Verwaltung.modern

Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Archiv des Themas Bachelor:

Verwaltung und Migration – Die Perspektive der Angekommenen!

Die Begegnungen im Arbeitsumfeld der Verwaltungsmitarbeiter definieren sich durch die jeweiligen Kulturen, die die Beteiligten mitbringen. In unserer denkbar heterogenen Welt kann es hierbei durchaus zu spannenden Konstellationen kommen. So wünschenswert ein inhaltlicher Konsens ist, selbstverständlich ist er nicht. Die Definition von Pünktlichkeit beispielsweise erfolgt nicht in allen Kulturen nach dem deutschem Muster. Ein Dissens wird entweder eingeschränkte Bearbeitungszeit oder eine neue Terminvereinbarung zur Folge haben, beides kann für die Beteiligten unbefriedigend sein. Weder ist ein Migrant, der seinen Ansprechpartner mit dem Vornamen anredet, per se ein unhöflicher Mensch. Noch ist ein Verwaltungsbeamter, der den direkten Blickkontakt sucht an einer persönlichen Nähe interessiert. Dennoch liegt es nahe, dass in beiden Fällen auf die Begegnung ein Missverständnis folgt. Der Vortrag am 29. April 2015 an der HVF Ludwigsburg von Tülay Schmid, selbst Tochter türkischer Migranten, klärt über derartige Missverständnisse auf und möchte ein entsprechendes Problembewusstsein schaffen sowie Lösungsvorschläge diskutieren.

Blick hinter die Kulissen der Herzmedizin

Studierende der Hochschule Kehl informierten sich im MediClin Herzzentrum Lahr/Baden

Lahr, 16. November 2012. Wie funktioniert ein Krankenhaus? Darüber informierten sich am 15. November Studierende der Hochschule Kehl im MediClin Herzzentrum Lahr/Baden. Der Besuch bot den zwölf jungen Männern und Frauen einen Einblick in die Tätigkeit eines Krankenhausmanagers – ein mögliches Berufsbild von Absolventen des an der Hochschule angebotenen Studiengangs „gehobener Verwaltungsdienst/Public Management“ mit Schwerpunkt Beteiligungs- und Krankenhausmanagement.

Die Studierenden erlebten eine Untersuchung im Herzkatheterlabor aus der Perspektive eines Arztes, inklusive einer Vorführung von medizinischem Gerät wie Gefäßstützen, sogenannten Stents, oder aufblasbaren Ballonkathetern. Bei einer Führung durch die Klinik konnten die Studierenden einen Blick in den OP-Bereich werfen und sahen, wie ein Intensivpatient versorgt wird.

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Lehrbuch „Existenzsicherungsrecht“ – Dritte Auflage erschienen

Mitten in den Semesterferien der baden-württembergischen Hochschulen für öffentliche Verwaltung ist im Nomos-Verlag soeben die dritte Auflage des Lehrbuchs „Existenzsicherungsrecht“ erschienen. An diesem Werk, dessen 2. Auflage 2007 noch unter dem Titel „Sozialhilferecht“ erschienen war, sind vier Personen beteiligt: Der Verbandsdirektor des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales und Honorarprofessor der Hochschule Ludwigsburg, Senator e. h. Roland Klinger, die Kehler Professoren Peter-Christian Kunkel und Dr. Andreas Pattar sowie die Richterin beim Sozialgericht Berlin Karen Peters.

Schon an der Änderung des Titels zeigt sich, dass nicht nur eine – wegen der raschen Entwicklungen im Existenzsicherungsrecht dringend erforderliche – Aktualisierung vorgenommen worden ist, sondern dass das Werk auch eine inhaltliche Ausweitung erfahren hat. Das hat auch eine erhebliche Ausweitung des Umfangs zur Folge: Von insgesamt 231 Seiten in der Vorauflage ist das Werk nunmehr auf 504 Seiten (inkl. Titelei, Anhängen und Verzeichnissen) angewachsen. Den maßgeblichen Grund hierfür findet man in zwei neuen Kapiteln, die sich der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II (einschließlich der Leistungen zur Eingliederung in Arbeit) und den Asylbewerberleistungen nach dem AsylbLG widmen. Teils ist der gewachsene Umfang aber auch auf den gewachsenen Fußnotenapparat zurückzuführen, über welchen sich zu zahlreichen häufigen Problemen entsprechende Rechtsprechung und Literatur auffinden lässt. Wie schon die Vorauflage behandelt auch die 3. Auflage nicht nur das materielle Existenzsicherungsrecht, sondern enthält darüber hinaus Ausführungen zum jeweils anzuwendenden Sozialverwaltungsverfahrensrecht und zum Rechtsschutz.

Das Buch berücksichtigt den Rechtsstand vom 1. 1. 2012. Bei der Darstellung der Leistungen zur Eingliederung in Arbeit wird zudem jeweils auf die zum 1. 4. 2012 in Kraft tretenden Änderungen hingewiesen. Damit dürfte es das derzeit aktuellste Buch zur behandelten Thematik sein.

Die Autoren hoffen, dass das Werk nicht nur an Hochschulen, sondern darüber hinaus bei den Trägern der Sozialhilfe, der Grundsicherung für Arbeitsuchende und der Asylbewerberleistungen, bei Beratungsstellen und Betroffenen sowie in der Gerichtsbarkeit Verbreitung findet.

Klinger, Roland/Kunkel, Peter-Christian/Pattar, Andreas/Peters, Karen: Existenzsicherungsrecht. SGB XII mit SGB II und AsylbLG.
3. Auflage, Baden-Baden (Nomos) 2012, ISBN 978-3-8329-6265-4, 504 Seiten, 28 Euro.

Erhältlich ist das Buch beispielsweise im Nomos-Online-Shop.

Warum Gender Mainstreaming in der Bachelor-Ausbildung?

An der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl und der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg kann das Studium zum Bachelor of Arts – Public Management absolviert werden. Der Abschluss eröffnet den Zugang zum gehobenen Verwaltungsdienst in Baden-Württemberg. Im Zuge der curricularen Umgestaltung vom Diplom auf Bachelor wurde der Gender Ansatz in die Lehre integriert. Erstmals im Wintersemester 2010/2011 fand Gender Mainstreaming Eingang in die Lehrveranstaltungen im Rahmen eines Querschnittmoduls Ethik, Gender und Management. Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass Gender Mainstreaming auf der Ebene der Europäischen Union, der Bundes- und Landesverwaltungen sowie der Kommunen zunehmend an Bedeutung gewinnt, wie es in Art 3 EUV als Aufgabe der Europäischen Union verankert ist.

In den öffentlichen Verwaltungen gibt es eine Vielzahl von genderrelevanten Handlungsfeldern: Männer und Frauen sind von Bereichen wie Kultur, Bildung und Sport, Gesundheit, Wirtschaft, Bauen und Wohnen, Verkehr, Natur- und Landschaftspflege, Kinder und Familie, Wirtschaft unterschiedlich betroffen, sie haben andere Bedürfnisse und verfolgen unterschiedliche Interessen. Aufgabe von Verwaltungen ist es, knappe Mittel und Ressourcen wirkungsorientiert, effektiv und effizient einzusetzen. Dies kann nur gelingen, wenn die Entscheidungsträger/innen mittels einer Zielgruppenanalyse eine Vorstellung von den Lebenssituationen und Bedürfnissen der betroffenen Frauen und Männer, Mädchen und Jungen haben und ihnen die unterschiedlichen Wirkungen ihrer Entscheidungen bewusst sind. Sie müssen in der Lage sein, diese Unterschiede mittels verlässlicher Erhebungen und Daten sichtbar zu machen. Deshalb sind die Studierenden mit gendersensiblen Erhebungsinstrumenten vertraut zu machen. Weiterlesen »

Bachelorarbeit: “Bürgergesellschaft und Kommune – Untersuchung der Relevanz bürgerschaftlichen Engagements für die Kommune”

Die Bürgergesellschaft mit all ihren Aspekten, u.a. der aktive und in Gemeinschaft und Entscheidungsprozesse eingebundene Bürger, sind seit langem Gegenstand politischer Diskussionen und soziologischer Untersuchungen.

Vor allem für die bürgernah agierenden Kommunen ist das Verhältnis zu den Bürgern und deren Mitwirkung von großer Relevanz. Nach einer detaillierten Einführung in die Thematik der Bürgergesellschaft mit den damit in Zusammenhang stehenden Begrifflichkeiten wird mit der Arbeit untersucht, inwiefern das bürgerschaftliche Engagement für die Kommune von Bedeutung ist, aber auch von Nutzen sein kann. Die Arbeit zeigt sowohl den Umfang bürgerschaftlichen Engagements auf lokaler Ebene auf, dient aber auch den kommunalen Entscheidungsträgern in politischen Gremien und Verwaltung als Leitfaden, der aufzeigt wo sich die Potenziale bürgerschaftlichen Engagements befinden und wie man den Bürger aktivieren kann. Weiterlesen »

Das neue Semester beginnt

Bald ist es wieder soweit, das neue Semester an der HS-Kehl fängt an.

Der Jahrgang BA 09 wird sein Vertiefungsstudium am 15.09.2011 beginnen. Nachdem alle BA 09er hoffentlich die Bachelorarbeit erfolgreich hinter sich gebracht haben, stehen sie nun vor neuen Herausforderungen. Es kommen noch einige Prüfungen, wie auch die Verteidigung der Bachelorarbeit auf sie zu.
Für unsere „Frischlinge“ aus dem Jahrgang BA 011 geht der „Ernst des Lebens“ nach den langen Semesterferien wieder los. Sie wandern ab dem 12.09.2011 wieder in Kehl ein und auch die BA 011er müssen während des Wintersemesters einige Prüfungen schreiben.
Unsere BA 010er befinden sich in diesem Semester außerhalb der Hochschule, denn am 15.07.2011 ging es für sie von der HS direkt in die Praxisphase.
Sie haben nun 14 Monate Zeit sich in der Praxis zu bewähren, ob im Rathaus, im Ausland oder auch in der Privatwirtschaft.
Außerdem müssen auch sie in den letzten 3 Monaten der Praxisphase eine Bachelorarbeit anfertigen und sind daher erst im Wintersemester 2012 für das Vertiefungsstudium wieder an der Hochschule anzufinden.

Wir wünschen auf diesem Wege allen BA 09 viel Glück auf dem letzten Endspurt im Vertiefungstudium und auch den BA 011 viel Erfolg für das zweite Semester.
Dem Jahrgang BA010 wünschen wir weiterhin viel Spass und viele interessante Erfahrungen in der Praxisphase…

Studium Generale: “Ethik in der Verwaltung”

Am Mittwoch, 06.04.2011 referiert Herr Prof.Dr. Bernd Banke aus Reutlingen im Rahmen des “Studium Generale/Forum Zeitfragen” über das Thema “Ethik in der Verwaltung”.

Verwaltungsethik ist kein besonders geläufiges Thema und dennoch haben Fragen der Ethik innerhalb der Verwaltung in den letzten Jahren hohe Aufmerksamkeit gefunden. Herr Prof.Dr. Banke wird uns einen Einblick in die grundlegenden Begriffe und in die Logik der Ethik geben.

Der Vortrag beginnt um 18 Uhr in der Aula der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl.

Wir dürfen uns auf einen aufschlussreichen Abend freuen!

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