Verwaltung.modern

Was passiert in der öffentlichen Verwaltung?

Wie nehmen wir Bürger, Wirtschaft, Gemeinderäte und Verwaltung mit in die Digitale Welt?

Mit dieser Fragestellung setzen sich rund 40 Studierende der Vertiefungen Führung/Kommunalpolitik und Angewandtes eGovernment / Informationsmanagement der Hochschulen Ludwigsburg an unter der Leitung ihrer Professorin Dr. Schenk im Rahmen ihres Vertiefungsstudiums auseinander. An zwei Donnerstagen wurden sie dabei von Christine Bandt, EnBW, der Moderatorin der zwei Design Thinking-Workshops professionell unterstützt. Fr. Bandt führte die Studierenden  durch die einzelnen Phasen und öffnete den Blick für dieses faszinierende Werkzeug derOrganisationsgestaltung.

Die „Design Thinking“, eine neuartige Methode, die vom Stakeholder her denkt und Prozesse entlang von deren Bedürfnissen gestaltet. Die Empathiearbeit, die nicht jedem leicht fällt, wurde auf fünf Zielgruppe bezogen: Bürger, Wirtschaft, Gemeinderat, Mitarbeiter und Führungskräfte.

Am Ende der beiden Workshoptage standen fünf komplett neu durchdachte und aus Stakeholdersicht gestaltete                  Produkte und Visionen einer Digitalen Welt.

Ausgehend von diesen werden nun Kommunikations- und Beteiligungskonzepte beispielhaft anhand einer konkreten Kommunen entwickelt, die dann auf andere Kommunen angepasst und übertragen werden können. Profitieren können davon die Gemeinden, die sich auf den Weg in die Digitale Welt machen und eine/n der rund 40 Studierenden ab Frühjahr 2019 in ihrer Kommune begrüßen. Denn diese können ihre erarbeiteten die Konzepte dorthin mitnehmen.

Wie wichtig diese und ähnliche Workshops im Studium zum Aufbau von zukunftsorientiertem Methodenwissen und -kompetenzen sind, zeigen Praxisbeispiele der Kommunen, die sich ebenfalls schon auf den Weg der digitalen Transformation gemacht haben (u.a. siehe https://www.inqa.de/SharedDocs/PDFs/DE/Gute-Praxis/Innovativ-und-quer-als-Stadtverwaltung.pdf?__blob=publicationFile&v=2)

e-Services – von Ende zu Ende gedacht!

Birgit Schenk

Usability und Nutzungszufriedenheit sind im Public Service Design das zentrale Qualitätskriterium. Sind diese gegeben werden von den Einwohnern / Bürgern e-Services angenommen und gern genutzt. Ob diese genutzt werden, können Nutzungskennzahlen verraten. Sind diese nicht verfügbar, bleibt noch die Möglichkeit des  Nutzer*innen-Tests, um zu erfahren, wie anwenderfreundlich die e-Services gestaltet sind. So haben sich Studierende im Modul e-Government/Informationsmanagement der Vertiefung an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg unter Anleitung von Rüdiger Czieschla, Stadt Freiburg,  mit der Frage „Wie zufrieden sind Nutzer*innen mit den kommunalen Service-Prozessen auf service-bw?“ während der Lehrveranstaltung Digital Public Service Design am 15. und 16. November 2018 auseinandergesetzt. Das Ergebnis finden Sie im dem Blog „Agile Verwaltung“ veröffentlicht – klicken Sie  hier 

Neue Unternehmenskultur – „Musik und Management“

Autor: Prof. Dr. Jürgen Kegelmann – Hochschule Kehl

In der Musik zählen Originalität, Innovationsgeist, Improvisationstalent, Zusammenspiel und Gleichtakt. Diese Elemente lassen sich auf neue Managementkonzepte übertragen. Der Vortrag zum Thema „Musik und Management” gehalten im Rahmen des  Kulturradios SWR2 – Wissen/ Aula.

Interessiert? Dann finden Sie den Podcast und das Skript unter

https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/musik-und-management/-/id=660374/did=21642704/nid=660374/yg03uq/index.html

Der Arbeitsplatz der Zukunft des Landratsamtes Ostalbkreis!

Der Arbeitsplatz der Zukunft im Jahr 2022 im Geschäftsbereich Soziales des Landratsamtes Ostalbkreis ist schon geplant und wartet nur noch auf seine Realisierung. Melissa Trunk, Absolventin der HVF Ludwigsburg 2018, hat unter hochschulseitiger Betreuung von Frau Prof. Dr. Schenk und unter Betreuung des LRA Fachbereichsleiters für Organisation Martin Brandt, ein Untersuchungsdesign aufbauend auf der Needs Driven Approach entwickelt und den Geschäftsbereich Soziales untersucht. Das Ergebnis hat Frau Trunk aufgearbeitet und in einen Entwurf für einen optimalen Team-, Einzel- und Gruppenarbeitsplatz überführt. Dabei hat sie die Konzepte von Me- and We-Spaces sowie neuere Arbeitszeitmodelle und Zusammenarbeitsformen integrierend berücksichtigt und die sich daraus ergebenden Anforderungen beachtet.

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Masterstudentinnen moderierten Workshop bei „Morgenstadt-Werkstatt meets Digitale Zukunftskommune@BW“

Bürgerservice der Zukunft – bürgerzentriert und mitarbeiterorientiert! – so lautete der Workshop, der im Rahmen der Morgenstadt-Werkstatt meets Digitale Zukunftskommune@BW von drei Masterstudentinnen Nadine Anders, Verena Bicker und Judith Dengler des MPM unter Anleitung von Prof. Schenk moderiert wurde.

Bei diesem beschäftigten sich die unterschiedlichsten Teilnehmer/innen mit den Fragen nach „pains & gains“ von Bürger/innen und Mitarbeiter/innen bei der Bearbeitung der Anliegen im Bürgerservice von heute und suchten Lösungen für morgen, die sich gewinnbringend die positiven Effekte einer Digitalisierung für diese Personengruppen zunutze machen. Die Kombination unterschiedlichster Technologien für die einzelnen Schritte der Dienstleistungserbringung – begonnen bei der Identifikation bis hin zur Abholung gewünschter Produkte, wie z. B. eines Personalausweises oder Reisepasses, wurden ebenso diskutiert, wie die Verbesserung des Wartebereichs „zum Wohlfühlen“ für die Bürger. Methodisch wurde eine abgewandelte Form des „Design Thinking“ eingesetzt, eine neuartige Methode, die vom Kunden und vom Mitarbeiter her denkt und Prozesse entlang von deren Bedürfnissen gestaltet. Überraschend war das Ergebnis: die Lösungen erfüllten sowohl die Wünsche der Bürger/innen wie auch der Mitarbeiter/innen und waren damit im Kern gleich!

Das Ergebnis wird in ein zukunftsweisendes Konzept für die Gestaltung eines Bürgerservices für morgen münden – leider noch orientiert am bestehenden Territorialprinzip und der gegebenen Gesetzeslage, doch wird dieses auch deren Umgestaltungsmöglichkeiten in den Blick nehmen.

Beim Tun!

Ein Ergebnis!

Auf dem Weg zur Zukunftskommune!

Aktiv bei der Arbeit!

Wie werden wir in der Zukunft leben? Wie sieht eine Kommune aus, die sich den Megatrends unserer Zeit wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Globalisierung nicht nur stellt, sondern diese proaktiv für sich nutzt? Wie entstehen Verwaltungsdienstleistungen (e-Services), die sowohl eine moderne Dienstleistungsqualität für den Bürger, als auch mitarbeiterfreundliche Arbeitsbedingungen in sich vereinen? Diesen Fragen stellen sich heute rund 60 Studierende der Hochschulen Ludwigsburg und Kehl unter der Leitung ihrer Professorinnen Schenk, Schneider und Dietrich im Rahmen ihres Vertiefungsstudiums. Im Landesmedienzentrum in Karlsruhe nutzen sie „Design Thinking“, eine neuartige Methode, die vom Kunden her denkt und Prozesse entlang von Bedürfnissen gestaltet.

Unterstützt werden sie dabei von drei Moderatoren der EnBW, Christine Bandt, Kathrin Burkardt und Carsten Stauch, die sie durch die einzelnen Phasen führen und den Blick öffnen für dieses faszinierende Werkzeug der Organisationsgestaltung. Im Fokus der Arbeit stehen die Leistungsfelder eGovernment, Bildung, Betreuung, Tourismus und „grüne Stadt“.

Am Ende des Tages werden sechs komplett neu durchdachte und aus Kundensicht gestaltete Verwaltungsservices entstehen, die anschließend in konkreten Kommunen eingesetzt werden sollen.  Profitieren wird davon unter anderem die Stadtverwaltung Herrenberg, die in einer zweijährigen Forschungskooperation mit der Hochschule Ludwigsburg auf dem Weg zur Zukunftskommune ist, sowie die Stadtverwaltung Ludwigsburg für die Ausländerbehörde.

Innovativ und zielgruppengerecht: Das „Einsteigerprogramm“

Autoren: Melina Savvidis und Marc-Oliver Buck, Personalentwicklung, Landratsamt Rems-Murr-Kreis

Das Landratsamt Rems-Murr-Kreis bietet Absolventinnen und Absolventen der Verwaltungshochschulen in Ludwigsburg und Kehl den etwas anderen Einstieg in das Berufsleben nach dem Studium. Das „Einsteigerprogramm“ schafft für motivierte Studienabgänger/-innen die Möglichkeit, ihre ersten zwölf bis 18 Monate nach dem Studium mit einer zu ihnen passenden Mischung aus Projektarbeit, Alltagsarbeit und individueller Weiterbildung zu gestalten.

Im Vorfeld zur vergangenen Personalmesse am 21. September 2017 in Ludwigsburg hatte die Personalentwicklung des Landratsamts in den verschiedenen Ämtern und Stabsstellen ihres Hauses nach Projekten gefragt, die Studienabgänger/-innen des gehobenen Verwaltungsdienstes innerhalb eines Jahres umsetzen können. Stabsstellen, Querschnittsämter, Ordnungs- und Sozialverwaltung reichten daraufhin Projekte und Anforderungen an die Absolventen/-innen ein, definierten Meilensteine und fachliche Mentoren.

Die verschiedenen Projekte konnten dann auf der Personalmesse an interessierte Studierende vermittelt werden. Die Projekte drehten sich unter anderem um den Aufbau einer Nachfolgeplanung, die Einführung eines zentralen Controllings oder die Umsetzung von Integrationsmaßnahmen.

Studierende haben sich nach der Messe auf diese Projekte beworben – und als „Einsteigerin“ oder „Einsteiger“ im Landratsamt Rems-Murr-Kreis übernehmen sie neben diesem Projekt ab dem 1. März 2018 auch Aufgaben der klassischen Alltagsarbeit in dem „Heimatbereich“, in dem auch ihr Projekt stattfindet.

Unter Berücksichtigung der speziellen Anforderungen an das Projekt sowie der bereits vorhandenen Kenntnisse und Fähigkeiten werden für die Programmteilnehmenden sechs Seminartage gemeinsam mit der Personalentwicklung individuell ausgewählt. Darüber hinaus nehmen sie an sogenannten „Fachgesprächen“ teil, die von Vertreterinnen und Vertretern wichtiger Querschnittsbereiche geführt werden, um schnell und bewusst die Strukturen und Abläufe des Landratsamts kennenzulernen.

Gemeinsam mit der Personalentwicklung analysieren sie regelmäßig den Verlauf ihres Einsteigerprogramms. Im Fokus dieser Reflexionsgespräche stehen etwa der Verlauf der Projekte oder die Planung der Seminare. Bei Bedarf kann die konkrete Gestaltung der 18 Monate auch flexibel angepasst werden – etwa durch interne oder auch externe Hospitationen.

Nach frühestens zwölf und spätestens 18 Monaten bewerben sich die Einsteigerinnen und Einsteiger auf eine andere Stelle im Landratsamt.

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