinformationen, veröffentlichte, war die Landeshauptstadt Stuttgart im Jahre 2011 die staureichste Stadt Deutschlands. Mit rund 58 Stunden Stau im Jahr stand dien Autofahrer in Stuttgart deutlich länger als im bundesweiten Vergleich (36 h). Neben hohem Verkehrsaufkommen und der Schaltung von Ampelanlagen, geraten durch solche Betrachtungen immer wieder die geometrische Ausgestaltung der Straßenräume in die Diskussion.

Seit Anfang der 1990er Jahre werden Kreisverkehre in Deutschland immer häufiger als Alternative zu anderen Verkehrsknotenpunktformen eingesetzt. Die verbesserte Verkehrssicherheit, reduzierte Wartezeiten, die geringeren Geschwindigkeiten und städtebauliche Argumente werden häufig als Vorteile gegenüber der konventionellen Kreuzung geführt. Kreisverkehre werden dabei zumeist rein verkehrstechnisch, bezüglich der verkehrlichen Leistungskennwerte, von Ingenieuren betrachtet. Dies hat ohne Zweifeln insofern seine Berechtigung, dass ein Kreisverkehr nach Maß und Verkehrsbelastung funktionale Anforderungen genügen muss. Eine Sichtweise, welche von der Verkehrsregelung ausgeht, führt hingegen zu anderen Ansätzen. Zunächst ist festzustellen, dass das ganze Regelwerk der Straßenverkehrsordnung vom Grundsatz geprägt ist, für gleiche Verkehrssituationen gleiche Verkehrsregeln festzulegen. Dies ist sozusagen die Basis einer jeden Verkehrssicherheitsbetrachtung. Besonders für die sog. “schwächeren Verkehrsteilnehmer” (Fußgänger und Radfahrer) ist dies ausschlaggebend, um sicher am Straßenverkehr teilnehmen zu können.

Eine Betrachtung aller Stuttgarter Kreisverkehre ergab, dass durchaus verschiedene Ausbauvarianten vorhanden sind, die zudem teilweise unterschiedlich geregelt sind. Dies steht im Widerspruch zu einer einheitlichen Handhabung der Regelwerke und birgt – obwohl die verschiedenen Verkehrsregelungen rechtlich als solche korrekt sind – ein hohes Potenzial an Missverständnissen. Besonders bei Konflikten zwischen dem motorisierten Verkehr und Fußgängern bzw. Radfahrern kann dies gegebenenfalls zu schwerwiegenden Unfällen führen.  Deshalb entschied sich die Stadt Stuttgart im Rahmen einer Bachelorarbeit, alle vorhandenen Kreisverkehre im Stadtgebiet zu betrachten und sie hinsichtlich Fußgängerführung, Radführung und Beschilderung zu vergleichen.

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Barrierefreie Stadt als Ziel – Handlungsfelder und Restriktionen in der Stadtentwicklung

Ein Abriss meiner Bachelorarbeit. Von Jasmin Köhler

In Deutschland leben 9,6 Millionen Menschen mit einer Behinderung, europaweit sind es bereits 80 Millionen Menschen, für welche ein konsequenter Abbau von Barrieren zwingend erforderlich ist. Barrierefreiheit betrifft aber nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern jeder von uns wird im Laufe seines Lebens mit dieser Thematik konfrontiert. Ob nun die ältere Dame mit einem Rollator, der Vater mit seinem Kinderwagen, die junge Studentin mit einem eingegipsten Bein, der aufstrebende Geschäftsmann im Rollstuhl oder aber die Spaziergängerin mit ihrem Blindenstock – für alle ist es ein Vorteil, wenn möglichst wenig Barrieren in der Umgebung vorhanden sind.
Mit Blick auf die absehbaren Entwicklungen des demographischen Wandels sollte die Barrierefreiheit ebenfalls als ein elementarer Bestandteil in der Stadtentwicklung begriffen werden. Denn der Wandel bringt einen erhöhten Altersdurchschnitt mit sich, was die Ergebnisse der 12. koordinierten Bevölkerungsvorausrechnung verdeutlichen. Der demographische Wandel ist daher auch ein aktuelles Thema in den Kommunen, da die Veränderungen schon heute in den Gemeinden und Städten spürbar sind und der Bereich der demographischen Entwicklung mittlerweile zu den wichtigsten kommunalen Aufgaben zählt.
Vor diesem Hintergrund setzt sich die Bachelorarbeit mit dem Umgang und der aktuellen Situation der Barrierefreiheit am Beispiel der Landeshauptstadt Stuttgart, in Form bestimmter Kriterien, auseinander. Zudem erfolgt eine auszugsweise Analyse der Barrierefreiheit in drei anderen europäischen Großstädten, mit welchen anschließend ein Vergleich mit Stuttgart gezogen wird. Die Perspektiven der Stadtentwicklung mit Blick auf die Barrierefreiheit werden ebenso genannt, wie Projekte und Zukunftsvisionen zum Abbau von Barrieren.
Als Ergebnis ist festzuhalten, dass die Barrierefreiheit mittlerweile ein brisantes und präsentes Thema in der Stadtentwicklung ist, welches jedoch noch an Bedeutung gewinnen muss. Stuttgart, als auch die anderen europäischen Vergleichsstädte, zeigen den unter-schiedlichen Umgang mit dieser Thematik.

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